Das letzte Thema für das Projekt 52 im Februar. Heißt, dass wir in den nächsten Tagen neue Themen ziehen müssen und irgendwie ging der Februar nach dem gefühlt ewig langen Januar dann doch relativ schnell vorbei. Tatsächlich bekam der Mann gestern einen kleinen Schreck, als ich zu ihm sagte, dass ja nächste Woche dann schon der März anfangen würde. Japp… hier kommt einfach noch die Tatsache mit dazu, dass der Februar ja nur 28 Tage hat. Zack, schon steht der März in den Startlöchern und tatsächlich bringt er Plusgrade mit. Juchuu… denke ich zumindest.
Projekt 52 im Februar: Aufräumen
Das letzte Thema dreht sich also ums Aufräumen und hach, ich hasse es. Ich versuche es immer wieder geordnet und organisiert bei uns zu halten, aber an manchen Tagen fühlt es sich an, als ob es von allen Seiten boykottiert werden würde und meist regiert hier eben doch das Chaos. Im Hintergrund versuche ich es dennoch immer wieder und gefühlt alle zwei Tage kommt von mir die Ansage an die Kinder “Denkt ans Zimmer aufräumen”. Aber wer kennt das nicht? Ich hatte auch eine Phase in meinem Teenager-Dasein, wo man über die Hügel in meinem Zimmer hinweg klettern musste und dann irgendwann änderte es sich.
Viel schlimmer sind wohl aber diese Schubladen und kleinen Ecken, die sich immer wieder von ganz alleine bilden. Ich habe wirklich Phasen, in denen ich das alles ganz gut unter Kontrolle halten kann und dann bringt irgendetwas unseren Alltag ein wenig durcheinander und die Ecken schleichen sich verdammt schnell wieder ein. Gefühlt ist man also ständig am Aufräumen und ich bin ehrlich: Es nervt! Aber gut…

Manchmal fühlt sich Aufräumen auch ein wenig wie Tetris spielen an. Man versucht den perfekten Platz für das perfekte Teil zu finden. Ich weiß noch, als wir damals unsere neue Küche bekamen und der Küchenplaner empfahl nicht nur optisch, sondern eben auch praktisch zu denken, da stellte ich mir vor in der Küche zu stehen, vorzugsweise vor dem Herd, und dann auszumachen, wo ich wie wohl hin greifen würde, wenn ich etwas benötige. Tatsächlich hat sich das ganz gut eingespielt…
Meine Umsetzung heute zeigt allerdings etwas ganz anderes als Haushalt
Ja, nun hat sie so lange über Ordnung zu Hause und Aufräumen in den Zimmern gesprochen, nur um dann am Ende für das Projekt 52 etwas vollkommen anderes zu zeigen? Ja, tatsächlich ist dem so. Und zwar greife ich heute mal ein Hobby vom Sohn und mir auf: Unsere Klemmbausteine!

Jeder geht mit einem neuen Set ja anders um. Die einen kippen die Tüte aus und legen los mit dem Bauen, suchen einfach in dem Haufen nach dem Teil, was sie brauchen. Andere ordnen erst einmal. So jemand bin ich… und der kleine Sohn auch ein wenig. Meist holen wir 2-3 Schüssel oder Gefäße, in die wir die Tüten kippen und dann fangen wir an zu sortieren. Die Masse an Steinen erst einmal aufzuräumen, damit wir alles auf einen Blick haben. Dann geht das Suchen nach den benötigten Teilen auch viel schneller.

Kennt ihr diesen Künstler, der Kunst aufgeräumt hat. Ein wenig so wirkt das bei uns auch beim Bauen mit den Klemmbausteinen. Zu welcher Art zählt ihr euch hier? Team einfach los bauen oder Team vorher sortieren?
Weitere Beiträge zu den Themen vom Projekt 52 im Februar findet ihr hier.




Ich hab zwar nie die Zeit gestoppt, aber ich denke, die Zeit, die ich fürs Suchen nach dem Tütenauskippen brauche, ist kleiner, als wenn ich erst alles sortieren würde. Zumal in der modernen Zeit mit den vielen numerierten Tüten. Auch etwa bei den BlueBrixx-Pro-Sets ohne Nummern liegen die Inhalte auf kleinen Häufchen bzw. in Schalen, es dauert dann meist auch nicht lange, bis man weiß, wo welche Teilformen/-farben sind.