{"id":39,"date":"2007-04-15T16:29:02","date_gmt":"2007-04-15T14:29:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mondgras.de\/sari02\/?page_id=39"},"modified":"2007-05-10T20:24:03","modified_gmt":"2007-05-10T18:24:03","slug":"thaleia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.heldenhaushalt.de\/sari02\/index.php\/geschichten-und-mehr\/thaleia\/","title":{"rendered":"Thaleia"},"content":{"rendered":"<p>Sie lief die lange, schmale Gasse entlang, ihre d&#252;rftige Beute fest an den K&#246;rper gepresst. W&#228;hrend sie ihre kleinen Schritte beschleunigte, schaute sie immer wieder nerv&#246;s &#252;ber ihre Schulter zur&#252;ck.<br \/>\nSie bog in eine weitere kleine Gasse ab und verschwand schlie&#223;lich hinter einer alten, rostigen T&#252;r.<br \/>\nDie Stra&#223;en von Nimm waren zu dieser Jahreszeit sehr unsicher. Im Fr&#252;hling kamen all die Diebe aus dem ganzen Land an diesem Ort zusammen, um sich auf eine neue &#8220;Jagdsaison&#8221; vorzubereiten. Das, was sie taten als jagen zu bezeichnen, war an sich sehr schmeichelhaft, denn in Wahrheit beraubten sie alles und jeden, den sie auf ihren Reisen durch das Land begegneten.<br \/>\nNimm war ihre Stadt, die Stadt der Diebe. Hier beklaute jeder jeden und keiner dachte sich etwas dabei.<br \/>\nAuch ihre Mutter war eine von ihnen. Eine Junge Elfin, die ihr Handwerk sehr gut verstand, doch auch sie war nur ein Wesen dieser Welt und wurde eines Tages schwach. Diese Schw&#228;che war der Grund ihrer Existenz. Sie hasste ihre Mutter daf&#252;r, f&#252;r die Tatsache, dass sie nicht mehr war als ein Unfall, das Ergebnis eines schwachen Momentes.<br \/>\nSie bekam es auch immer wieder von ihr zu sp&#252;ren. Eine Belastung, das war und ist sie immer noch.<br \/>\nAn sich war es doch nur eine Erleichterung f&#252;r beide Parteien, als ihre Mutter sie hier zur&#252;cklie&#223;. Ohne Zweifel war es unverantwortlich ein so kleines M&#228;dchen in gerade solch einer Stadt alleine zu lassen, doch w&#228;re es ihr in einer anderen Stadt anders ergangen?<br \/>\nSie war eine Missgeburt, ein Mix aus zwei Spezien. Wo w&#252;rde sie nicht am ehesten akzeptiert werden als hier. Einem Ort, wo jeder einzelne auf seine Art verrucht und widerlich war.<\/p>\n<p>Sie h&#246;rte schnelle Schritte vor der T&#252;r und zog sich ver&#228;ngstigt unter einen alten, h&#246;lzernen Tisch zur&#252;ck. Hatten sie sie wirklich so schnell gefunden?<br \/>\nUnd das alles nur wegen eines kleinen Beutels.<br \/>\nSie wusste nicht einmal, was drin war, sie hatte nur ein paar alte M&#228;nner sagen h&#246;ren, dass es sehr wertvoll sein sollte.<br \/>\nWenn es stimmte, was sie sagten, dann w&#252;rde sie wieder ein paar Monate &#252;berleben k&#246;nnen. In der gro&#223;en Tauschhalle am Rande der Stadt konnte man fast alles gegen Geld eintauschen, aber wenn man etwas Wertvolles brachte, dann hatte man die Garantie, dass man genug bekam, um davon viel Essen und Trinken zu kaufen.<\/p>\n<p>Es wurde wieder still draussen auf der Stra&#223;e.<br \/>\nErleichtert atmete sie auf. Endlich lockerte sie ihren Griff um das S&#228;ckchen, das sie die ganze Zeit fieberhaft an sich gedr&#252;ckt hatte.<br \/>\nWas mochte da nur so Wertvolles drin sein, wenn es den Dieben ausnahmsweise nicht mal egal war, dass sie bestohlen wurden? Diamanten? Edelsteine? Ein wertvolles Medalion?<br \/>\nBehutsam l&#246;ste sie das schmierige Band, das das S&#228;ckchen verschlossen gehalten hatte und lugte vorsichtig hinein.<br \/>\nSie sah nichts blitzen oder blinken, nichts funkeln oder &#228;hnliches. Sie sah gar nichts. Vorsichtig griff sie in den Beutel und versuchte den Inhalt zu ertasten, doch sie sp&#252;rte nichts ausser Sand oder irgendetwas in der Art.<br \/>\nDas war es also. All die M&#252;he umsonst! Wie sollte sie nun &#252;berleben k&#246;nnen? Mit ein bisschen Pulver konnte sie wohl kaum ein St&#252;ck Brot bezahlen.<br \/>\nSie verstaute das S&#228;ckchen in ihrer verschleisten Tasche, die ihre einzige Erinnerung an ihre Mutter war, stand auf und klopfte sich den Dreck von ihren Kleidern.<br \/>\nSie musste etwas finden, mit dem sie sich etwas zu Essen kaufen konnte.<br \/>\nLeise &#246;ffnete sie die verrostete T&#252;r und verschwand in den Schatten der kleinen, dunklen Gasse&#8230;<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p>Lustlos zog sie ihre alte lederne Tasche hinter sich her. Sie war verdammt schwer.<br \/>\nDer letzte Auftrag hatte ihr eine vern&#252;nftige Summe an Geld eingebracht, die sie auch weitesgehend gleich in Lebensmittel umgesetzt hatte. Immerhin war es eine Drei-Tages-Reise bis Ara, da w&#252;rde sie ein bisschen brauchen, um zu &#252;berleben.<br \/>\nBei so einer l&#228;ngeren Reise hatte man nie die Garantie, dass man an einem Bach vorbeikam, oder dass man irgendwo auf irgendwelche Kleintiere stossen w&#252;rde, die man sich zubereiten konnte.<br \/>\nSie war nun schon seit Stunden unterwegs und entschied, dass es an der Zeit war, eine kleine Pause zu machen. Sie suchte sich eine kleine ruhige Waldlichtung, lie&#223; ihre Tasche fallen und setzte sich an einen alten, morschen Baum. M&#252;de lehnte sie sich gegen ihn und schloss ihre Augen, w&#228;hrend sie orientierungslos nach dem Verschluss ihrer Tasche tastete.<br \/>\nIhr Magen knurrte unnat&#252;rlich laut. Sie musste unbedingt etwas essen.<br \/>\nEndlich sp&#252;rten sie den kleinen silbernen Knopf und &#246;ffnete ihn irgendwie.