Erkältungszeit ist ein “PIIIEEEEP”!!

Wenn es draussen früher dunkel wird, das Wetter immer wechselhafter und man morgens so langsam nicht mehr weiß, ob man nun zu dick oder zu dünn angezogen ist, dann ist es meistens schon klar: Demnächst wird hier wieder einer krank.

Bevor es den Minihelden gab, zeigte sich das oft auf Arbeit. Erst die eine Kollegin, dann die andere und irgendwann hatten wir Notstand und wenige “Überlebende” mussten den Betrieb am Laufen halten. Mal konnte ich die Zeiten ganz gut durchstehen und mal nicht. Ich habe dann immer gerne auf homöopathische Mittel und Naturprodukte zurückgegriffen, um mich entsprechend abzuhärten und gewappnet zu sein für solche Zeiten. Der Miniheld ist leider so ein Kandidat, der recht schnell einen Schnupfen bekommt und manchmal dann auch einen Husten. Sobald der Herbst kommt, habe ich das Gefühl, dass der Miniheld im Grunde bis zum Frühling durchgängig einen Schnupfen hat. Das ist echt Mist und viel kann man da auch nicht machen. Nasentropfen soll man ja eh nicht all zu oft nehmen und Hustensaft wird einem selten verschrieben. Die Ansage lautet meist “Ruhig machen und viel trinken”.

Nun erklärt mal einem Kind, dass es viel Tee trinken soll. Es ist ja wohl klar, dass der bunte, süße Kinderfrüchtetee da nicht sonderlich effektiv ist und interessanter Weise trifft man kaum Kinder, die ihn tatsächlich lecker finden, aber mit dem einen oder anderen Trick bekomme ich den Minihelden durchaus manchmal dazu viel Tee zu trinken. Mal abgesehen davon, dass er es toll findet den Teebeutel selbst auszusuchen und in das heisse Wasser zu machen, um dann im Anschluss die Uhr zu stellen, die uns dann via Piepen signalisiert, dass der Tee fertig ist, ist eine tolle Ergänzung Fenchelhonig. Der ist süß und lecker und lässt jeden noch so bitteren Tee besser schmecken. Ich selber mache mir auch gerne Honig in den Tee. Mit einem Strohhalm drin ist so eine Tasse dann auch schnell mal ausgetrunken ^^ .

Eine andere Sache, die ich als Kind schon seeeeehr geliebt habe, das waren diese aromatischen Cremes, die die Mama oder der Papa einem dann liebevoll auf Rücken und Brustkorb geschmiert haben. Ich weiß auch nicht, man schlief dann irgendwie mit einem wohlig warmen Gefühl von Geborgenheit ein und es roch dabei auch noch die ganze Zeit so angenehm…das habe ich sehr geliebt…

Aber mal davon abgesehen ist ja Liebe, Nähe und Zeit füreinander sowieso die beste Medizin, oder? Und natürlich Lachen. Lachen hilft immer…auch über jede noch so lange Erkältungszeit…

Was sind Eure Geheimtipps für erkältete Kinder?

4 Kommentare zu „Erkältungszeit ist ein “PIIIEEEEP”!!“

    1. Na Baden lasse ich immer lieber, weil man da ja doch auch rehct schnell friert, aber BonBons habe ich auch oft da. In dem Alter sollten Kinder auch übrigens noch nicht so in diversen Ölen usw. baden.

  1. Ich hab mal gelesen, dass Kinder im Schnitt 8 bis 9 Infekte im Jahr haben. Im ersten Krippen-/Kindergartenjahr sollen es sogar bis zu 12 sein! Wenn man sich jetzt an dem Spruch “Kommt drei Tage – bleibt drei Tage – geht drei Tage” orientiert, dann sind das locker mal zwischen 72 und 96 Krankheitstage. Diese treten natürlich vermehrt in den kalten Monaten auf. Da kann man sich dann an einer Hand ausrechnen, wie viele “gesunde Tage” da für den Winter noch übrig bleiben…
    Und zum Trinken: es muss ja nicht Tee sein! Soweit ich das immer verstanden habe, geht es nur darum die Schleimhäute feucht zu halten und die Bakterien/Viren regelmäßig wegzuspülen. Du könntest es also auch mit Wasser, Saft oder was er sonst so mag probieren. Tee mögen meine Kinder auch nicht. Selbst mit Honig rühren sie ihn nur selten an. Aber das stört mich auch nicht, schließlich ist Honig sicherlich auch nicht besser für die Zähne als Saft. Meine trinken zum Glück freiwillig viel Wasser *Glück gehabt*.

    1. Ja, das ist wohl wahr. Man sagt ja im Allgemeinen, das Trinken das Wichtigste dabei ist, wobei ich nie so recht drüber nachgedacht habe, dass es natürlich auch alles schön auspühlt. Wir bekommen auch immer den Tipp nachts schön kühle Luft reinzulassen und dick anzuziehen.

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