Eingewöhnung, die Zweite und erste Kita – Freunde (mit #Rezension)

Kita

Werbung – In diesem Beitrag wird ein Buch vorgestellt, welches uns als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde

Als ich Sonntag Abend absolut übermüdet ins Bett stieg, nachdem ich gut eine Stunde am Bett des kleinen Sohnes lag, tat ich das mit einem seltsamen Gefühl in der Bauchgegend. Auch der Miniheld hatte so seine Probleme damit einzuschlafen. Immerhin stand am Montag der erste Schultag nach den Ferien ins Haus und für den Minihelden bedeutete das neben einer neuen Lehrerin auch ein neuer Klassenraum und neue Klassenkameraden. Und das so schnell. Hatte er sich nicht gerade erst an die Tatsache gewöhnt überhaupt ein Schulkind zu sein?

Überraschender Weise hatte er dieses Mal allerdings keine Angst. Er war ein bisschen nervös, etwas aufgeregt, aber vor allem voller Vorfreude. Was das anging konnte ich also durchaus ein bisschen mehr durchatmen, als vor einem Jahr noch, als die Einschulung auf uns wartete. Deutlich komplizierter war jedoch die Eingewöhnung in die Kita damals.

Am Anfang schien alles gut zu sein.

Er freute sich auf die Kita, wollte im Vorfeld oft schon ein paar Stunden da sein und konnte es kaum erwarten, dass es endlich los ging. Und dann schlug alles auf einmal um. Es gab oft Tränchen und er wollte oft nicht. hin. Er war zwar gerne da, doch es gab so viele Faktoren, die ihm eher keine Freude bereiteten und Kita war irgendwie nie so ganz seine Welt. Nach einiger Zeit waren wir uns alle einig: Dieses Kind war nie wirklich ein Kita – Kind. Dieses Kind war schon immer ein Schulkind. 

Dementsprechend nervös war und bin ich natürlich jetzt, wo ich ein zweites Mal eine Eingewöhnung mitmachen muss. Was ist, wenn die Kita auch beim zweiten Sohn nicht ganz die richtige Welt ist? Wer weiß?

Meine Kinder gleichen sich in vielen Dingen, sind aber dennoch grundverschieden!

Das ist manchmal echt spannend anzuschauen. Vor allem, wie unterschiedlich sie mit manchen Situationen umgehen. Der Miniheld braucht oft seine Aufwärmphase (so wie ich), um sich in einer Situation wohl zu fühlen. Das Heldenkind hingegen stürzt sich manchmal einfach ins Abenteuer.und probiert die Dinge aus. Wenn sie dann nicht gefallen, dann werden sie halt einfach nicht mehr gemacht und gut ist. Wir pflegen immer zu sagen, dass er wohl später derjenige sein wird, der mit Papa die Achterbahnen fährt, während der Miniheld und ich von unten zuschauen und winken.

Kita

Aber ebenso frech und durchsetzungsfähig ist der Kleine auch. Ich habe gehört, dass man das den zweiten Kindern gerne nachsagt. Stimmt das? Könnt ihr das bestätigen? Wie auch immer… ich erlebe nun also meine zweite Eingewöhnung in die Kita und finde das unglaublich spannend. Immerhin muss ich es dieses Mal ja auch mit dem Stundenplan des großen Sohnes in Einklang bringen. Mehr Faktoren, die es beim Minihelden damals nicht gab.

Der erste Tag liegt bereits hinter uns und bisher bin ich recht positiv gestimmt.

Ich glaube, dass er seine Sache ganz gut macht. Er ging direkt spielen und freute sich seine neuen Schuhe hervor holen und benutzen zu dürfen. Er bekam einen Haken und eine Kiste, ein Fach für seine Sachen und eine Zahnbürste, die er selber aussuchen durfte. Aufregend, oder? Ich versuchte mich die ganze Zeit wie ein Schatten in der Kita zu bewegen. Zwar da, aber nicht sofort ersichtlich. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass er nur meine Nähe suchte, wenn er merkte, dass ich noch da war und ansonsten lief er halt einfach mit den anderen Kindern mit.

Zwischendurch sah und hörte ich ihn nicht und es weckte in mir doch durchaus ein beruhigendes Gefühl. Gleichzeitig aber auch etwas Wehmut, denn die Erkenntnis in einem reift an: Mein Kind kommt ganz wunderbar auch ohne mich klar.

Natürlich gibt es noch einige Hindernisse. Beim Essen darf man natürlich nicht einfach mittendrin aufstehen und spielen gehen oder wenn man spazieren geht, läuft man an der Hand eines anderen Kindes. Er muss andere Kinder fragen, wenn er Hilfe braucht und natürlich auch Rücksicht auf andere nehmen und den Tagesablauf einer Kita verinnerlichen. Noch ist er in einem Alter, wo er einen gewissen Kulanzrahmen hat, aber irgendwann wird das vorbei sein, nicht wahr. Es war ja nun auch erst der erste Tag, aber den hat er ziemlich gut gemeistert. Er war nicht glücklich, als wir nach Hause gingen und ich hoffe, dass er sich dementsprechend auf die nächsten Tage freuen wird.