<br \/>\nSie holte etwas Brot aus ihrer Tasche hervor und brach sich ein St&#252;ck ab. Sie musste sparsam sein. Sie hatte zwar Einiges eingekauft, aber wenn sie so oft wie heute was essen w&#252;rde, dann h&#228;tte sie in zwei Tagen nichts mehr.<br \/>\nW&#228;hrend ihres Auftrages in Nahan ist sie kaum dazu gekommen irgendetwas zu sich zu nehmen. Das machte sich jetzt bemerkbar.<br \/>\nPl&#246;tzlich gab es einen lauten Platscher direkt neben ihrem linken Ohr. Verwirrt blickte sie auf ihre Schulter.<br \/>\n&#8220;Verdammt, das fehlte mir jetzt gerade noch&#8221;, w&#252;tend kramte sie nach einem Tuch in ihrer Tasche. Ein Vogel hatte von einem Baum aus direkt auf ihre Schulter sein Gesch&#228;ft verrichtet.<br \/>\n&#8220;Das passiert, wenn man unaufmerksam in einem Wald wie diesem ist&#8221;, h&#246;rte sie eine am&#252;sierte Stimme hinter sich.<br \/>\nSie drehte sich ruckartig um und blickte empor. Vor ihr stand ein junger, gutaussehender Mann, mit ebenso langen und spitzen Ohren wie sie.<br \/>\n&#8220;Ach, halt die Klappe&#8221;, beleidigt wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrer Schulter zu, &#8220;wer bist du &#252;berhaupt, dass Du meinst mich einfach so ansprechen zu m&#252;ssen?&#8221;<br \/>\nDas letzte murmelte sie nur so grimmig vor sich hin, doch er hatte es geh&#246;rt.<br \/>\nEr sah zu ihr hinunter und musste ein wenig schmunzeln.<br \/>\n&#8220;Sei ehrlich, das interessiert dich doch kein bisschen.&#8221;<br \/>\n&#8220;In der Tat, es hat dich n&#228;mlich niemand hier um Deine Meinung gebeten.&#8221;<br \/>\nSie besch&#228;ftigte sich noch immer eingehend mit ihrer Schulter, doch nun ging sie dazu &#252;ber sich wieder auf ihr Brot zu konzentrieren und sah dabei angestrengt nach unten, in der Hoffnung, dass er ihren grimmigen Blick nicht weiter beobachtete.<br \/>\nSie wusste, dass sie wieder einmal mehr als &#252;bertrieben reagierte, doch nun hatte sie so dieses Gespr&#228;ch angefangen, also w&#252;rde sie es jetzt auch weiter durchziehen.<br \/>\n&#8220;Pah&#8221;, murmelte sie leise vor sich hin, &#8220;so ein Idiot&#8221;.<br \/>\n&#8220;Idiot vielleicht&#8221;, lachend lie&#223; er sich neben ihr nieder, &#8220;aber nicht schwerh&#246;rig, meine Liebe, also warum sagst du mir nicht einfach direkt ins Gesicht, was du &#252;ber mich denkst?&#8221;<br \/>\nJetzt war sie wirklich w&#252;tend. So etwas Dreistes hatte sie noch nie in ihrem kurzen Leben erlebt. Das war echt die H&#246;he.<br \/>\nGenervt blickte sie ihm nun direkt ins Gesicht.<br \/>\n&#8220;Ok, Mister Neunmalklug, wenn sie es gerne so m&#246;chten!&#8221;<br \/>\nSie stand ruckartig auf und lie&#223; ihren Blick einige Sekunden ohne jeglicher Worte auf ihm ruhen, dann sagte sie:<br \/>\n&#8220;Pass genau auf! Ich sitze hier, weil ich ein paar anstrengende Tage hinter mir habe und mir nun mein wohlverdientes St&#252;ck Brot g&#246;nnen m&#246;chte. Vor allem sitze ich hier mitten im Wald an einer ruhigen Lichtung, weil ich eben gerade diese Ruhe haben will und nicht darauf aus war, mich hier mit einem dreisten, jungen und gutaussehenden Mann dar&#252;ber zu unterhalten, was richtig ist und was nicht!&#8221;<br \/>\nSie holte tief Luft.<br \/>\n&#8220;Und nun lass mich endlich mein verdammtes Brot essen!&#8221;<br \/>\n&#8220;Gutaussehend?&#8221;, fragte er und musterte sie dabei offensichtlich am&#252;siert.<br \/>\nSie schlug sich die Hand vor den Mund und schaute dabei sehr erschrocken.<br \/>\nEr h&#246;rte sie darunter nuscheln: &#8220;Hab ich das etwa laut gesagt?&#8221;<br \/>\nSie griff schnell nach ihrer Tasche und rannte davon, tief in den Wald.<br \/>\n&#8220;Hey, warte, nicht da lang, dort ist&#8230;.&#8221;, doch zu mehr kam er nicht, denn sie war schon l&#228;ngst ausser H&#246;rweite.<\/p>\n<p>Sie lief und lief und blieb keine Sekunde lang stehen. Sie hatte das Tatsache laut gesagt, wie peinlich. Was w&#252;rde der jetzt von ihr denken.<br \/>\nGanz in Gedanken versunken und verbissen darauf konzentriert, dass sie den Abstand zwischen sich und diesem Kerl auch ja immer mehr vergr&#246;&#223;erte, merkte sie nicht, wie sich die Umgebung um sie herum immer mehr ver&#228;nderte.<br \/>\nSie war extrem w&#252;tend. W&#252;tend auf diesen Idioten und vor allem w&#252;tend auf sich sich selber, weil sie sich so schnell hatte provozieren lassen und dabei wollte er ihr nicht mal irgendetwas B&#246;ses.<br \/>\nEs war wahrscheinlich seine gute Laune, die ihn f&#252;r sie so unertr&#228;glich gemacht hatte.<br \/>\nSie kam aus der Puste und blieb endlich stehen. Sie musste eine ganze halbe Stunde durchgehend gerannt sein. Sie st&#252;tze sich auf ihren Knien ab und schnappte nach Luft. Dabei schaute sie an ihren Beinen vorbei hinter sich, doch wie es aussah, hatte er sie nicht weiter verfolgt. Kein wunder, so unfreundlich, wie sie zu ihm gewesen war, aber so war sie nun mal.<br \/>\nZum ersten Mal viel ihr auf, dass etwas nicht stimmte.<br \/>\nSie richtete sich wieder auf und legte ihre Tasche auf das feuchte Gras.<br \/>\nEtwas war anders. Sie konnte nicht mehr so viel frisches Gr&#252;n entdecken, wie eben auf der Lichtung. Alles wirkte viel d&#252;sterer und beunruhigender auf sie.<br \/>\nSie h&#246;rte ein leises Knacken hinter sich, kaum h&#246;rbar, doch laut genug f&#252;r ihre Ohren. Etwas eingesch&#252;chtert griff sie nach ihrer Tasche, bekam sie aber nicht zu fassen.