Der Miniheld und die Hoppelbande

Neulich kam ein leises Quentchen Kritik auf… „Was ist eigentlich mit deinen Zwergen? Gibt es die noch? Man liest gar nichts mehr von ihnen“...

Hach je…ja, natürlich gibt es sie noch. Emma und Neo sind quietschlebendig wie eh und jeh und halten uns gerne nach wie vor auf Trapp *freund*  *emma* . Alte Hasen sind es inzwischen, wie die Tierärztin neulich mal sagte. Oma und Opa quasi mit umgerechnet etwas über 60 Jahren (in Kaninchenjahren sind das ca. 5 Jahre jetzt), Dafür halten sie sich wirklich super und gerade Neo, der Opahase, der hält sich megatapfer mit seinem Zahndrama, weswegen wir nun seit bald drei Jahren jeden Monat zum Zähne kürzen mit ihm fahren. Inzwischen hat er laut der Ärztin auch kaum noch andere Zähne ausser der ständig herauswachsenen im Mund und es fällt ihm immer schwerer sich richtig zu ernähren. Es wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis wir ihn zufüttern müssen und wie lange es dann noch dauert… aber wir denken erstmal nicht drüber nach, denn noch bereichern beide Zwergkaninchen lebhaft unseren Alltag und bald geht es ja hoffentlich auch wieder raus ins Freigehege frische Luft und grünes Gras tanken…

Wenn ich in den Krabbelgruppen sitze und das Thema in Richtung Haustiere geht, dann kommt von mir meist ein sehr lautes und gewichtiges „Das ist das Beste, was man für sein Kind tun kann!!!“ Ich merke es immer wieder, wie gut es für den Minihelden ist und war, dass er mit Emma und Neo zusammen groß wird und sie mit ihm. Sie haben sich sofort aneinander gewöhnt, der Miniheld pflegt einen sehr vertrauten und respektvollen Umgang mit den beiden von der ersten Minute an und inzwischen hat er das Füttern fast vollständig übernommen (mal mehr und mal weniger gut *lach* ). Er weiß, dass Neo es am Liebsten hinter den Ohren mag, wenn er schon unbedingt gestreichelt werden muss und dass man Emma auch mal ein bisschen schelten muss, wenn sie mal wieder in Richtung Kabellagen abhaut. Und was mich ganz besonders freut: Er ist immer mit Feuereifer dabei, wenn es darum geht bei den beiden sauber zu machen. Wer weiß, vielleicht kann ich die Aufgabe irgendwann mal an ihn übertragen *lach* . Er kann super schlafen, wenn Emma mal wieder nachts einen Wühlrappel bekommt, den wir sogar bis ins Schlafzimmer hören (unerfreulicher Weise) und wenn wir das Gehege öffnen und ihnen erlauben mit im Kinderzimmer herum zu laufen, dann ist sich irgendwie keiner im Weg. Der Miniheld geht mal schauen, was die Kaninchen so treiben und diese kommen ab und an mal gucken, was es im Miniheldenzimmer alles zu entdecken gibt. Sie haben gelernt so wunderbar miteinander und nebenher zu leben…es ist schon erstaunlich.

Wenn ich bedenke, dass mir und dem Kind diese Erfahrungen entgangen wären… nun ja. Haustiere sind schon eine tolle Sache. Vor allem für Kinder…

miniheldundhasen

Kategorie Heldenkinder

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

8 Kommentare

  1. glaube ich dir sofort, dass es deinem kleinen wirklich was bringt mir haustieren aufzuwachsen. mal abgesehen davon, dass es ja auch für/gegen (wie sagt man das da jetzt???) allergieentwicklung gut sein soll, ist der soziale aspekt, glaube ich einfach nicht zu schlagen. er lernt mit „kleineren“, „hilfebedürftigen“ lebewesen richtig umzugehen, dass es arbeit ist und das was man was (=viel) zurückbekommt. und wenn deine hoppels mit deinem kleinen zurechtkommen ist das für hasen echt wahnsinn und ich freue mich echt sehr für dich.
    und ja stimmt, es gab ewig keinen hasencontent mehr hier :)

  2. Oh ja Haustiere sind was tolles und möcht nicht ohne sein. Ich bin auch mit Kaninchen, Katzen und Hunden groß geworden. Leider habe ich im Laufe meines Lebens gegen all diese Tiere (und ein paar mehr) Allergien entwickelt. Um so schwerer wird es mir manchmal ums Herz wenn ich unseren fast 14 Jahre alten Kater Lanzelot ansehe und mir der Gedanke kommt, dass er vielleicht die letzte Katze ist, mit der ich mein Leben teile. *cry*
    Ich muss auch datmomolein widersprechen, denn mein Lungenfacharzt sagt, dass es um so wahrscheinlicher ist, eine Allergie zu entwickeln wenn man im Kindsalter dem Allergen länger ausgesetzt war.