Kita

Einen Vorteil hatte er schon: Er hat bereits Freunde in der Kita!

Da er die gleiche Kita besucht, wie es sein großer Bruder tat, hat er den Vorteil und kennt natürlich schon das eine oder andere Kind. Die kleine Schwester der Sandkastenfreundin vom Minihelden zum Beispiel oder den kleinen Bruder vom jetzigen Schulfreund. Dadurch hat er direkt Personen, auf die er zugehen und mit denen er spielen kann. Auch die Kita an sich kennt er schon ein wenig aus der Zeit, wo wir noch gemeinsam den großen Bruder nachmittags dort immer abholten. Schon damals war er gerne da und ich hoffe ein Stück weit, dass er sich in seinem zarten Alter an diese Erfahrungen noch erinnern kann.

Zeit für ein erstes Freundebuch: Alle meine Freunde!

Nennt mich albern oder sagt, es sei verfrüht, aber ich liebe das Konzept von Freundebüchern und hole selber immer noch gerne dann und wann die Freundebücher aus meiner Kindheit hervor. Ja, ich habe sie noch. Alle vier. Und ich blättere immer wieder gerne darin und erinnere mich an meine Grundschulzeit und die Menschen, die mich durch diese begleitet haben. Aus diesem Grund gab es für das Heldenkind zu seinem ersten Kita – Tag auch ein Freundebuch. Meine Wahl fiel auf „Alle meine Freunde“  von Spiegelburg, denn das Buch ist von der selben Illustratorin, wie von Pipo Pinguin. Den stellte ich euch in unserer letzten Kinderbuch – Woche vor. Das Heldenkind liebt den kleinen Pinguin und seine Freunde und in sofern passt es perfekt zu unserem Sohn.

Kita

Mit viel Farbe und liebevollen Details ist es für die ersten Freunde aus Kita und Co wirklich fast schon wie ein Bilderbuch anzuschauen und gemeinsam mit den Eltern macht sicher auch das Ausfüllen Spaß. Wir hatten auf jeden Fall schon viel Freude daran die ersten Seiten zu füllen.

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Ganz besonders gefällt mir an dieser Variante eines Freundebuches nämlich, dass es wirklich Bereiche gibt, die von den Kindern frei gestaltet werden können. Kleine Sterne werden angemalt und zeigen so Lieblingsfarbe, Augenfarbe und mehr. Es gibt Bereiche zum Ankreuzen und auch Felder, die voll gemalt werden können. Und natürlich auch Ausmalbilder im Stil der Illustratorin. Eine schöne Sache, wie ich finde.

Lasst das Abenteuer beginnen!

Ich bin gespannt, wie sich die nächsten Tage hier entwickeln werden. Am zweiten Tag zeigen sich beide Kinder hoch motiviert und mit viel Freude. Bleibt zu hoffen, dass es so bleibt und wir nun eine entspannte Zeit erleben dürfen mit vielen kleinen ersten Malen und neuen Abenteuern für die Kinder, aber auch für uns Eltern. Ich werde sicher in ein paar Tagen noch einmal über die Entwicklung berichten.

 

4 Kommentare

  1. immer, wenn du über die unterschiede deiner zwei kinder schreibst, kann ich es gar nicht erwarten, unser schneeflöckchen kennenzulernen. unser krümelkind ist ja von anfang eher wie euer kleiner. Erstmal ausprobieren und dann gucken, ob es gefallen hat. sie hat mich mit vielen überrascht, weil ich eher ein angucker war, auch wenn ich dann meist komplett reingetaucht bin. ich war der große karusellfahrer, ich bin bungee gesprungen, ich würde jederzeit auch mal fallschirmspringen, gleitschirmfahren etc. das hat unsere krümelkind offensichtlich von mir, auch wenn ich als kind immer erstmal zugeschaut habe, bevor ich überhaupt auch nur mitgespielt habe. das krümelkind war schon in der krabbelgruppe direkt bei anderen kindern, sobald ich sie nur abgesetzt habe. ich wusste also ziemlich schnell, dass wir ein krippenkind hatten. den input von 5-10 kindern kann ich als mama eben nicht ersetzen. sie hat sich furchtbar schnell an tagesmutter und später kinderkrippe gewöhnt und es eingefordert. deswegen bin ich gespannt, ob wir bei beim zweiten dahingehend mehr vom papa sehen, oder eben auch von meiner vorsichtigen seite. oder ob unser krümelkind das kleine sozusagen direkt mitzieht.
    aber egal wie, ich denke jedes kind ist eben anders und braucht ggf. andere dinge. das macht es ja für eltern so spannend…

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