<br \/>\nWieder ein Knacken, nur diesmal schon etwas n&#228;her.<br \/>\nSie fixierte ihren Blick auf die Stelle, wo sie eben das Knacken geh&#246;rt hatte. Lie&#223; sie nicht aus den Augen, f&#252;r denn Fall, dass pl&#246;tzlich etwas hervorspringen und sie angreifen w&#252;rde.<br \/>\nSehr schlau kann dieses Etwas aber nicht sein, dachte sie, so laut wie das ist, wird es sich wohl kaum unbemerkbar heranschleichen k&#246;nnen.<br \/>\nEs raschelte.<br \/>\nSie lie&#223; ihre Tasche wo sie war und ballte ihre Hand zu einer Faust. Sie begann leicht zu zischen und ein lauer Windhauch streifte sie.<br \/>\nVon Sekunde zu Sekunde wurde der Wind immer intensiver und begann sich um ihre Hand herum zu b&#252;ndeln.<br \/>\nSie war bereit, sollte das Viech doch kommen.<br \/>\nDoch sie h&#246;rte nichts mehr, es war absolut still um sie herum. Die Spannung in ihr machte sie fast verr&#252;ckt.<br \/>\nSie starrte immer noch angestrengt auf die Stelle, doch nichts passierte.<br \/>\nErleichtert atmete sie aus. Vielleicht war es doch nur ein Eichh&#246;rnchen oder so gewesen, wer wei&#223;. Sie entspannte sie wieder und wollte nach ihrer Tasche greifen, als pl&#246;tzlich ein Schatten aus dem Geb&#252;sch auf sie zu gesprungen kam. Sofort ballte sie wieder ihre Faust, richtete sie in seine Richtung und lie&#223; einen kr&#228;ftigen Windsto&#223; auf die Gestalt schie&#223;en.<br \/>\n&#8220;Verdammt&#8221;, h&#246;rte sie eine vertraute Stimme st&#246;hnen, &#8220;verdammt!&#8221;<br \/>\n&#8220;Oh, shit&#8221;, jetzt erkannte sie in der Stimme den jungen Mann von vorhin wieder und st&#252;rzte zu ihm &#8220;es tut mir leid, hab ich Dir weh getan? Du hast mich zu Tode erschrocken!&#8221;<br \/>\nSie kniete sich neben ihm nieder.<br \/>\n&#8220;Weh getan?&#8221;, er lachte schwach, &#8221; mit dem kleinen Windsto&#223;?&#8221; Er schaute ihr jetzt direkt in die Augen.<br \/>\n&#8220;Mit dem bisschen Luft kannst du nicht mal eine Fliege erschrecken&#8221;, er l&#228;chelte sie an und irgendwie musste auch sie ein bisschen l&#228;cheln.<br \/>\n&#8220;Du bist ein Idiot&#8221;, sagte sie und half ihm beim aufstehen.<br \/>\n&#8220;Soweit ich wei&#223;, waren wir vorhin schon so weit.&#8221;<br \/>\nNun musste sie wirklich lachen und hatte dabei Tr&#228;nen in den Augen.<br \/>\n&#8220;Hey, Kleine, nicht weinen, es ist doch alles heil geblieben&#8221;, er t&#228;tschelte liebevoll ihren Kopf.<br \/>\n&#8220;Aber ich h&#228;tte dich ernsthaft verletzen k&#246;nnen&#8221;, besch&#228;mt schaute sie auf das Gras hinab, &#8221; h&#228;ttest du mich nicht so erschrocken, dann w&#228;re der Zauber wahrscheinlich viel st&#228;rker gewesen!&#8221;<br \/>\n&#8220;Aber er war es nicht, also hast du mir nur einen leichten Schubs verpasst. Beruhig dich wieder, Kleine.&#8221;<br \/>\nDankbar sah sie ihn nun an.<br \/>\n&#8220;Warum bist du hier&#8221;, fragte sie, &#8220;warum bist du mir gefolgt?&#8221;<br \/>\n&#8220;Du bist witzig! L&#228;ufst direkt ins Verderben und erwartest von mir, dass ich einfach zu schaue und Tee trinke?&#8221;<br \/>\n&#8220;Ins Verderben, aber wieso&#8230;&#8221;,verwirrt sah sie ihn an.<br \/>\n&#8220;Hast Du dich mal richtig umgesehen?&#8221;, er deutete auf eine besonders d&#252;stere Stelle im Wald, &#8220;hast du &#252;berhaupt eine Ahnung, wie gef&#228;hrlich es in diesem Teil des Waldes ist?&#8221;<br \/>\nSie sah ihn mit gro&#223;en Augen an: &#8220;Gef&#228;hrlich? Aber warum das denn? Denkst du etwa, ich bin nicht in der Lage, mich gegen ein paar wilde Tiere zu verteidigen?&#8221; Sie musste lachen. Sie f&#252;hlte sich schon wieder leicht provoziert, versuchte sich aber diesmal zu beherrschen.<br \/>\n&#8220;Du bist nicht aus dieser Gegend, oder?&#8221;<br \/>\n&#8220;Nein, ich komme aus Nimm&#8221;, sagte sie entschlossen.<br \/>\n&#8220;Aus Nimm?&#8221;, er sah sie erstaunt an und legte seine Stirn in Falten, &#8220;kann ich mir bei so einer zierlichen kleinen Gestalt wie dir gar nicht vorstellen.&#8221;<br \/>\nSie holte emp&#246;rt Luft und wollte gerade so richtig loslegen, als er ihr ins Wort viel.<br \/>\n&#8220;Moment, ruhig, Kleine, nur weil ich sage, dass ich es mir nicht vorstellen kann, hei&#223;t das noch lange nicht, dass ich dir nicht glaube. Ich finde es nur etwas verwunderlich jemanden aus Nimm hier in den W&#228;ldern von Naarem anzutreffen.&#8221;<br \/>\n&#8220;Es ist halt so, find&#8217; dich damit ab&#8221;, gereizt griff sie wieder nach ihrer Tasche und stampfte davon, &#8220;und wehe du folgst mir wieder.&#8221;<br \/>\nOhne ihn eines weiteren Blickes zu w&#252;rdigen verschwand sie in den tiefen Schatten der d&#252;steren Lichtung, die er ihr vor ein paar Minuten noch gezeigt hatte.<br \/>\n&#8220;Dem wird ich&#8217;s zeigen&#8221;, sie war extrem geladen, &#8221; Kleine, pah, der soll mich noch mal Kleine nennen, dann kann der was erleben.&#8221;<br \/>\nEr stand wie angewurzelt auf der Stelle und blickte ihr mit verdutzten, gro&#223;en Augen hinterher.<br \/>\n&#8220;Verr&#252;cktes kleines Ding&#8221;, murmelte er und lief ihr hinterher.<\/p>\n<p>Sie hatte sich auf einem mit Moos bewachsenen Stein niedergelassen, v&#246;llig irritiert und traurig. Warum hielten sie alle, die sie in ihrem Leben getroffen hatte, f&#252;r ein hilfloses, kleines, mageres Ding? Warum wurde sie von allen so sehr untersch&#228;tzt.