Der kleine Optimist – Das Buch für kleine Grübler #Rezension

Optimist

Der kleine Optimist. Eine Beschreibung für einen kleinen Menschen, aber auch der Titel eines schönen Buches, von dem ich euch heute erzählen möchte.

Der Miniheld ist ein Grübler. Das erzählte ich bereits. Manchmal macht er sich das Leben selber schwer, indem er mit seinen Gedanken und seiner Grübelei alle Dinge bis ins kleinste Detail zerlegt und dann bis spät in die Nacht wach liegt und nicht einschlafen kann, weil er seine Gedanken einfach nicht ausschalten kann. Wir Erwachsenen kennen das. Je länger wir über etwas nachdenken, desto mehr negative Dinge finden wir und es fällt immer schwerer optimistisch zu sein. Ein Optimist zu sein, das ist einfach mal keine einfache Sache, nicht wahr?

Nach dem Guten im Alltag suchen und einfach glücklich sein.

Das habe ich Anfang des Jahres mit dem Minihelden versucht. Wie ihr sicher noch wisst, sind wir dazu übergegangen ein Glückstagebuch zu führen und ich bin der festen Überzeugung, dass viele positive Veränderungen des letzten halben bis dreiviertel Jahres darauf zurück zu führen sind. Man merkt in jedem Fall, wenn wir es schleifen lassen den Tag am Abend zu reflektieren und den Blick auf die positiven Dinge zu lenken, die sich immer – wirklich immer – finden lassen.

Es ist so wichtig, dass man in der Hinsicht seine Fühler ausstreckt und zulässt, dass auch die kleinen Dinge im Leben wahrgenommen und wert geschätzt werden.

„Der kleine Optimist“ von Yvonne Alberts

Durch Zufall bin ich vor einiger Zeit bei den vielen Einschulungs – Schultüten – Füllungs – Listen auf ein wirklich schönes und für uns perfektes Buch gestoßen: Der kleine Optimist. Es stammt aus der Feder von Yvonne Alberts und ist ein ganz besonderes Tagebuch für Kinder. Im Grunde ähnelt es dem, was ich mit dem Minihelden schon so lange jetzt mache, sehr. Dabei ist es allerdings viel schöner und bietet noch kleine Denkanstöße, die man bei einem einfachen Aufschreiben jeden Tag eher nicht unbedingt berücksichtigt.

Optimist

Mit dem Buch möchte Yvonne vor allem einen positiven und dankbaren Blick beim Kind fördern und somit dazu beitragen, dass es lernt etwas optimistischer durch den Alltag zu gehen.

Mit liebevollen Zeichnungen und gut durchdachten Fragen für jeden Tag, dokumentiert das Kind hier nun täglich seine Gedanken. Was war besonders schön, wofür ist es dankbar. Und an jedem Tag kommt eine andere Frage dazu. Wohin möchte ich unbedingt mal reisen? Was ist mein größter Wünsch? Wem konnte ich heute helfen? Diese und ähnliche Fragen lassen das Kind darüber nachdenken, was im Alltag besonders war, was gut war und worüber es sich besonders freut. Dadurch lernt es sich besser kennen und sein Umfeld mehr schätzen. 

Optimist

Das Ziel? Etwas mehr Selbstvertrauen und Glück im Alltag!

Wir starten gerade in die Schule. Nun gut, gerade ist vielleicht falsch formuliert. Gemeinsam gehen wir gerade den Weg und an manchen Tagen fällt er leichter, an anderen schwerer. Eines ist jedoch klar: Schule ist eine gigantische Veränderung mit unglaublich vielen neuen Einflüssen und Dingen, die den Alltag auf einmal durcheinander wirbeln. Für ein Kind, das sehr sensibel und grüblerisch ist, keine einfache Sache und es gilt einen Weg zu finden, der ihm dabei hilft diese Hürde unbeschadet zu nehmen und gestärkt durch diesen neuen, veränderten Alltag zu gehen.

Als ich also auf dieses schöne Buch von Yvonne stieß, wollte ich es unbedingt für den Minihelden haben.  Unser Glückstagebuch in abgewandelter Form. Mit schönen Bildern, interessanten (und wie ich finde, auch nicht unwichtigen) Fragen, die dazu beitragen sollen, dass mein Kind lernt ein kleiner Optimist zu werden.

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Jeden Abend sitzen wir nun gemeinsam zusammen und denken über den Tag nach. Erst sprechen wir über das was doof war und dann nehmen wir uns die Zeit, um über die Fragen aus dem Buch nachzudenken. Das Positive immer zum Schluss, denn das hallt dann auch am längsten nach und begleitet vielleicht sogar in die Träume.

Hier und heute also eine klare Empfehlung hier von meiner Seite! Wer nun neugierig geworden ist, hier gibt es das wundervolle Buch zu kaufen.

Habt einen schönen Tag,

sari-unter

5 Kommentare

  1. hach, du findest immer die tollsten sachen. ich merke auch, dass wir so ein kleines mäusel haben, dass sich in die schlimmen dinge richtig reinsteigern kann. dabei ist es morgens erstmal voll der sonnenschein. ich denke, wir sollten auch anfangen, jeden abend zu sammeln, auch wenn es ihr noch sehr schwerfällt, mir vom tag zu erzählen. sie mixt halt alles zusammen von vielen tagen. was ja nicht schlimm ist. muss ja nicht alles korrekt sein. was mitkommt, war anscheinend beeindruckend genug in den neuen tag mitgenommen zu werden. ich bemühe mich immer aus negativen positives zu machen. regenwetter? lass uns 2 stunden pfützenhüpfen und anschliessend gleich alles waschen (unsere maus liebt es wäscche zu waschen)… etc

    • Sarah Kroschel

      Gefunden hat es ja eigentlich jemand anderes, aber ich war sofort Feuer und Flamme!
      Pfützen springen geht aber auch echt immer ^^

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