Unser zweites #WIB 2018 – Einkauf, Chaos und rollende Bälle

#WIB

Gestern gönnte ich mir mal eine Auszeit. Nicht vom Alltag, aber vom Blog. Die Luft war einfach raus, keine Energie zum Schreiben da. Muss und darf auch mal sein und sollte sich jeder gönnen. Ich schreibe nahezu täglich für euch. Mal gefällt es, mal nicht. Es sind immer Dinge, die mir wichtig sind und somit haben sie auch ihre Berechtigung hier auf dem Blog. Aber gestern, da war einfach mal Ruhe angesagt…

Am #WIB Samstag suchten wir Alltag und fanden Chaos oder so…

Da der Freitag bei uns ziemlich chaotisch ablief, der Held angeschlagen war, aber dennoch manche Dinge einfach getan werden mussten, gingen wir am Samstag das erste Mal seit Langem mal wieder den Wocheneinkauf erledigen. Immerhin sollte Montag auch der Urlaub des Mannes vorbei sein und ich war wieder vollständig mit den Jungs tagsüber auf mich gestellt und musste Mittagessen planen usw. In den Tag hinein leben ist nun nicht mehr. Schule und Arbeit haben uns wieder fest im Griff.

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Wir deckten uns also mit allem Nötigen für die nächsten Tage ein. Mittwoch würden wir wieder den regulären Wocheneinkauf angehen und bis dahin waren wir nun versorgt. Ich machte dann direkt noch einen Abstecher in den Buchladen, der sich quasi direkt daneben befindet. Wie immer, wenn mich ein Thema intensiv beschäftigt, muss ich mich erstmal mit passender Lektüre ausstatten. Ich stöberte also herum…

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… und finde tatsächlich was ich suche. Ich hätte zwar gerne noch ein Simplify Buch gehabt, aber die hatten sie leider so gar nicht da. Wir gehen im Restaurant des Einkaufsladens schnell noch etwas zu Mittag essen, damit wir zu Hause uns gleich mit anderen Dingen beschäftigen können.

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Die Küche befindet sich aktuell in einem kaum nutzbaren Zustand und das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Aber wir arbeiten dran, sind fleißig, so gut es geht. Mein Ziel: Ende März wird alles gut.

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Am Abend nehme ich mir die Bücher zur Hand, die es mit nach Hause geschafft haben. Elisa empfahl mit „Magic Cleaning“ von Marie Kondo (Affiliate Link) und auch von anderen habe ich inzwischen gehört, dass es sehr erhellend sein soll *lach*. Für die schnelle Lektüre zwischendurch kam dann noch „Das kleine Buch vom Aufräumen“  (Affiliate Link) mit. Ich komme ja mit solchen kleinen Mini – Ratgebern oft viel besser zurecht, als mit den dicken Wälzer voll ewig langer Erklärungen. Der Samstag war ansonsten ein Tag voll Baumarkt und Müdigkeit.

Am #WIB Sonntag geht mir ein bisschen die Luft aus…

Keiner hatte an diesem Morgen Lust. Aber wirklich keiner. Mein Wecker klingelte um 6 Uhr in der früh. Ich stand auf, schnippelte Obst, packte Brotdosen, suchte Sportkleidung raus und schlich durch das noch dunkle Haus.

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Um 7.30 Uhr saß eine extrem müde Heldenfamilie im Auto und fuhr quer durch die Stadt. Ein Fußball – Turnier am anderen Ende von Berlin. Sonntag Morgen. Anpfiff um 8.45 Uhr. Wer denkt sich so etwas nur aus *gääähn*.

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Es war ein Vorrunden – Turnier. Die ersten drei Plätze würden es ins Finale schaffen. Ein Wechselbad der Gefühle dieses Mal, denn die Jungs waren zeitweise ziemlich durch den Wind.

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Zur Stärkung gab es von den Eltern viiiiiiiel Obst. So viele gesunde Sachen. Dennoch zog ich mich aus meiner Betreuer – Rolle dieses Mal ein bisschen raus. Die andere Betreuerin war auch vor Ort und so ging sie immer mit raus auf den Platz und ich stand in der Kabine bereit, konnte so auch mit dem Heldenkind zwischendurch spielen und der Held konnte seinem großen Jungen auch mal in Ruhe beim Spielen zuschauen.

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Es war zwischendurch nicht einfach für die Jungs. Nachdem sie in letzter Zeit oft mit Erfolgserlebnis nach Hause gefahren sind, mussten sie dieses Mal auch lernen, dass man nicht jedes Mal gewinnen kann. Dass man eben auch am Ball bleiben und weiter konzentriert sein muss. Lektionen des Lebens. Das kennen wir doch alle.

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Die Pausen zwischen den Spielen waren dieses Mal unverschämt lange. 20 Minuten im Schnitt, die es zu überbrücken galt. In weiser Voraussicht (und eher durch Zufall) hatte ich dieses Mal Malsachen und kleine Bücher mitgenommen. Zwischendurch wurden die Sachen auch intensiv genutzt. Nicht nur von unseren Jungs, sondern auch von den Kindern, mit denen wir uns die Kabine teilten.

Ich glaube, ich habe noch nie so viele Kinder auf einmal meine Ausmalbilder ausmalen sehen. Es war nicht mal Absicht, dass ich welche von meinen eigenen Bildern mitgenommen habe. Es lagen einfach viele dazwischen, die ich mal für meine Kinder ausgedruckt hatte. Es war schön zu sehen, wie die eigenen Werke immer kunterbunter wurden. Selbst das Heldenkind malte zwischendurch fleißig mit. Am Ende des Tages fuhren wir dann übrigens mit dem 3. Platz nach Hause.

Als wir dann am Nachmittag nach Hause kamen, waren wir ziemlich ausgelaugt. Der Held musste noch im Garten mit dem Schwager und dem Schwiegervater was arbeiten, während meine Schwiegermutter mit mir im Haus war und die Kinder bespaßte. Am Abend fielen wir alle aber regelrecht bedient von der Welt auf dem Sofa zusammen und schliefen früh ein.

Mehr bildhafte Rückblicke findet ihr übrigens wie immer bei Frau Mierau!

sari-unter

 

 

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