<br \/>\nSicher, sie war nicht gerade sehr gro&#223; und sah auch nicht besonders kr&#228;ftig aus, aber sie hatte trotz ihrer aufm&#252;mpfigen Art ein gro&#223;es Herz und es steckte viel Kraft in ihr.<br \/>\nIhr war bewusst, dass man es ihr nicht unbedingt ansah, aber in so einem Land sollte man von Natur aus niemanden, aber wirklich niemanden untersch&#228;tzen.<br \/>\nSie dachte an den jungen Elfen von vorhin und musste leicht schmunzeln. Zumindest ging sie davon aus, dass er einer war. Er hatte was, sie konnte nicht genau sagen was, aber er w&#252;rde mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck bei ihr hinterlassen.<br \/>\nAber sie sollte aufh&#246;ren sich st&#228;ndig Gedanken &#252;ber etwas zu machen, was sie in Wirklichkeit gar nicht interessierte. Das redete sie sich jedenfalls ein.<br \/>\nJetzt, wo sie hier irgendwo in einem Wald festsa&#223;, den sie nicht mal ansatzweise kannte, musste sie sich &#252;berlegen, wie sie hier am Besten wieder rauskam und den k&#252;rzesten Weg nach Ara finden sollte.<br \/>\nSie hatte un&#252;berlegt gehandelt, als sie einfach abgehauen war. Sie h&#228;tte einfach ihre geplante Route weiter marschieren sollen, anstatt einfach kopflos irgendeine Richtung einzuschlagen.<br \/>\n&#8220;Ach, verdammt&#8221;, rief sie in den Wald und schlug sich dabei mit der Faust auf ihr Knie. Sie lauschte, wie ihre Worte leise durch den sonst ruhigen Wald hallten.<br \/>\nErst jetzt viel ihr auf, wie still es wirklich war.<br \/>\nWieder musste sie an die Situation von vorhin denken. Ob er sie wieder einfach so &#252;berraschen w&#252;rde? So ein Unsinn, sie hatte ihm eindeutig klar gemacht, dass sie alleine sein wollte.<br \/>\n&#8220;So ein Idiot!&#8221;<br \/>\nZu dem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, dass sie ihn schneller wieder sehen w&#252;rde, als ihr lieb war, denn pl&#246;tzlich riss etwas heftig an ihrem Rock und zerrte sie durch die B&#252;sche und knurrte dabei unaufh&#246;rlich.<br \/>\nW&#228;hrend sie &#252;ber den Boden schliff, flogen ihr st&#228;ndig Sabbertropfen ins Gesicht. Sie wollte schreien, doch das alles passierte so pl&#246;tzlich, dass aus &#220;berraschung kein einziger Ton ihrer Kehle entrang. Verzweifelt versuchte sie sich immer wieder an irgendwelchen B&#252;schen oder Grashalmen festzuhalten, oder ihre Finger in die Erde zu rammen, doch alles entglitt ihr immer wieder.<br \/>\nSie war auch nicht in der Lage ihre magischen Kr&#228;fte zu aktivieren, denn dazu musste sie wenigstens eine Sekunde Ruhe haben, doch dieser Umstand machte es ihr unm&#246;glich.<br \/>\n&#8220;Jetzt hatte dieser Vollidiot doch Tatsache recht&#8221;, br&#252;llte sie v&#246;llig ausser Atem. Aber sie w&#252;rde nicht um Hilfe schreien, nein, das w&#252;rde sie ihm nicht g&#246;nnen. Sie war stark, sie konnte sich ganz alleine retten. Sie brauchte daf&#252;r nicht irgend so einen dahergelaufen Kerl, der ihr versucht hatte Angst zu machen.<br \/>\nSie versuchte ihren Kopf anzuheben, um zu erkennen, was genau sie da jetzt eigentlich quer durch den Wald zerrte. Das Einzige, was sie jedoch erkennen konnte, war braunes, verschmutztes Fell. Das Viech musste riesengro&#223; sein und unheimlich stark.<br \/>\nSie h&#246;rte ein kurzes Jaulen von vorne und merkte, wie das Wesen eine Sekunde schwankte und dann weiter sprintete. Wieder versuchte sie irgendetwas zu fassen zu bekommen und merkte pl&#246;tzlich, wie etwas Warmes ihre Hand umschlang und sie festhielt.<br \/>\nDas Monster vor ihr wurde gegen einen Baum geschleudert, jaulte laut auf und verschwand dann im Wald.<br \/>\nSie lag nun schwer atmend, mit stetig gehobenen und gesenkten Brustkorb im Gras und schloss die Augen.<br \/>\nDann riss sie sie auf einmal panisch auf und stellte sich ruckartig hin. Irgendetwas hatte das Wesen angegriffen und sie aus seinen Klauen befreit und dieses Etwas musste sehr stark gewesen sein, sonst w&#252;rde sie sich jetzt noch irgendwo &#252;ber einen Waldweg schleifen sehen. Vielleicht wollte dieses andere Wesen dem haarigen Monster nur seine Beute abjagen, um diese selber zu fressen. Sie ballte ihre Faust, doch lockerte sie diese schnell wieder, als sie das Wesen sah.<br \/>\n&#8220;Du&#8221;, rief sie emp&#246;rt, &#8221; verdammt, verfolgst du mich denn &#252;berall hin?&#8221;<br \/>\nDer junge Elf sah sie ver&#228;rgert an: &#8220;So dankst du also deinem Retter, ja? Dann bleib doch wo der Pfeffer w&#228;chst und lass mich in Ruhe.&#8221;<br \/>\nEr drehte sich um und ging w&#252;tend davon. V&#246;llig verstimmt br&#252;llte er noch weiter vor sich hin: &#8220;Da rennt man hinter ihr her, um sie zu besch&#252;tzen und was erntet man als Dank? Sowas von undankbar. Das habe ich wirklich noch nie erlebt. Als ob ich es n&#246;tig h&#228;tte mich mit so einem kleinen Ding abzugeben&#8230;&#8221;<br \/>\nSie sah ihm ziemlich verdutzt hinter her. Sie war wirklich &#252;berrascht. Mit so einer Reaktion hatte sie nicht gerechnet. Sie hatte ein verdammt schlechtes Gewissen.<br \/>\n&#8220;Nein, halt, warte&#8221;, rief sie und rannte mit ausgestrecktem Arm hinter ihm her, &#8220;es tut mir leid. Ich hatte Angst, ich hatte mich erschrocken, ich musste mich abreagieren. Nun bleib doch endlich stehen!&#8221;<br \/>\nEr hielt in seinen Schritten inne, drehte sich aber nicht um.<br \/>\n&#8220;Bitte&#8221;, verzweifelt blickte sie auf seine breiten Schultern. Erst jetzt bemerkte sie, wie kr&#228;ftig gebaut er war.<br \/>\nEr stand vor ihr und sagte kein Ton, immer noch mit dem R&#252;cken zu ihr gewandt.