Unser #WIB am 09./10.05.2026 – Auswärtsfahrt & Muttertag
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Mal vorweg: Wie viel Wert legt ihr eigentlich auf den Muttertag? Mir persönlich ist er ehrlich gesagt nicht so wichtig, zumal es ein Sonntag ist und somit irgendwie wie jeder andere Sonntag auch. Und da habe ich dann ehrlich gesagt auch nicht den Anspruch an meine Kinder, dass sie sich großartig Stress machen sollen. Aber vielleicht ticke ich da auch einfach anders als andere. Wir zelebrieren ja auch Hochzeitstag, Valentinstag und Co hier nicht sonderlich… vielleicht liegt das wirklich einfach an uns *lach*.
Unser #WIB war irgendwie extrem Ereignisreich und endete daher auch extrem müde. Müder als sonst schon immer.
Am #WIB Samstag klingelte der Wecker nämlich bereits um 4 Uhr
Verrückter Weise war ich vorher wach. Aber das kann auch einfach daran gelegen haben, dass ich gefühlt jede Stunde wach war aus Angst den Wecker zu verpassen. Letztendlich bin ich also um 3,59 Uhr aufgestanden und konnte den Wecker sogar einfach vorher schon aus machen.

Der Grund: Der Sohn hatte eine Auswärtsfahrt mit dem Team. Zum ersten Mal in diesem Ausmaß und deshalb wurde beschlossen ein tolles Team-Ereignis daraus zu machen und gemeinsam mit dem Zug nach Hamburg zu fahren.

Das war natürlich extrem aufregend und uns wurde schnell klar, dass die Teamgeist-Förderung hier gegenüber dem Ergebnis im Vordergrund stehen würde. Ich meine hallo… mal auf die Uhrzeit geschaut? Und wie wahrscheinlich war es wohl, dass die Kids im Zug schlafen würden?

Da genug Eltern mitfuhren, entschieden wir, dass ich zu Hause blieb und beim Spiel vom großen Sohn dabei sein würde. Da ich aber schon mal wach war, fuhr ich auch zum Bahnhof, um alle zu verabschieden und fuhr dann mit dem Rad wieder nach Hause. Ich konnte nicht mal Frühstück für den Sohn und mich mitbringen, weil die Läden alle noch zu hatten.

Ich selbst konnte dann auch nicht mehr schlafen und verbrachte den Morgen komatös mit Frühstück, Wäsche und ein wenig PC bevor ich dann mit dem großen Sohn Richtung Sportplatz aufbrach.

Das Spiel lief durchwachsen, obwohl der große Sohn spielerisch wirklich gut drauf war. Am Ende waren es zu viele individuelle Fehler, die eine ganz knappe Niederlage ausmachten und der Trainer sein Fazit daraus ziehen ließ. Gott sei Dank betraf dieses aber nicht den Sohn.

Nachdem wir dann noch mir dem Schiedsrichter diskutieren mussten, der ein vollkommen falsches Ergebnis eingetragen hatte (wirklich, sie machen einem das Leben manchmal nicht leicht), gingen wir noch kurz einkaufen und fuhren nach Hause.
Wenn die Kids in Hamburg nur halb so müde waren wie ich zu diesem Zeitpunkt schon, taten sie mir wirklich leid. Natürlich gab es immer wieder Berichte und Fotos und nach einem wirklich guten Start brachen sie dann um die Mittagszeit herum dennoch ein. Ich selbst schlief schließlich nachmittags ein, hatte mir sogar einen Wecker gestellt, weil ich laufen gehen wollte, verschlief den aber.

Spät abends kamen der Mann und der Sohn dann wieder zu Hause an und im Fazit hörte ich von allen Seiten, dass es ein wirklich tolles Erlebnis für das Team war. Immerhin gab es Musik, es wurde getanzt, zusammen essen gegangen und die Bahnfahrt an sich war schon aufregend.
Tja und dann war Muttertag
Doch ehrlich, es fühlt sich komisch an, wenn Leute auf dich zukommen und dir einen schönen Muttertag wünschen. Es ist Sonntag und ich mache das gleiche wie jeden Sonntag: In der Regel bin ich beschäftigt.

Dieses Mal ging es für uns erneut zum Platz. Es gab einiges Organisatorisches und die Kinder wollten spielen. Auch wenn man ihnen die Müdigkeit vom Vortag ansah.

Das glaubt mir kein Mensch, wenn ich erzähle, dass wir am Ende mit dem Platzwart zusammen ein Stück Fleisch gegrillt haben *lach*.

Am Ende verbrachten wir ganze 9 Stunden am Platz. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Aber es gab viele Gespräche, ein paar Sachen konnten geklärt werden und wir waren den ganzen Tag bei 20 Grad ultramüde an der frischen Luft.

Am Abend schauten wir dann mit dem großen Sohn den nächsten X-Men Teil und ließen alles irgendwie nochmal Revue passieren. Vom kleinen Sohn bekam ich dann doch noch eine kleine Muttertags-Aufmerksamkeit in die Hand gedrückt, die sie in der Schule gebastelt hatten und damit war dieses Wochenende regelrecht überstanden. Gut, dass nur eine kurze Woche bevorsteht.

Und wie war euer #WIB so? Mehr davon findet ihr wie immer bei Alu und Co.
*Anmerkung: Der Artikel über unser #WIB enthält evtl. Bilder mit Produkten, die wir in unserem Alltag nutzen oder Linkempfehlungen. Wir haben keine Bezahlung für das Zeigen oder Nutzen derselbigen erhalten.



Ein Kommentar
bullion
Oha, ein Spiel in Hamburg. Wie aufregend! Wenn man so früh aufsteht an einem Tag des Wochenendes, dann ist der ganze Rhythmus dahin, finde ich. Aber das WE fühlt sich irgendwie auch länger an. Cool auf jeden Fall, dass es die Gelegenheit gab. War bestimmt sehr aufregend für die Kinder, die mitgefahren sind :)
Zum Thema Muttertag: Ist für uns am ehesten ein Anlass, mit der ganzen Familie zusammen zu sein, essen zu gehen usw. Das ist schon schön. Auch die Kids wollen immer unbedingt etwas selbst machen: Dieses Mal haben beide unabhängig voneinander gebacken und das hat (zu 95%) auch wirklich gut funktioniert. Sowas ist schon schön. Aber das wollen sie selbst und niemand sagt, sie müssen. Mir wäre es fast lieber gewesen, sie hätten am Samstag nicht so viel Chaos in der Küche gemacht, zumal der Tag auch komplett verplant war. 😅 Du siehst: Schon ein größeres Ding bei uns, aber wie üblich eher chaotisch. 😄