Das vorletzte Thema (ha, noch kein letztes) vom Projekt 52 im alten Jahr. Eines fehlt dann noch und ich habe tatsächlich auch noch keine Idee. Plus, dass ich theoretisch noch immer eines aus dem Sommer nachreichen müsste (“Aus der Reihe tanzen” hieß es glaube).
Heute oder morgen reden wir gemeinsam mal darüber, wie es 2026 mit dem Projekt 52 weitergehen soll und macht euch ruhig schon einmal Gedanken, welche Themen in den Lostopf so kommen könnten für eine neue Runde, denn die wird es geben. So viel steht schon einmal fest.
Projekt 52 im Dezember – Abendritual
Ich war zuerst ein wenig unsicher, wie ich dieses Thema angehe. So ein richtiges Abendritual habe ich nicht. Vielleicht könnte man dazu zählen, dass der Mann und ich abends immer gerne auf dem Sofa sitzen und gemeinsam noch ein zwei Folgen einer Lieblingsserie oder einen Film schauen. Je nachdem, wie unser Alltag aussieht. Aber irgendwie… ja, fand ich das nicht so schön für das Projekt und als ich am Abend vor Weihnachten da saß und die Geschenke einpackte, während ich selbst von den Kindern Kinderzimmerverbot ausgesprochen bekommen hatte, da kam mir eine andere Idee und deshalb erzähle ich euch heute die Geschichte zu diesem Foto.

Jeden Abend vor Weihnachten haben wir dieses Ritual. Es fängt eigentlich schon tagsüber an, wenn wir uns in die Küche stellen und Kekse backen. Jedes Jahr. Das ist wichtig, denn wir backen sie für den Weihnachtsmann. Wer kennt sie nicht, diese Tradition, dass man als Stärkung für diesen einen Teller mit Keksen und eine Tasse Milch oder Kakao hinstellt. Ich mag dieses Bild sehr gerne und stelle mir vor, wie er des nachts an unserem Baum steht, kurz schaut, wie ich ihn geschmückt habe, sich einen der Kekse nimmt, am Kakao nippt und dann weiter zieht.
So wurde es auch für uns zu einer Art Abendritual, bevor es ins Bett geht, wo man dann als Kind noch Stunden lang kein Auge zu tun konnte und lauschte, ob man ein Trampeln auf dem Dach oder Schritte im Wohnzimmer hören konnte. Ein Jahr war der große Sohn der festen Überzeugung, dass er nachts ein Rumpeln auf dem Dach gehört hatte. Ich lieb’s…
Und ganz wichtig: Vergesst nicht Karotten für die Rentiere hin zu legen, denn auch sie haben eine lange und anstrengende Reise zu bewältigen.
Weitere Beiträge zu den Themen vom Projekt 52 im Dezember findet ihr hier.



Das ist eher ein amerikanisches Ritual oder? Kannte ich bisher zumindest noch nicht, doch bei uns kam auch schon immer das Christkind und da ganz ohne Rentiere. 😄
Ist auf jeden Fall schön, diese Tradition, gerade wenn sie deinen Kindern noch so wichtig ist. Unsere verlassen auch immer noch das Wohnzimmer, wenn “das Christkind kommt” und die Geschenke unter den Baum legt. ;)
Bei meinen Eltern durften wir immer erst ins Wohnzimmer, nachdem die Glöckchen geklingelt haben. Das war das Zeichen dafür, dass die Engel da waren. Im Laufe der Jahre hat sich das alles irgendwie gewandelt. Vielleicht, weil mir persönlich das Christliche nicht so liegt und ich das Bild des Weihnachtsmannes mehr mag *lach* Keine Ahnung. Aber ich mag diese neue Tradition sehr und so ist es eben zu einem Ritual geworden.
Ich finde das süß, bin selbst aber mit dem Christkind aufgewachsen. Das bekam keine Kekse 😆
Ja, ich glaube ich auch… keine Ahnung ab welchem Zeitpunkt sich das geändert hat.