Nun sind wir also auch mit dem Bloggerschnack im neuen Jahr angekommen und dieses Mal möchte ich das Thema recht zeitnah bearbeiten, da es gewissermaßen auch einen Ausblick auf das kommende Jahr enthält. Verrückt, denn damit gehen wir schon ins zweite Jahr mit dem Bloggerschnack.
Noch einmal grob zusammengefasst das Prinzip vom Bloggerschnack für euch: Jeden Monat wird ein neues Thema über das Forum “Bloghexen” festgelegt. Man hat nun den ganzen Monat Zeit, um dieses Thema bei sich auf dem Blog, Instagram oder sonst wo, zu bearbeiten. Dabei wird als Quelle das Forum angegeben. Wenn man dort idealerweise auch selber angemeldet ist, kann man seinen Beitrag dort im entsprechenden Posting verlinken (eine allgemein funktionierende Alternative ist noch in Planung).
Bloggerschnack im Januar 2026: “Was ist deine größte Herausforderung beim Bloggen?
“In diesem Bloggerschnack teilen wir nicht nur unsere Schwierigkeiten, sondern vor allem auch unsere Strategien, wie wir sie überwinden.”
Mit diesen Worten umschreibt Anne das Thema für den Januar noch einmal etwas genauer und natürlich fallen einem zu Beginn des Jahres Dinge auf, die im alten Jahr vielleicht nicht so gut liefen. gerade, weil die meisten ja doch eben zum Ende eines Jahres hin viel reflektieren, Rückblicke schreiben und die eine oder andere Jahresabschlussstatistik erstellen. Meine Statistiken umfassen zwar in den seltensten Fällen Besucherzahlen, Klicks und Kommentaranzahlen eines Jahres, aber dennoch sieht man ja am Ende, was man eigentlich so geschafft hat.
Und mir ist dabei aufgefallen, dass der Blog 2025 sehr von Projekten bestimmt war. Dabei wollte ich eigentlich noch viel vielseitiger inhaltlich werden und hatte mit eurer Hilfe herausgefunden, welche Themen man gerne auch mal vertiefen kann, die mich in meinem persönlichen Alltag beschäftigen (und von denen ich dachte, dass ich euch damit nur langweilen könnte).
Die Schwierigkeit war stellenweise die Waage zwischen Projekten und Gedanken zu finden
Heldenhaushalt ist nach wie vor eines: Ein persönlicher Blog, der sich um all die Dinge drehen soll, die mich und mein Familienleben beschäftigen und prägen. Dementsprechend hat er sich im Laufe der letzten über 20 Jahre auch immer wieder ein bisschen in seinen Schwerpunkten verändert. Er war eine Zeit lang ein absolutes Tagebuch mit so viel banalem Zeug… heute muss ich da ganz schön drüber schmunzeln. Eine ganze Zeit lang drehte sich alles um das erste Kind und wie ich den Alltag mit diesem neuen Umstand in meinem Leben bewältigte. Es gab die Zeit, wo ich ganz viel zeichnete, eine Zeit lang konnte man ihn fast als reinen Nähblog betrachten… Häkeln, Kinderbücher… es gab immer Schwerpunkte und gefühlt erfand sich diese Seite immer wieder mal neu. Und das ist auch ok so, denn das tue ich mit mir selbst auch.
2025 stieß ich durch euch und das Bloghexen Forum auf so viele schöne Projekte, die ich nicht missen wollte. Neben dem #WIB und den Wochenlieblingen, die mir wirklich wichtig geworden sind, kam noch das Lebens ABC dazu, der Nature Thursday und natürlich das Projekt 52 und der Bloggerschnack. Ich wollte monatlich ein Ausmalbild liefern und ach… irgendwie füllten sich dadurch die Wochen von ganz alleine. Einerseits ist das wirklich gut, weil ich nicht jede Woche in die Bedrängnis kam mir überlegen zu müssen, wie ich etwas auf dem Blog veröffentlichen könnte. Das ist nämlich meistens das Problem, über das viele Blogger klagen: Probleme regelmäßig Inhalte zu liefern.
Aber irgendwie hatte ich eben doch Schwierigkeiten… nämlich auch mal Raum und Gedanken für Persönliches zu finden. Gut, das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau, denn diese ganzen Projekte enthalten dennoch viele persönliche Gedanken von mir, nur eben anders verpackt, aber eben doch verpackt und nicht für sich alleine stehend. Und hier sehe ich die Schwierigkeit da alles irgendwie in ein vernünftiges Gleichgewicht zu bringen. Ich will nicht, dass Heldenhaushalt nur aus Projekten und Blogparaden besteht.
Was ist aktuell dein größtes Hindernis beim Bloggen?
Und damit haben wir wohl den Kern einer möglichen Antwort auf die obige Fragen schon ausgemacht. Mein größtes Hindernis ist, dass ich gerne beides irgendwie möchte. Ich möchte die Projekte nicht aufgeben und missen, ich will aber auch nicht in dem Bedrängnis sein, allem gerecht werden zu wollen.