<br \/>\nEndlich machte er Anzeichen, dass er sich umdrehen wollte, doch er fragte sie nur leise: &#8220;Wirst du wieder wegrennen, wenn ich bei dir bleibe?&#8221;<br \/>\n&#8220;Nein&#8221;, auf ihrem Gesicht lie&#223; sich ein kleiner Hoffnungsschimmer erkennen, &#8220;ich werde nicht wieder wegrennen.&#8221;<br \/>\n&#8220;Versprochen?&#8221;<br \/>\n&#8220;Versprochen!&#8221;<br \/>\n&#8220;Na also, geht doch&#8221;, endlich drehte er sich um und l&#228;chelte sie liebevoll an.<br \/>\n&#8220;Aber eines musst du mir versprechen&#8221;, erwiderte sie zaghaft.<br \/>\nEr hob fragend die Augenbrauen.<br \/>\n&#8220;Sag nie wieder Kleine zu mir&#8221;, sie grinste breit, &#8220;mein Name ist Th?leia!&#8221;<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<p align=\"left\">Sie liefen eine Weile schweigsam neben einander durch den Wald. Er hatte ihr die schwere Tasche abgenommen, die er locker &#252;ber die Schulter zu h&#228;ngen hatte.<br \/>\nSeit sie die d&#252;stere Lichtung verlassen hatten, hatten sie kein Wort mehr gewechselt.<br \/>\nTh?leia schaute die ganze Zeit sch&#252;chtern am Boden entlang, w&#228;hrend er andauernd kritisch die Umgebung musterte und den Stimmen des Waldes lauschte.<br \/>\nAls sie endlich die Grenze zwischen dem d&#252;steren zu dem hellen Teil &#252;berschritten, hielt sie es doch langsam f&#252;r n&#246;tig, ein Gespr&#228;ch anzufangen.<br \/>\nSie schaute zu ihm hoch und fragte leise: &#8220;Bist du ein Elf?&#8221;<br \/>\n&#8220;Hm?&#8221;, er l&#246;ste seinen Blick von einem Busch ,den er gerade gemustert hatte und wandte ihr seine Aufmerksamkeit zu.<br \/>\n&#8220;Ob du ein Elf bist&#8221;, sagte sie nun etwas lauter.<br \/>\n&#8220;Denkst du denn, dass ich einer bin&#8221;, erwiderte er mit einem ernsten Gesichtsausdruck.<br \/>\n&#8220;Ich vermute ja.&#8221;<br \/>\n&#8220;Dann werde ich wohl auch einer sein&#8221;, nun schenkte er ihr wieder so ein scharmantes L&#228;cheln, wie er es vorher schon &#246;fters getan hatte, &#8220;genau wie du.&#8221;<br \/>\n&#8220;Ja, das bin ich wohl&#8221;, sie senkte ihren Blick wieder.<br \/>\n&#8220;Was ist denn? Habe ich etwas Falsches gesagt?&#8221;<br \/>\n&#8220;Nein, schon gut&#8221;, sie spielte nerv&#246;s an ihren Fingern rum, &#8220;alles in Ordnung.&#8221;<br \/>\nEr musterte sie eingehend von der Seite.<br \/>\n&#8220;Komm schon, meinst du nicht, du solltest langsam anfangen mir zu vertrauen?&#8221;<br \/>\n&#8220;Ja, sicher, aber&#8230;&#8221;<br \/>\nEr blieb stehen und schaute sie durchdringend an: &#8220;Th?leia!&#8221;<br \/>\n&#8220;Du wirst nichts mehr mit mir zu tun haben wollen&#8221;, sagte sie und l&#246;ste ihren Blick dabei nicht von ihren Fingern. Eine kleine Tr&#228;ne l&#246;ste sich aus einem ihrer Augen. Sie schniefte leise.<br \/>\nEr trat auf sie zu und packte sie an ihren Schultern.<br \/>\n&#8220;Erz&#228;hl es mir!&#8221;<br \/>\nSie drehte sich zu ihn um und schaute ihm direkt in die Augen.<br \/>\n&#8220;Ich bin eine Elfe. Zum Teil zumindest.&#8221;<br \/>\n&#8220;Was soll das heissen?&#8221;<br \/>\n&#8220;Nun, meine Mutter war eine&#8221;, sie lief auf eine gro&#223;e alte Eiche zu und lie&#223; sich neben ihr nieder. Er folgte ihr, legte die Tasche behutsam ab und setze sich neben sie.<br \/>\nSie rupfte ein paar Grashalme heraus, w&#228;hrend sie weiter sprach: &#8220;Mein Vater war ein Mensch. Sie trafen damals im Gebiet der Nach aufeinander, in einer der kleine, alten Gastst&#228;tten, die es dort gibt.&#8221;<br \/>\n&#8220;Keine sehr sch&#246;ne Gegend&#8221;, sagte er.<br \/>\n&#8220;Wirklich nicht&#8221;, erwiderte sie leise, &#8220;jedenfalls lernten sie sich dort kennen und verbrachten die Nacht miteinander. Mein Vater ein Versto&#223;ener von Naarem und musste daher einen interessanten Eindruck auf meine Mutter gemacht haben. Sie war eine Diebin aus Nimm, musst Du wissen.&#8221;<br \/>\nSie atmete tief durch und erz&#228;hlte dann weiter: &#8220;Es blieb f&#252;r sie auch bei dieser einen Nacht, doch die hatte ausgereicht. In dieser Nacht wurde ich gezeugt, etwas, womit meine Mutter nicht gerechnet hatte. So bald ich alt genug war um alleine zu laufen und zu sprechen, setzte sie mich in Nimm ab und verschwand spurlos. Ich war damals vier Jahre alt. Seit dem bin ich hier alleine unterwegs.&#8221;<br \/>\nEr schwieg nachdenklich. Sie warf ihm von der Seite einen z&#246;gernden Blick zu.<br \/>\n&#8220;Ich bin eine Missgeburt, etwas, was gar nicht sein d&#252;rfte. Halb Mensch, halb Elfe, wo gibt es so etwas sonst noch?&#8221;<br \/>\nEr sagte immer noch nichts.<br \/>\n&#8220;Ich sagte es dir doch&#8221;, sie setzte ihre nerv&#246;sen Spielereien mit ihren Fingern fort und wickelte die ausgerissenen Grashalme um sie, &#8220;keiner m&#246;chte etwas mit so einem Mischling wie mir zu tun haben.&#8221;<br \/>\nSie machte Anstalten aufzustehen, doch er hielt sie am Arm fest: &#8220;Ich denke, du sch&#228;tzt mich v&#246;llig falsch ein, meine Liebe!&#8221;<br \/>\nEr sah ernst auf sie herunter.<br \/>\n&#8220;H&#228;lst du mich wirklich f&#252;r so oberfl&#228;chlich?&#8221;<br \/>\nSie lie&#223; sich wieder neben im sinken und begann zu schluchzen. &#8220;Nein&#8221;, sagte sie traurig.<br \/>\n&#8220;Na siehst du&#8221;, er legte einen Arm um ihre Schultern und zog sie zu sich heran, &#8220;zeig mir die, die dir deine Abstammung zur Schande gemacht haben und ich werde sie mir vorkn&#246;pfen.