[46/52-2012] Friedhof

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An sich bin ich nicht so der Fan davon bei solchen Aktionen auf’s Archiv zurück zu greifen, aber aus zwei Gründen habe ich es bei diesem Thema doch getan: Der eine ist, dass ich sofort, als ich das Thema las, an den schönen Friedhof in Dublin damals denken musste mit all seinen Statuen und keltischen Kreuzen. Den größten Eindruck haben wohl die Gedenkmauern und der Kinderfriedhof bei mir hinterlassen…

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Der andere Grund ist eher von persönlicher Natur und möchte hier nicht vertieft werden. Aber ich finde dennoch, dass ein Friedhof immer irgendwie ein Ort ist, bei dem man zu innerer Ruhe findet.. die Stille ist eine andere, ganz besondere…

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Kategorie Projekt 52

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

5 Kommentare

  1. Für mich ist ein Friedhof eher bedrückend und ich mag diese „Totenstille“ überhaupt nicht. Aus gutem Grund war ich dort schon seeehr lange nicht mehr.

    So empfindet jeder wohl anders.

  2. Hallo,

    Ich lese deinen Blog sehr gerne und finde eigentlich alles, was du schreibst immer sehr interessant. Aber hier musste ich doch mal eine kleine Kritik loswerden: Ein Grab sollte man eigentlich nicht fotografieren… Das stört die Totenruhe…
    Wie gesagt, ich möchte dich auf keinen Fall angreifen, aber das wollte ich einfach mal loswerden.

    Anne

  3. Erstmal danke für deine vielen tollen Beiträge Sari.

    Eine kleine Geschichte aus Irland:

    Ich war einmal unterwegs um zu Fotografieren und kam dabei mal wieder an einer alten Ruine vorbei die immer noch für Gräber verwendet werden. In der Ruine selbst sowie auch auf einem Friedhof dahinter – mit Sicht aufs Wasser. Es war eine wirkliche schöne aber auch freundliche Ruine. Als ich schliesslich auch einmal am Friedhof entlang ging sah ich eine Familie auf der Friedhofswiese in der Sonne am Liegen während die Kinder auf den Gräbern am spielen waren. Ich dachte in dem Moment – so etwas geht ja gar nicht – und sprach den Mann darauf an, wieso er denn grade hier liegen würde. Der Mann Antwortet mir darauf das sie nur ein kleines Haus haben und dort keinen eigenen Garten haben und das sie die Friedhofswiese als ‚Garten‘ nutzen. Dann sah ich mich noch einmal um und betrachtete den Friedhof erneut und sah viele persönliche Kleinods auf den Gräbern – Schneekugeln, Plastikblumen, Gedichte, Glitzernde Feen und so weiter. In dem Moment wurde mir bewusst wie sehr ich die Dinge nur aus der mir bekannten Ansicht betrachtet habe.

    Gruss aus Irland :)

  4. Innere Ruhe finde ich bei Friedhöfen eher nicht, sie haben etwas bedrückend, beängstigend und aufwühlendes, finde ich. aber eine ganz besondere stille herrscht dort wirklich …

  5. @Mmchen: Das mag sein, aber es liegt sicher auch daran, dass einem das immer so traurig vorgelebt wird

    @Anne: Kritik ist erlaubt :) Danke für Deine Ehrlichkeit. In Irland geht man damit etwas anders um, aber dennoch…ja…ein schwieriges Thema

    @Jay: Danke für diese schöne Geschichte!

    @Anna: Uch finde, es ist diese Ruhe, die einen dazu einläd sich Geschichten zu den Namen zu überlegen und die Gedanken ein wenig treiben zu lassen…

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