Für heute bin ich dann mal raus…

raus

Wisst ihr, was der Nachteil ist, wenn man einen Fußballer zum Sohn hat? Deine Freizeit wird ständig in Anspruch genommen und es bleibt nicht mehr viel übrig für anderes. Wir machen das gerne, denn unser Sohn liebt und lebt Fußball einfach in allen Facetten. Mir selber liegt das Thema ja so gar nicht, aber wenn es dem eigenen Kind so wichtig ist, muss man einfach auch mal etwas zurück treten und die Zeit für sein Kind nutzen. Der Moment, wenn es alles auf einmal alleine machen möchte, der wird noch früh genug kommen und dann haben wir Eltern auch wieder mehr Zeit für uns.

Der Sonntag ist dann mal gelaufen…

Heute waren wir auf einem Turnier. Im Schnitt heißt das, dass wir spätestens um 7 Uhr aufstehen (na gut, sagen wir mal ich). Ich mache mich fertig, suche alle Sachen zusammen und fange an die Taschen zu packen. Eine für das Fußballkind und mich und eine für den Helden und das Heldenkind, die ans Motivation, Zuschauer und des Minihelden größte Fans mitkommen. Sie brauchen natürlich auch Verpflegung. Für den Großen packe ich Trikot, Wechselsachen, Trainingsanzug, Regen – und Trainingsjacke, Mütze und Winterjacke und was für sonst noch alles für Wetter technische Eventualitäten brauchen ein.

Ich schneide Obst und Gemüse für die Pausen zurecht, fülle Trinkflaschen auf und suche noch ein bisschen Mal – und Rätselsachen für die Pausen zusammen. Inzwischen ist auch der Rest der Familie aufgestanden, macht sich fertig, frühstückt etwas und gegen 8 Uhr oder so verlassen wir das Haus. Je nachdem, wo es hingeht, haben wir einen Weg zwischen 20 – 40 Minuten zum Ziel. Man muss in der Regel eine Stunde vor Anpfiff dort sein, denn die Kinder müssen sich noch umziehen und warm spielen. Es folgt Begrüßung und 4-6 Stunden Turnier – Action.

Wir sind also danach gegen 15 – 16 Uhr zu Hause. Yay… was bleibt ist ein mehr als angebrochener Sonntag, ein aufgedrehtes Kind (je nachdem, wie das Turnier lief) und zwei ausgepowerte Eltern. Nicht immer fahren wir alle zusammen. Manchmal fahren der Miniheld und ich bei anderen Eltern mit. Aber wir sind auch froh, wenn an einem Wochenende mal kein Spiel oder Turnier statt findet. Ich weiß nicht, wie es da bei anderen Kindern und Eltern ist, aber wir sind nach so einer morgendlichen Odyssee in der Regel nicht mehr zu gebrauchen *lach*.

Also bin ich für heute dann mal raus…

Für heute war eigentlich ein anderer Beitrag geplant. Den habe ich aber nicht geschafft. Er wäre mit etwas Recherche und schönen Fotos verbunden gewesen. Außerdem sollte er auch etwas Feines für euch beinhalten und das will ich nicht so lieblos dahin klatschen. Nein, nein, meine lieben Leser, das habt ihr nicht verdient.

raus Also nehme ich mir heute mal den Druck von den Schultern etwas bieten zu wollen und sage: Ich bin heute mal raus! Ich werde mir jetzt einen warmen Kakao kochen, vielleicht die Zeichenstifte raus holen und schauen, ob sie das Heldenkind zu einer kreativen Runde motivieren lässt. Dabei genieße ich etwas Schokolade (mal sehen, vielleicht in Form eines Puddings) und lasse die dreckigen, nassen Klamotten vom Vormittag (der Sportplatz war natürlich klitsch nass) ein paar Runden in der Waschmaschine drehen. Abschalten. Durchatmen. Den Rest des Tages einfach ziehen lassen.

Dem Stress der letzten Tage einfache mal gepflegt den Stinkefinger zeigen und wer weiß, vielleicht gönne ich mir nachher noch ein gemütliches Entspannungs – Bad. Und was habt ihr heute so Schönes gemacht? 

sari-unter

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