Mein persönliches größtes Hindernis liegt also darin mich nicht in den schönen Dingen, die die Blogsphäre zu bieten hat, zu verlieren. Ich will in diesem Jahr einen Weg finden, wie ich beides in einem guten Rahmen unterbringen kann und die Themen, die wir zu Beginn letzten Jahres ermittelt haben, auch wirklich irgendwie hier mit unterbringen. Wer sich nicht mehr an diese Umfrage erinnern kann, der findet sie hier nochmal. Euch interessierten vor allem Themen wie “Klemmbausteine”, “Ordnung” und “Yoga”, aber auch durchaus das Laufen und Serien- und Filmempfehlungen. Also mal schauen, ob sich das dieses Jahr doch endlich mal etwas vertiefen lässt. Ansätze waren ja durchaus letztes Jahr da, verliefen sich aber stellenweise doch sehr…
Und neben all dem soll Heldenhaushalt eben auch weiterhin der Platz sein, an dem ich meinen Gedanken Luft machen kann. Wo ich meinen Kopf frei bekomme ohne Angst haben zu müssen, dass ich damit gegen eine Wand laufe. Es tut gut und meist kann ich danach viel reflektierter an die Dinge herangehen…
Strategien, wie wir das alles überwinden?
Es ist immer eine Sache zu klagen und zu jammern, was nicht so gut lief. Eine andere ist es aber diese Punkte anzugehen und Strategien zu finden, um Veränderung zu bewirken. Und der erste Schritt ist nun mal in der Regel Veränderung, oder? Ich bin an sich kein Freund von festen “Redaktionstagen”. Manch einer legt ja immer gerne fest, wie viele Wochentage etwas veröffentlich wird und am besten auch wann. Ich will ja doch frei sein in dem, was ich tue.
Dennoch gibt es drei Dinge, die bei mir einen festen Wochentag haben: Das ist das #WIB zum Wochenanfang, die Wochenlieblinge zum Wochenende und irgendwie versuche ich jeden Sonntag meinen Beitrag zum Projekt 52 zu verbloggen. Die Tage dazwischen fülle ich mit dem, was mir gerade in den Sinn kommt. Und so will ich auch weiter verfahren.
Letztes Jahr habe ich einen Redaktionsplan angefangen. Wie so oft ließ ich das im Laufe des Jahres (aber erst zum Ende des Jahres sei hier angemerkt) etwas schleifen und am Ende führte ich ihn gar nicht mehr und das war spürbar in meiner Wochenplanung. Oft fiel was weg, ich kam in Struggle oder gar nicht dazu. Musste dann ganz viel aufarbeiten oder nachreichen oder ließ es ganz sein und irgendwann war manches nur noch Pflichtprogramm.
Das wird nun wieder gewissenhafter geführt, denn eine weitere Erkenntnis aus 2025 ist: Der Redaktionsplan war eine echte Entlastung und hat mir geholfen ein schönes Gleichgewicht über den Monat verteilt zu finden.
Und grundsätzlich, als kleines Fazit zum Bloggerschnack in diesem Monat, lässt sich abschließend vielleicht sagen, gilt: Nicht stressen! Stress verursacht Druck und Druck verursacht Blockaden und inneren Sperren und führt schließlich dazu, dass man nicht gut voran kommt.


[…] Weitere Teilnehmer: Sari von Heldenhaushalt […]
Also “Probleme regelmäßig Inhalte zu liefern” hast du nicht wirklich oder? Ich habe eher das Gefühl, du sprudelst so vor Ideen und könntest jeden Tag locker 2-3 Artikel veröffentlichen, wenn du die Zeit hättest. Vermutlich ist auch das genau, das Problem, das du beschreibst: Die für das Bloggen zur Verfügung stehende Zeit ist endlich und da nehmen die Projekte schon viel von weg und dann noch “Gedankenartikel” außer der Reihe unterzubringen? Ist bestimmt eine Herausforderung, doch meine externe Perspektive ist, dass du die Mischung schon echt gut hinbekommst und ja auch deine Gedanken in die Projekte einfließen lässt.
Mein Content ist durch die Projekte (Media Monday, Die 5 BESTEN, Projekt 52) sowie Film- und Serienbesprechungen, Reiseberichte, Abenteuer Kind und Laufberichte schon recht gut festgelegt. Dennoch könnte ich auch noch mehr schreiben. Alleine die Zeit lässt das nicht zu. Mag mich aber nicht beschweren, denn ist ja auch schön, nicht das Problem zu haben, Inhalte zu finden. :)
Deshalb sage ich ja auch, dass es schon irgendwie Jammern auf hohem Niveau ist. Es ist aber auch nicht nur das Problem nicht alles verbloggen zu können, sondern auch die Projekte umzusetzen, die ich immer so im Kopf habe :) Das klappte früher irgendwie besser *lach*.
Aber gut zu hören, dass es vielleicht gar nicht so extrem war, wie ich es selber wahrgenommen habe letztes Jahr.
Das mit dem Redaktionsplan klingt doch nach einem guten Lösungsansatz.
… wenn ich mal Ideen habe, tippe ich die oft erst in die Handynotizen. So kann man Wartezeiten usw. Nutzen und dann nur noch den Feinschliff am PC machen.
Mein Problem ist, dass ich es gerne inhaltlich übersichtlich aber auch bunt gemischt hätte xD deswegen habe ich zurzeit eine Art Blockade.
Ich drücke die Däumchen das du es so umsetzen kannst wie du es dir vorstellst 😘
Ohne dir Stress machen zu wollen… kennst du den hourly comic day?