&#8221;<br \/>\nSie lachte leise: &#8220;Du bist verr&#252;ckt.&#8221;<br \/>\nSie lie&#223; den Kopf h&#228;ngen und war sich nicht sicher, ob sie weinen oder lachen musste.<br \/>\nSie war sehr erleichtert, dass sie das alles endlich mal hemmungslos rauslassen k&#246;nnte. Vor allem ihre &#196;ngste, die ihre Abstammung betrafen.<br \/>\nW&#228;hrend ihr die Tr&#228;nen die ger&#246;teten Wangen entlangliefen, vergrub sie ihr Gesicht in seinem Hemd und lie&#223; alle ihre Gef&#252;hle raus.<br \/>\nEr lie&#223; es ohne ein Wort zu und streichelte ihr &#252;ber die Haare.<br \/>\nNach ein paar Minuten kam kein Ton mehr von ihr und er vermutete, dass sie eingeschlafen war.<br \/>\nEr lie&#223; sein Blicke &#252;ber die Umgebung schweifen, lehnte seine Kopf gegen den Baumstamm und schloss ebenfalls die Augen.<\/p>\n<p>Als sie wieder zu sich kam, fand sie sich alleine, mit dem Kopf auf ihrer Tasche, mitten auf einer Lichtung wieder.<br \/>\nLeise st&#246;hnend richtete sie sich auf und rieb sich den Schlaf aus den Augen. Langsam aber sicher kamen die Erinnerungen wieder. Sie hatte es ihm erz&#228;hlt und er hatte sie nicht von sich geschoben. Sie h&#228;tte nicht gedacht, dass ihr so etwas jemals in ihrem Leben passieren w&#252;rde.<br \/>\nSie mustere die kleine, von der Nachmittagssonne erhellten Lichtung und stellte fest, dass sie alleine war.<br \/>\nEr war doch gegangen und hatte sie ihr zur&#252;ckgelassen. Sie h&#228;tte es wissen m&#252;ssen, doch immerhin hatte sie sich f&#252;r einen kurzen Moment akzeptiert f&#252;hlen d&#252;rfen. Sie erhob sich vom Boden und griff nach ihrer Tasche.<br \/>\nJetzt, wo er sie wieder in den sicheren Teil des Waldes gebracht hatte, w&#252;rde sie den Weg auch alleine nach Ara finden.<br \/>\nSie schaute sich um und entschied sich f&#252;r einen schmalen Weg, an dessen Rand ein paar Vergissmeinnicht standen und schl&#228;nderte los, die Tasche wieder &#252;ber den Boden schleifend.<br \/>\nBeim gehen b&#252;ckte sie sich nach einer der kleinen blauen Blumen ,pfl&#252;ckte sich eine ab und steckte sie sich ins Haar.<br \/>\n&#8220;Ich wird&#8217; dich nicht vergessen&#8221;, sagte sie leise mit einem L&#228;cheln und setzte ihren Weg fort.<\/p>\n<p align=\"center\"> &#8230;Fortsetzung folgt&#8230;  ?<\/p>\n<p>?Sarah Jakobeit 2004<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.heldenhaushalt.de\/sari02\/?page_id=35\">zur&#252;ck zu<strong> Wortgewand<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie lief die lange, schmale Gasse entlang, ihre d&#252;rftige Beute fest an den K&#246;rper gepresst. W&#228;hrend sie ihre kleinen Schritte beschleunigte, schaute sie immer wieder nerv&#246;s &#252;ber ihre Schulter zur&#252;ck. Sie bog in eine weitere kleine Gasse ab und verschwand schlie&#223;lich hinter einer alten, rostigen T&#252;r. Die Stra&#223;en von Nimm waren zu dieser Jahreszeit sehr unsicher. Im Fr&#252;hling kamen all die Diebe aus dem ganzen Land an diesem Ort zusammen, um sich auf eine neue &#8220;Jagdsaison&#8221; vorzubereiten. Das, was sie taten als jagen zu bezeichnen, war an sich sehr schmeichelhaft, denn in Wahrheit beraubten sie alles und jeden, den sie auf ihren Reisen durch das Land begegneten. Nimm war ihre Stadt, die Stadt der Diebe. Hier beklaute jeder jeden und keiner dachte sich etwas dabei. Auch ihre Mutter war eine von ihnen. Eine Junge Elfin, die ihr Handwerk sehr gut verstand, doch auch sie war nur ein Wesen dieser Welt und wurde eines Tages schwach. Diese Schw&#228;che war der Grund ihrer Existenz. Sie hasste ihre Mutter daf&#252;r, f&#252;r die Tatsache, dass sie nicht mehr war als ein Unfall, das Ergebnis eines schwachen Momentes. Sie bekam es auch immer wieder von ihr zu sp&#252;ren. Eine Belastung, das war und ist sie immer noch. An sich war es doch nur eine Erleichterung f&#252;r beide Parteien, als ihre Mutter sie hier zur&#252;cklie&#223;. Ohne Zweifel war es unverantwortlich ein so kleines M&#228;dchen in gerade solch einer Stadt alleine zu lassen, doch w&#228;re es ihr in einer anderen Stadt anders ergangen? Sie war eine Missgeburt, ein Mix aus zwei Spezien. Wo w&#252;rde sie nicht am ehesten akzeptiert werden als hier. Einem Ort, wo jeder einzelne auf seine Art verrucht und widerlich war. Sie h&#246;rte schnelle Schritte vor der T&#252;r und zog sich ver&#228;ngstigt unter einen alten, h&#246;lzernen Tisch zur&#252;ck. Hatten sie sie wirklich so schnell gefunden? Und das alles nur wegen eines kleinen Beutels. Sie wusste nicht einmal, was drin war, sie hatte nur ein paar alte M&#228;nner sagen h&#246;ren, dass es sehr wertvoll sein sollte. Wenn es stimmte, was sie sagten, dann w&#252;rde sie wieder ein paar Monate &#252;berleben k&#246;nnen. In der gro&#223;en Tauschhalle am Rande der Stadt konnte man fast alles gegen Geld eintauschen, aber wenn man etwas Wertvolles brachte, dann hatte man die Garantie, dass man genug bekam, um davon viel Essen und Trinken zu kaufen. Es wurde wieder still draussen auf der Stra&#223;e. Erleichtert atmete sie auf. Endlich lockerte sie ihren Griff um das S&#228;ckchen, das sie die ganze Zeit fieberhaft an sich gedr&#252;ckt hatte. Was mochte da nur so Wertvolles drin sein, wenn es den Dieben ausnahmsweise nicht mal egal war, dass sie bestohlen wurden? Diamanten? Edelsteine? Ein wertvolles Medalion? Behutsam l&#246;ste sie das schmierige Band, das das S&#228;ckchen verschlossen