Die Welt in den Wolken von Jay Amory

Az hat keine Flügel. Was ihn in der Welt über den Wolken, deren Bewohner auf den Winden reiten, zum Außenseiter macht. Doch als vom Erdboden Gefahr für die Himmelswelt droht, schlägt für Az die große Stunde: Er wird in die unbekannte Tiefe geschickt, wo nur ein flügelloser Junge nicht auffällt – in eine Welt, die ganz anders ist, als Az sie sich vorgestellt hat. Anders und viel gefährlicher …

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Meine Meinung: Eine Zukunftsvision?

Städte werden in den Himmel verlegt, die Evolution greift und den Menschen wachsen Flügel, Kriege gehören nicht mehr zur Tagesordnung. Eine schöne Vorstellung. Dennoch sind die Luftlinge abhängig von den Menschen, die auf der Erde leben und ihnen die Rohstoffe abbauen, die sie benötigen, um ihre Himmelsstädte zu bauen. Das Problem ist allerdings, dass die Luftlinge gar nicht wissen, dass da unten noch Leben existiert und genau dieses Leben beginnt nun die Arbeit zu verweigern, die sie angeblich verrichten, um irgendwann einmal in den Himmel emporsteigen zu dürfen. Viel politisches Handeln steckt in dieser Geschichte: Lügen, Betrug und das Verheimlichen von Informationen lassen die Bewohner beider Welten an etwas vollkommen anderes glauben.

Die Geschichte liest sich so ganz gut weg. Vieles erschien mir vorhersehbar und die Handlungen laufen recht schnell ab, aber insgesamt war es ein angenehmes Lesen. Demnach handelt es sich in meinen Augen hier um gute Lektüre für Zwischendurch.

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