Shopping am Alex

Gestern hatte der Held einen wichtigen Termin am Alexanderplatz und weil ich da eh mal mich umschauen wollte, bin ich direkt nach der Arbeit hingefahren, um mich dort mit ihm zu treffen. Jetzt fragen sich einige sicher: “Wie, in Berlin aufgewachsen, aber noch nie den Alex besichtigt?”. Natürlich ist der Alex nichts Neues für mich, aber letztens berichtete mir Patsy von ihrem Besuch dort in einem Asia-Laden und natürlich war ich neugierig. Also besorgte ich mir über das Ladenverzeichnis von Nekobento die genaue Adresse und fand’ im Zuge dessen sogar heraus, dass kaum einen Kilometer weiter gleich noch ein weiterer Laden war, der Asia-Mekong, den ich dann auch gleich auf meine Shopping – Route packte. Und so zogen der Held und ich los.

Maneki-Neko

Der von Patsy beschriebene Laden war eher ein kleiner, familiärer Betrieb, würde ich sagen. Die Gänge waren sehr eng und man stand sich ständig gegenseitig im Weg. Auch das Sortiment fand’ ich sehr unübersichtlich. Aaaaaber, der Laden hatte Charakter. Ehrlich. Der war mir so sympathisch, dass ich echt gerne da drin war. Er lud vor allen Dingen zum Stöbern ein und ich entdeckte das Eine oder Andere, was ich mir schon länger gerne mal anschaffen wollte. Jetzt nicht lachen, ich weiß, das ist so typisch Touri irgendwie, aber ich musste mir unbedingt eine Maneki Neko Keramikfigur und einen schönen, großen Papier-Sonnenschirm kaufen *blush* .

Omlette-Pfanne

Danach ging es dann weiter zu dem anderen Laden, keine 10 Minuten Fußweg entfernt am Hackeschen Markt. Der Laden war um einiges größer und irgendwie auch steriler. In langen Regalreien fand’ man fast alles, was das Kochherz begehrte (nur solche Platten für Gyoza habe ich noch immer nicht gefunden *cry* ). Hier entdeckte ich dann sogar für unschlagbare 6 Euro eine Tamagoyaki-Pfanne für eckige Eiomlettes. Außerdem konnte man sich hier frische Mochis für Unterwegs kaufen und so schlürften der Held und ich auf dem Weg zur Bahn ein kleines Kirin (Bier) und futterten dazu eine Art Kastanien-Teigspeise und einen mit Anko gefüllten Mochi. Der Held mit sich zufrieden und die Sari mit einem breiten, glücklichen Grinsen im Gesicht und ihren tollen Errungenschaften in den Händen *cherry* .

Beide Läden kann ich übrigens empfehlen. Der zweite Laden war an manchen Stellen etwas teurer, aber dafür sehr gut sortiert und übersichtlich und der erste Laden hatte einfach Charme. Leider habe ich auch hier keinerlei Pocky-Leckereien entdeckt *uff .

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