gehalten hatte und lugte vorsichtig hinein. Sie sah nichts blitzen oder blinken, nichts funkeln oder &#228;hnliches. Sie sah gar nichts. Vorsichtig griff sie in den Beutel und versuchte den Inhalt zu ertasten, doch sie sp&#252;rte nichts ausser Sand oder irgendetwas in der Art. Das war es also. All die M&#252;he umsonst! Wie sollte sie nun &#252;berleben k&#246;nnen? Mit ein bisschen Pulver konnte sie wohl kaum ein St&#252;ck Brot bezahlen. Sie verstaute das S&#228;ckchen in ihrer verschleisten Tasche, die ihre einzige Erinnerung an ihre Mutter war, stand auf und klopfte sich den Dreck von ihren Kleidern. Sie musste etwas finden, mit dem sie sich etwas zu Essen kaufen konnte. Leise &#246;ffnete sie die verrostete T&#252;r und verschwand in den Schatten der kleinen, dunklen Gasse&#8230; *** Lustlos zog sie ihre alte lederne Tasche hinter sich her. Sie war verdammt schwer. Der letzte Auftrag hatte ihr eine vern&#252;nftige Summe an Geld eingebracht, die sie auch weitesgehend gleich in Lebensmittel umgesetzt hatte. Immerhin war es eine Drei-Tages-Reise bis Ara, da w&#252;rde sie ein bisschen brauchen, um zu &#252;berleben. Bei so einer l&#228;ngeren Reise hatte man nie die Garantie, dass man an einem Bach vorbeikam, oder dass man irgendwo auf irgendwelche Kleintiere stossen w&#252;rde, die man sich zubereiten konnte. Sie war nun schon seit Stunden unterwegs und entschied, dass es an der Zeit war, eine kleine Pause zu machen. Sie suchte sich eine kleine ruhige Waldlichtung, lie&#223; ihre Tasche fallen und setzte sich an einen alten, morschen Baum. M&#252;de lehnte sie sich gegen ihn und schloss ihre Augen, w&#228;hrend sie orientierungslos nach dem Verschluss ihrer Tasche tastete. Ihr Magen knurrte unnat&#252;rlich laut. Sie musste unbedingt etwas essen. Endlich sp&#252;rten sie den kleinen silbernen Knopf und &#246;ffnete ihn irgendwie. Sie holte etwas Brot aus ihrer Tasche hervor und brach sich ein St&#252;ck ab. Sie musste sparsam sein. Sie hatte zwar Einiges eingekauft, aber wenn sie so oft wie heute was essen w&#252;rde, dann h&#228;tte sie in zwei Tagen nichts mehr. W&#228;hrend ihres Auftrages in Nahan ist sie kaum dazu gekommen irgendetwas zu sich zu nehmen. Das machte sich jetzt bemerkbar. Pl&#246;tzlich gab es einen lauten Platscher direkt neben ihrem linken Ohr. Verwirrt blickte sie auf ihre Schulter. &#8220;Verdammt, das fehlte mir jetzt gerade noch&#8221;, w&#252;tend kramte sie nach einem Tuch in ihrer Tasche. Ein Vogel hatte von einem Baum aus direkt auf ihre Schulter sein Gesch&#228;ft verrichtet. &#8220;Das passiert, wenn man unaufmerksam in einem Wald wie diesem ist&#8221;, h&#246;rte sie eine am&#252;sierte Stimme hinter sich. Sie drehte sich ruckartig um und blickte empor. Vor ihr stand ein junger, gutaussehender Mann, mit ebenso langen und spitzen Ohren wie sie. &#8220;Ach, halt die Klappe&#8221;, beleidigt wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrer Schulter zu, &#8220;wer bist du &#252;berhaupt, dass Du meinst mich einfach so ansprechen zu m&#252;ssen?&#8221; Das letzte murmelte sie nur so grimmig vor sich hin, doch er hatte es geh&#246;rt. Er sah zu ihr hinunter und musste ein wenig schmunzeln. &#8220;Sei ehrlich, das interessiert dich doch kein bisschen.&#8221; &#8220;In der Tat, es hat dich n&#228;mlich niemand hier um Deine Meinung gebeten.&#8221; Sie besch&#228;ftigte sich noch immer eingehend mit ihrer Schulter, doch nun ging sie dazu &#252;ber sich wieder auf ihr Brot zu konzentrieren und sah dabei angestrengt nach unten, in der Hoffnung, dass er ihren grimmigen Blick nicht weiter beobachtete. Sie wusste, dass sie wieder einmal mehr als &#252;bertrieben reagierte, doch nun hatte sie so dieses Gespr&#228;ch angefangen, also w&#252;rde sie es jetzt auch weiter durchziehen. &#8220;Pah&#8221;, murmelte sie leise vor sich hin, &#8220;so ein Idiot&#8221;. &#8220;Idiot vielleicht&#8221;, lachend lie&#223; er sich neben ihr nieder, &#8220;aber nicht schwerh&#246;rig, meine Liebe, also warum sagst du mir nicht einfach direkt ins Gesicht, was du &#252;ber mich denkst?&#8221; Jetzt war sie wirklich w&#252;tend. So etwas Dreistes hatte sie noch nie in ihrem kurzen Leben erlebt. Das war echt die H&#246;he. Genervt blickte sie ihm nun direkt ins Gesicht. &#8220;Ok, Mister Neunmalklug, wenn sie es gerne so m&#246;chten!&#8221; Sie stand ruckartig auf und lie&#223; ihren Blick einige Sekunden ohne jeglicher Worte auf ihm ruhen, dann sagte sie: &#8220;Pass genau auf! Ich sitze hier, weil ich ein paar anstrengende Tage hinter mir habe und mir nun mein wohlverdientes St&#252;ck Brot g&#246;nnen m&#246;chte. Vor allem sitze ich hier mitten im Wald an einer ruhigen Lichtung, weil ich eben gerade diese Ruhe haben will und nicht darauf aus war, mich hier mit einem dreisten, jungen und gutaussehenden Mann dar&#252;ber zu unterhalten, was richtig ist und was nicht!&#8221; Sie holte tief Luft. &#8220;Und nun lass mich endlich mein verdammtes Brot essen!&#8221; &#8220;Gutaussehend?&#8221;, fragte er und musterte sie dabei offensichtlich am&#252;siert. Sie schlug sich die Hand vor den Mund und schaute dabei sehr erschrocken. Er h&#246;rte sie darunter nuscheln: &#8220;Hab ich das etwa laut gesagt?&#8221; Sie griff schnell nach ihrer Tasche und rannte davon, tief in den Wald. &#8220;Hey, warte, nicht da lang, dort ist&#8230;.