5 Dinge, die mich letztes Wochenende glücklich machten…

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Manchmal reicht es einfach nicht mehr in seinem direkten Umfeld nach Ruhe und Ausgeglichenheit zu suchen. Manchmal gibt es einfach viel zu viele Faktoren, die einen Ablenken, die einen immer wieder ins Grübeln bringen und eher das Gegenteil bewirken. Und manchmal, da muss man in solchen Momenten einfach ausbrechen, einfach raus aus der Routine, einfach weg… In so einem Fall kann man sich wirklich glücklich schätzen, wenn sich einem genau diese Möglichkeit bietet. Ich hatte es ja im letzten Rückblick bereits erwähnt… wir hatten noch einen Gutschein von MyDays übrig und diesen nutzten wir dann ganz spontan, anstatt eines Familienfoto-Shootings, für ein Wochenende in Rostock, wobei der Schwerpunkt hierbei nicht auf der Stadt lag, sondern auf etwas, das sich in der Nähe befand und von dem wir alle als Familie profitieren wollten: Karl’s Erlebnis – Hof. Nun werdet Ihr Euch vielleicht einen Moment lang wundern, denn manche von Euch erinnern sich vielleicht daran, dass wir im letzten Jahr doch sehr oft auf dem Erdbeerhof waren. Ja, Ihr wundert Euch zurecht, aber es gibt tatsächlich mehrere davon und der in Rövershagen ist sehr groß und hat viel zu bieten und so dachten wir uns, wäre das doch eine schöne Gelegenheit für einen richtig ausgiebigen Familienausflug.

Tatsächlich war es so, dass ich das gesamte Wochenende keinerlei wirklich wahrnehmbare Beschwerden hatte und jeder von uns fand dort etwas, womit er sich ausgiebig beschäftigen konnte. Das perfekte Rundum-Wohlfühl-Familienpaket also für uns. Und anders als sonst möchte ich Euch dieses Mal keinen ausführlichen Erlebnisbericht präsentieren, sondern viel mehr den Schwerpunkt auf fünf Dinge legen, die mich an diesem Wochenende besonders glücklich gemacht haben…

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Mehr sehen, mehr erleben – Wisst Ihr, als wir am Sonntag den Heimweg antraten, da machten wir tatsächlich auch nochmal auf dem kleinen Erdbeerhof hier bei uns einen Zwischenstopp, damit der kleine Mann sich nochmal ein wenig austoben konnte und da wurde es uns nochmal so richtig bewusst, welche Unterschiede zwischen den beiden Höfen lagen. Wir konnten in Rövershagen so viel sehen und erleben, was einem positiv im Gedächnis bleiben würde. Das Tobeland für den Minihelden (und den Helden), die Eislaufbahn, die Eiswelten, die es immer im Winter gibt – dieses Mal unter einem Rock’n Roll Motto – wo es sogar eine Eisrutschbahn gab und einen See, der nicht einbricht…uns wurde einfach nicht langweilig und wir verbrachten sage und schreibe 7 Stunden in Rövershagen. Ihr könnt Euch denken, wie müde wir am Abend dann auch waren…

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Mehr wir – Niemand kennt uns, nur wir. Das war irgendwie erholsam. Keine Verabredungen, keine anderen Menschen, an die man dachte. Keine Termine. Einfach nur wir. Ich habe das sehr genossen. Den beiden Helden beim Turnen und Toben zuzusehen, auch mal mit dem Mann an der Hand dem Minihelden hinter her zu laufen, zu beobachten, was er alles erleben kann und die Dinge mit ihm gemeinsam zu entdecken. Besonders schön fand ich dann auch den Abend, wo all der Trubel hinter uns lag und wir erfolgreich in unser kleines Hotelzimmer einchecken konnten, die Taschen abgelegt wurden und wir uns noch für ein Stündchen in die Hotelbar setzten, um den Tag ausklingen zu lassen, der dann quasi mit Familienbett und Schlumpfkino endete…

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Schlittschuh laufen – Ich bin als Kind und auch als Teenager so gerne Schlittschuh gelaufen. Als wir beim Mittagessen saßen (Schnitzeltag!), da entdeckte ich es dann auf der Karte: Eine Eislaufbahn mit Schlittschuhverleih. Das musste ich unbedingt machen..obwohl ich nervös war. Ich habe das wirklich seit einer Ewigkeit nicht mehr gemacht…nach längerem Überlegen kam ich sogar zu der Erkenntnis, dass das letzte Mal scheinbar während der Ausbildung war. Umso glücklicher war ich dann, als es auf Anhieb wieder klappte und noch glücklicher, dass sich meine Helden mit auf’s Eis wagten. In 16 Jahren ist der Mann nie wirklich mit mir Eislaufen gegangen. Ich war wieder ein Kind. Und wenn man dann auch noch eine Runde nach der anderen mit seinem eigenen Kind an der Hand dreht…pures Glück.

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Selber wieder Kind sein – Klettern, Toben, Bälle werfen, Rutschen runter rutschen, in der Kuscheltierfabrik einem Kuscheltier Leben einhauchen, Fische beobachten, Laufrätsel und Labyrinthe lösen und kleine Preise dafür gewinnen. All das konnten wir machen und es war toll. In Klettergerüsten rumklettern, Erdbeeren erklimmen, Traktor fahren und die Welt aus Kinderaugen entdecken. Das ist wirklich Gold wert.

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Feststellen, dass es auch nett geht – Am Ende des Tages mussten wir noch nach Rostock reinfahren, wo unser kleines Hotel auf uns wartete und nach einigem Suchen fanden wir es auch. Man sagt uns Deutschen gerne nach, dass wir recht unhöflich wären, aber das konnte ich nun wirklich nicht bestätigen. Man war sehr nett zu uns, zeigte uns den Weg und eine junge Dame stellte uns sogar ihren Arbeitsparkplatz für die Nacht zur Verfügung, so dass wir keine Parkgebühren zahlen mussten. Wie oft passiert einem so etwas, frage ich Euch? Es sind solche Menschen, die einem den Glauben in das Gute in uns erhalten…

Je näher wir am Sonntag der Heimat kamen, desto wehmütiger wurde ich am Ende. Wir waren so nah an der Fähre nach Dänemark, ich wäre am Liebsten einfach spontan rüber gefahren, aber spontan sein funktioniert heutzutage nicht mehr so einfach. Dennoch war es ein ganz wundervolles Wochenende und ich möchte nicht eine Minute missen, so anstrengend die eine oder andere gewesen sein mag. Der Kopf war frei und das Herz voller Liebe und Glück für den Moment und meine Familie, die Brust fühlte sich so leicht wie seit Wochen nicht mehr an und ich merke, manchmal muss man einfach raus…

Zum Schluss noch ein paar weitere kleine Impressionen für Euch und die Empfehlung einfach auch mal auszubrechen, wenn kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht ist…

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Kategorie Weltenbummler

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

4 Kommentare

  1. Ich glaube Schlittschuhlaufen ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht. Ich bin vermutlich mit 13 oder 14 das letzte mal gefahren. Wird echt mal wieder Zeit.

    • Geht mir ähnlich,muss sicher auchs chon 7-10 Jahre her sein *lach* Weia, aber du magst Recht haben, die Bewegungen hat man irgendwann sicher einfach drin

  2. Ein schönes, gemütliches „nettes“ Wochenede von / mit der Familie :) Das ist das wirkliche glück auf Erden. Kein Geld, Karriere oder alle Reichtümer der Welt können da mithalten!

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