Unser #WIB am 07./08.03.2026 – Nix Neues!
Enthält (unbezahlte) Werbung*
Nicht viel gibt es zu berichten, an diesem #WIB. Keine Neuigkeiten aus dem Krisengebiet, dafür aber viel Frust und Verzweiflung, weil die zuständigen Stellen leider bisher keinerlei brauchbare Hilfe boten. Das Ganze dauert nun bereits über eine Woche an und man zweifelt an so manchem. Nach wie vor überwiegt die Dankbarkeit, dass ich jeden Tag im Austausch bin und weiß, dass es ihnen soweit gut geht, aber ich freue mich auf den Tag, wenn ich sie in die Arme schließen kann.
Immerhin schien an diesem Wochenende die Sonne und zeigte sich von ihrer schönen und frühlingshaften Seite, so dass ich die Zeit auf den Sportplätzen glatt ein wenig genießen konnte. Auch wenn die Grundstimmung auch hier gerade eher so mäh ist.
Seit Langem mal wieder getrennte Wege für uns am #WIB Samstag
Wie jeden Morgen in den letzten Tagen sitze ich am Laptop, tausche mich aus und passe wieder einmal die Elefand Liste für sie an, da es vom Laptop einfacher geht als vom Handy aus. Reden wir nicht drüber.

Und wie jeden Morgen kuschelt sich Frida schnurrend auf meinen Schoß und schlummert noch ein wenig vor sich hin, nachdem sie den ganzen Morgen vor unserer Schlafzimmertür miauend stand, damit wir endlich Frühstück für sie machen.

Seit Langem geht es mal wieder auf unterschiedliche Wege für uns. Während der Mann mit dem kleinen Sohn zum letzten Hallenturnier (vermutlich) in dieser Saison fährt, hat der große Sohn sein erstes Rückrundenspiel. Endlich!

Leider allerdings am anderen Ende von Berlin. Etwas über 1 1/2 Stunden Bahnfahrt erwarten uns, um unser Ziel zu erreichen, das sich letztendlich an der Wuhlheide befindet, also quasi auf dem Stützpunkt von Union Berlin. Der Gegner ist allerdings ein anderer.

Die Erwartungen unsererseits sind mau, da die Jungs wegen des langen Winters und vieler Spieler-Ausfälle zuletzt quasi keine Vorbereitung hatten. Dann gegen den aktuell 2. in der Tabelle anzutreten, das ist dann schon eine harte Nuss. Aber mit ganz viel Kampfgeist konnten sie am Ende tatsächlich ein Unentschieden heraus holen und leider blieb auch dieses Mal eine Verletzung beim großen Sohn nicht aus.

Der Arm mal wieder offen und ein Tritt in die Wade knockten ihn für die zweite Halbzeit aus. Den 11 Meter, den es dafür hätte geben müssen, gab es natürlich auch nicht (und dass der Schiri in der Halbzeit zugab, dass er den hätte geben müssen, hilft an dieser Stelle leider auch nicht mehr).
Zurück werden wir dann mitgenommen
Es zeigt sich, dass mit etwas hin und her Geschiebe auf dem Rückweg für uns beide Platz bei einem der Fahrer ist und so sind wir ein wenig schneller zu Hause als gedacht. Und dem großen Sohn bleibt das viele Laufen erspart, um sein Bein zu schonen.

Zu Hause erwarten uns schon die anderen beiden, die das erste Mal in diesem Jahr bei den milden Temperaturen den Grill angeschmissen haben. Der große Sohn nimmt sich dem kleinen Bruder an und der Mann und ich schwingen uns noch einmal auf das Rad, um für den nächsten Tag noch etwas einkaufen zu gehen.

Ich muss zugeben, dass die frische Luft nochmal ganz gut getan hat und auch die Bewegung. Gleichzeitig war es aber auch ganz schön bei der Sonne am Platz zu sitzen (nebenbei Testanrufe bei den Gestrandeten zu machen, um zu schauen, ob das Telefon funktioniert, über das sich eigentlich das auswärtige Amt bei ihnen melden soll). Dennoch holt mich am Abend die mentale Erschöpfung wieder total ein.
Am Sonntag heißt es Ausschlafen, Fußball und Hamburger
Ich versuche am Sonntag etwas länger liegen zu bleiben. Ich glaube, wenn ich mir die Statistik in meiner App anschaue, sollte mein Schlafrhythmus eigentlich richtig gut sein, da ich die ganze Woche wirklich immer sehr früh schlafen und die körperliche Belastung eher gering war.

Mit der Sonne am Morgen fällt allerdings nach und nach das Aufstehen etwas leichter und die Motivation ist dennoch besser und anders. Frida sucht sich einen eher außergewöhnlichen Platz, um sich etwas Sonne zu gönnen und ich aktualisiere mal wieder etwas von den Daten über den Laptop. Immer noch nix Neues. Auch am Sonntag. Kurzes Update: Es geht ihnen gut. Aber sie erreichen weiterhin keinen. Das nervt so.

Da die Zeit dieses Mal etwas mittendrin liegt, gibt es einfach ein spätes Frühstück und dann fahren wir zu einem kleinen Blitzturnier vom kleinen Sohn. Aber ich bin ehrlich: Derzeit erwarte ich nicht viel. Es herrscht etwas Unruhe und Chaos und das merkt man dann einfach auch auf dem Platz… Mal sehen, ob sich das wieder etwas einrenkt.

Am späten Nachmittag machen wir uns dann zu Hause ein paar Hamburger selbst, der Mann besucht seinen Vater noch kurz und ich gönne mir etwas Entspannung in der Badewanne. Bade-Konfetti… kannte ich vorher gar nicht, aber ist irgendwie witzig.

Wir schauen mit dem großen Sohn dieses Mal einen X-Men Teil zusammen und bereiten uns darauf vor, dass eine neue Woche startet.
Und wie war euer #WIB so? Mehr davon findet ihr wie immer bei Alu und Co.
*Anmerkung: Der Artikel über unser #WIB enthält evtl. Bilder mit Produkten, die wir in unserem Alltag nutzen oder Linkempfehlungen. Wir haben keine Bezahlung für das Zeigen oder Nutzen derselbigen erhalten.



Ein Kommentar
bullion
Oh man, zermürbend. Ich drücke weiterhin die Daumen und bin bei jeder Story schon gespannt, ob es etwas Neues gibt. Puh, da braucht ihr alle wirklich Nerven wie Stahlseile.
Davon abgesehen (und vom Foul an deinem Sohn) klingt das Wochenend aber ganz gut. Auch wir haben das schöne Wetter genossen und tatsächlich auch zum ersten Mal in diesem Jahr gegrillt. Ich freue mich sehr, dass es langsam rauswärts geht.