&#8221;, doch zu mehr kam er nicht, denn sie war schon l&#228;ngst ausser H&#246;rweite. Sie lief und lief und blieb keine Sekunde lang stehen. Sie hatte das Tatsache laut gesagt, wie peinlich. Was w&#252;rde der jetzt von ihr denken. Ganz in Gedanken versunken und verbissen darauf konzentriert, dass sie den Abstand zwischen sich und diesem Kerl auch ja immer mehr vergr&#246;&#223;erte, merkte sie nicht, wie sich die Umgebung um sie herum immer mehr ver&#228;nderte. Sie war extrem w&#252;tend. W&#252;tend auf diesen Idioten und vor allem w&#252;tend auf sich sich selber, weil sie sich so schnell hatte provozieren lassen und dabei wollte er ihr nicht mal irgendetwas B&#246;ses. Es war wahrscheinlich seine gute Laune, die ihn f&#252;r sie so unertr&#228;glich gemacht hatte. Sie kam aus der Puste und blieb endlich stehen. Sie musste eine ganze halbe Stunde durchgehend gerannt sein. Sie st&#252;tze sich auf ihren Knien ab und schnappte nach Luft. Dabei schaute sie an ihren Beinen vorbei hinter sich, doch wie es aussah, hatte er sie nicht weiter verfolgt. Kein wunder, so unfreundlich, wie sie zu ihm gewesen war, aber so war sie nun mal. Zum ersten Mal viel ihr auf, dass etwas nicht stimmte. Sie richtete sich wieder auf und legte ihre Tasche auf das feuchte Gras. Etwas war anders. Sie konnte nicht mehr so viel frisches Gr&#252;n entdecken, wie eben auf der Lichtung. Alles wirkte viel d&#252;sterer und beunruhigender auf sie. Sie h&#246;rte ein leises Knacken hinter sich, kaum h&#246;rbar, doch laut genug f&#252;r ihre Ohren. Etwas eingesch&#252;chtert griff sie nach ihrer Tasche, bekam sie aber nicht zu fassen. Wieder ein Knacken, nur diesmal schon etwas n&#228;her. Sie fixierte ihren Blick auf die Stelle, wo sie eben das Knacken geh&#246;rt hatte. Lie&#223; sie nicht aus den Augen, f&#252;r denn Fall, dass pl&#246;tzlich etwas hervorspringen und sie angreifen w&#252;rde. Sehr schlau kann dieses Etwas aber nicht sein, dachte sie, so laut wie das ist, wird es sich wohl kaum unbemerkbar heranschleichen k&#246;nnen. Es raschelte. Sie lie&#223; ihre Tasche wo sie war und ballte ihre Hand zu einer Faust. Sie begann leicht zu zischen und ein lauer Windhauch streifte sie. Von Sekunde zu Sekunde wurde der Wind immer intensiver und begann sich um ihre Hand herum zu b&#252;ndeln. Sie war bereit, sollte das Viech doch kommen. Doch sie h&#246;rte nichts mehr, es war absolut still um sie herum. Die Spannung in ihr machte sie fast verr&#252;ckt. Sie starrte immer noch angestrengt auf die Stelle, doch nichts passierte. Erleichtert atmete sie aus. Vielleicht war es doch nur ein Eichh&#246;rnchen oder so gewesen, wer wei&#223;. Sie entspannte sie wieder und wollte nach ihrer Tasche greifen, als pl&#246;tzlich ein Schatten aus dem Geb&#252;sch auf sie zu gesprungen kam. Sofort ballte sie wieder ihre Faust, richtete sie in seine Richtung und lie&#223; einen kr&#228;ftigen Windsto&#223; auf die Gestalt schie&#223;en. &#8220;Verdammt&#8221;, h&#246;rte sie eine vertraute Stimme st&#246;hnen, &#8220;verdammt!&#8221; &#8220;Oh, shit&#8221;, jetzt erkannte sie in der Stimme den jungen Mann von vorhin wieder und st&#252;rzte zu ihm &#8220;es tut mir leid, hab ich Dir weh getan? Du hast mich zu Tode erschrocken!&#8221; Sie kniete sich neben ihm nieder. &#8220;Weh getan?&#8221;, er lachte schwach, &#8221; mit dem kleinen Windsto&#223;?&#8221; Er schaute ihr jetzt direkt in die Augen. &#8220;Mit dem bisschen Luft kannst du nicht mal eine Fliege erschrecken&#8221;, er l&#228;chelte sie an und irgendwie musste auch sie ein bisschen l&#228;cheln. &#8220;Du bist ein Idiot&#8221;, sagte sie und half ihm beim aufstehen. &#8220;Soweit ich wei&#223;, waren wir vorhin schon so weit.&#8221; Nun musste sie wirklich lachen und hatte dabei Tr&#228;nen in den Augen. &#8220;Hey, Kleine, nicht weinen, es ist doch alles heil geblieben&#8221;, er t&#228;tschelte liebevoll ihren Kopf. &#8220;Aber ich h&#228;tte dich ernsthaft verletzen k&#246;nnen&#8221;, besch&#228;mt schaute sie auf das Gras hinab, &#8221; h&#228;ttest du mich nicht so erschrocken, dann w&#228;re der Zauber wahrscheinlich viel st&#228;rker gewesen!&#8221; &#8220;Aber er war es nicht, also hast du mir nur einen leichten Schubs verpasst. Beruhig dich wieder, Kleine.&#8221; Dankbar sah sie ihn nun an. &#8220;Warum bist du hier&#8221;, fragte sie, &#8220;warum bist du mir gefolgt?&#8221; &#8220;Du bist witzig! L&#228;ufst direkt ins Verderben und erwartest von mir, dass ich einfach zu schaue und Tee trinke?&#8221; &#8220;Ins Verderben, aber wieso&#8230;&#8221;,verwirrt sah sie ihn an. &#8220;Hast Du dich mal richtig umgesehen?&#8221;, er deutete auf eine besonders d&#252;stere Stelle im Wald, &#8220;hast du &#252;berhaupt eine Ahnung, wie gef&#228;hrlich es in diesem Teil des Waldes ist?&#8221; Sie sah ihn mit gro&#223;en Augen an: &#8220;Gef&#228;hrlich? Aber warum das denn? Denkst du etwa, ich bin nicht in der Lage, mich gegen ein paar wilde Tiere zu verteidigen?&#8221; Sie musste lachen&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":35,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-39","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Thaleia - Heldenhaushalt<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Auch Helden erleben den t\u00e4glichen Wahnsinn, den ein Alltag mit sich bringt und Frau Mondgras sitzt mittendrin. Berlinerin, Mutter, Ehefrau, Kreativling und auf der st\u00e4ndigen Suche nach Gl\u00fcck... 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