Projekt 52
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Projekt 52 im Mai: Lesen

Mir fehlt für den April zwar noch immer das Thema “Kochen” beim Projekt 52, aber mangels passender Situation aktuell (weil uns einfach die Zeit für schönes und gemütliches gemeinsames Kochen fehlt), greife ich heute mal das Thema “Lesen” vor.

Projekt 52 im Mai: Lesen

Und direkt bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Habe ich früher im Schnitt 2-3 Romane pro Woche gelesen, komme ich aktuell kaum dazu überhaupt ein Buch in die Hand zu nehmen. Euch ist sicherlich auch aufgefallen, dass allgemein die Rezensionen hier dezent nachgelassen haben. Es mangelt definitiv nicht daran, dass zu wenig Lesematerial zu Hause liegt. Eher ist es Faktor Zeit und die Tatsache, dass meine Brille so schlimm verschrammt ist, dass ich echt Probleme habe zu lesen.

Ehrlicher Weise sehe ich auch hier beim Tippen die Wörter stellenweise doppelt, weil ich zur Not meine alte Brille hervorgekramt habe. Aber ich muss dringend beim Optiker endlich mal wieder einen Termin machen (wenn da nicht die Angst mit den Prismen so präsent wäre… aber das ist mal wieder ein anderes Thema).

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Ich war schon immer eine Leseratte

Als Kind habe ich wirklich viel gelesen. Es waren vor allem Bücher wie “Geheimnis um” oder “Die Jungs von Burg Schreckenstein”, die ich verschlungen habe ohne Ende. Ich habe sogar mehrfach selbst angefangen Geschichten zu schreiben und mir in ganzen Karteikästen Profile für die einzelnen Figuren angelegt usw… hachja… die unbedachte Jugend, in der man noch ganz andere Träume hatte als heute.

Ich habe wirklich bis spät in die Nacht hinein gelesen und manchmal auch noch auf dem Weg von der Bahn zur Arbeit. Beim Gehen… Man hatte ja den Weg irgendwann Routinemäßig drin und die Füße bewegten sich von ganz alleine. Ich konnte mich wirklich schwer von den Wörtern auf den Seiten lösen.

Dank meines recht langen Weges erst zur Ausbildung und später zur Arbeit (täglich eine Stunde hin und dann wieder zurück) kam ich wirklich immer auf ein gutes Lesepensum und so stand ich alle 2-3 Tage morgens wieder im Buchladen und griff nach dem nächsten Band, der mich optisch anlächelte… dabei sind viele tolle Sachen in mein Regal gewandert.

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Heute beschränkt sich das auf wenige Lieblingsstücke

Nachdem ich mir irgendwann mal den Traum einer Bücherwand im Wohnzimmer erfüllt hatte, beschloss ich bei unserem letzten Umzug Platz zu schaffen und trennte mich konsequent von vielen, wirklich vielen Büchern. Am Ende blieb nur ein kleiner Stapel absoluter Lieblingsbücher übrig, von denen ich wusste, sie würde ich auch noch ein drittes oder viertes Mal lesen oder es wird Lektüre, die ich mit den Kinder nochmal zusammen erleben möchte. Klar steht hier das gesamte Harry Potter Werk im Regal, aber auch ein zwei Bücher von Walter Moers und Douglas Adams. Bei Letzterem sind wir übrigens nun tatsächlich angekommen und mit dem großen Sohn in die Welt des Anhalters gestartet.

Und irgendwann… ja irgendwann werde ich sie mit in die Scheibenwelt nehmen… ein nochmal vollkommen anderes Universum. Aber vorher muss ich vielleicht endlich mal das eine oder andere Buch selber lesen, das da noch mit bösem Blick auf mich wartet.

Weitere Beiträge zu den Themen vom Projekt 52 im Mai findet ihr hier.

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

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