[Mmi] Summerfeeling auf der Terrasse

Terrasse

Wie Ihr ja wisst, leben wir seit Anfang Juni quasi auf einer Baustelle. So ein bisschen zumindest. Es wirbelt unseren Alltag immerhin soweit durcheinander, dass er sich zeitweise mehr als nur chaotisch anfühlt. Das merken wir alle. Überall steht Werkzeug herum und ständig fahren wir in den Baumarkt.

Teile für das Bad hier, Steckdosen, Farbe, immer wieder fehlt etwas und wir finden uns wieder zwischen den riesigen Regalen wieder und suchen. Das zehrt ziemlich an den Nerven. Klar weiß man, dass irgendwann alles fertig ist und man wird definitiv glücklich mit den Veränderungen sein, aber an diesen Punkt muss man erstmal gelangen.

Terrasse

Bei uns entsteht nun langsam aber sicher eine Wohlfühl – Oase auf der Terrasse!

Stück für Stück arbeiten wir uns voran. Als wir den Garten und all das letztes Jahr beim Umzug übernahmen, war dieser zwar sehr gepflegt, aber so massiv eingebaut von Hecken, dass wir da erst einmal etwas machen mussten. Sie waren zwar schick und sehr gepflegt, aber wir sind einfach nicht die Menschen, die sich um so etwas kümmern wollen. Außerdem profitieren ja gerade die Kinder deutlich mehr von Rasen als von Hecken, nicht wahr?

Also haben wir Anfang des Jahres geschnitten, gebuddelt und geschreddert. Das wisst Ihr sicher noch. Mehr und mehr wurde es heller rund um das Haus und man konnte endlich wieder atmen. Die Nachbarin war überglücklich. Das erste Mal seit 30 Jahren hatte sie wieder richtig Licht in ihrem Garten. So kann man das Nachbarschaftverhältnis auch fördern. *lach*

WIB

Ein Beispiel: Links war alles voller Meter hoher Hecken im Vorgarten. Inzwischen wächst dort langsam der Rasen.

Mal davon abgesehen kann man ja nun so bei der Gartenarbeit viel besser quatschen, nicht wahr? Und die Kinder finden es toll, mögen die Nachbarn sehr und spielen immer wieder gerne mit deren Hunden. Manchmal befürchte ich schon fast, dass das Heldenkind viel zu selbstverständlich über den Zaun zu ihnen rüber klettert *lach*. Aber noch scheint es sie sehr zu freuen.

Nach den Hecken folgte nun die Terrasse

Anfang des Jahres zeigte ich Euch im Rahmen eines 12von12 unsere Gartenmauer bzw. das, was davon übrig geblieben war. Der ständige Wetterwechsel hatte sie entgültig in die Knie gezwungen und bockig warf sie fast die gesamten Klickersteine auf die Terrasse ab und nahm dabei unseren Glastisch mit. Urgs… wie das nun aussah. Gemütlich ist anders, nicht wahr?

Nachdem das Bad nun also quasi fertig ist, nahm sich ein Handwerker unserer Mauer auf der Terrasse an. Er befreite sie von den Resten, machte die Löcher zu, strich sie glatt, legte uns Kanäle für Stromkabel, Antenne und Lampen und verputzte sie uns dann. Nachdem die Struktur dann auch dran war übernahmen wir das Streichen kurzer Hand selber.

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Genau zu der Zeit, wo sich die Arbeiten an der Mauer dem Ende zuneigten gab es ein tolles Angebot für Möbel, bei dem wir zu schlugen. Somit verabschieden wir uns gedanklich nun schon mal von der alten Picknick – Bank, die wir uns vom Schwager geliehen hatten, und bauten Tage lang neue Stühle und Tische auf. Willkommen tolle neue gemütliche Sitzecke. Hachja…

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Irgendwie hat das Ganze nun einen ziemlich mediterranen Flair bekommen.

Findet Ihr nicht? Wenn wir Besuch zum Essen da haben, holen wir nun, sobald die Picknick – Bank weg ist, immer einen Klapptisch hervor und ansonsten kann man es sich so richtig gemütlich auf der Sitzgruppe machen. Nachdem wir auch den Markisen – Stoff erneuern haben lassen und der Rasen an den Stellen endlich wächst, wo vorher Meter hohe Hecken waren, bekommt das alles nun ein deutlich offeneres und freundliches Ambiente. „Fast wie eine Lounge oder ein Wohnzimmer draußen“, sagte meine Schwester neulich zu unseren Veränderungen.

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Man kann nun viel mehr genießen und zur Ruhe kommen. Vorerst. So ein Wohnprojekt endet ja bekanntlich nie. Aber für dieses Jahr sind wir erst einmal durch. Ich liebe unsere neue Sitzecke und ich liebe es, dass die Wand nun wieder ordentlich aussieht. Viele kleine Zufälle haben dazu beigetragen, dass wir nun unsere kleine Wohlfühl – Oase haben. Ein Outdorr – Teppich, den die Nachbarin entdeckte zum Beispiel. Die Sitzkissen im niedlichen Design, die genau auf die Banktruhen passen. Ein schickes Tablet für den Tisch. Kleinigkeiten, die alles zu einem harmonischen Klumpen vereinen.

Und so wird es Stück für Stück immer mehr unser zu Hauses und spiegelt uns mehr und mehr wider. Man fühlt sich von Mal zu Mal mehr zu Hause und das finde ich schön.

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Nun gilt es die Spuren der letzten Wochen verschwinden zu lassen, etwas durch zu atmen und im Kopf Platz für die nächsten Projekte zu schaffen…

sari-unter

 

 

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