  3. @Lumini: Da gibt’s aber mittlerweile neue Studien, die wieder genau das Gegenteil behaupten. Je früher der Kontakt zum Allergen, desto besser… Wie war das: Drei Ärzte, vier Meinungen? Ich glaube eher, man sollte das Thema Allergien ganzheitlicher betrachten und nicht nur auf die potentiellen Allergene schauen. Lebensumstände, verarbeitete Infekte/Krankheiten, sehr frühe Impfungen, Ernährung, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Chemikalien in Kleidung, Windeln, … soll ich weiter aufzählen? ;)

    Zum Thema Haustiere kann ich auch nur sagen, dass ich das eine ganz tolle Sache finde. Ich durfte nie Haustiere haben (und entwickelte ebenfalls eine Allergie, s.o.) und das erste, was ich nach meinem Auszug Zuhause gemacht habe, war mir einen Hamster zuzulegen, den ich innig geliebt habe…

  4. Hossa, echt geht das schon drei Jahre mit Neos Zähnen nun? Respekt, wie ihr das durchzieht, aber hilft ja nichts. Ich bin so froh, dass Kaitô nach seinem „Zahnunfall“ wieder voll hergestellt ist und zum Glück keine Dauerbehandlung braucht. Das ist wirklich hart für Mensch und Tier. Das mit dem Zufüttern ist zwar auch ein ziemlich Akt, aber auch damit kommen die Tiere mit der Zeit klar und er kann noch irre alt werden. Ich drücke die Daumen!!!

    Unsere Aiko wird nun demnächst auch operiert werden. Wir müssen sie kastrieren lassen, da sie so oft scheinträchtig ist und das Thema nicht nur sie, sondern auch ihren Kaninchenfreund sehr belastet. Ich hoffe sehr, dass alles gut geht, aber die Kleine ist ja erst 2 Jahre alt, da überstehen die Kaninchen das in der Regel wohl ganz gut. *drop*

    Es ist wirklich schön wie gut die Kaninchen-Minihelden-WG funktioniert und ich war auch überrascht wie gut er für sein Alter mit den Löfflern umgeht. Da habe ich schon ganz anderes gesehen und das liegt sicher auch daran, dass er es von klein auf gewöhnt ist Tiere um sich zu haben.

  5. Ja, drei Jahre. War selber ganz erstaunt, aber das ging mit Beginn der Schwangerschaft los und da der Miniheld ja nun auch schon zwei wird…aber gut.

    Alsoooo, ich bin auch ohne jegliches Haustier groß geworden und hatte eine ziemlich starke Tierhaarallergie, die im Laufe der Jahre abgenommen hat. Nur gegen Katzen und Pferde ist es noch ziemlich stark! So lange es allen gut geht mit Tieren, bleibt es erstmal dabei :)

  6. Ich finde es gut, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen – aber das sollte verantwortungsbewusst geschehen. Ich halte nicht viel davon, Kindern Tiere hinzusetzen, wo sie sich dann alleine kümmern müssen und keiner der Eltern hat Interesse. Primär sollten die Eltern die Tiere halten und auch Interesse für tiergerechte Haltung mitbringen. Wenn man dann Kinder von Grund auf heranführt – super! Kinder sind die Tierschützer von morgen, sag ich da immer *lach*

    5 Jahre ist doch noch gar kein Alter, da sind Kaninchen in den besten Jahren! *zwinker*
    Meine sind ja ungefähr im selben Alter und spinnen noch manchmal so rum wie ein Jungtier.

    Das mit den Zähnen ist an sich gar kein großes Problem, wenn man die Fütterung entsprechend anpasst. Solange er noch gut fressen kann, empfehle ich immer hauptsächlich Wiese und frische Wildkräuter zu füttern. Das ist bei gesunden Tieren schon das Beste an Fütterung – bei Zahnis aber ebenfalls, da z.B. Hartgemüse Zahnprobleme fördert, weil die Tiere es unnatürlich fressen/kauen, schließlich sind sie von Natur aus Kräuterfresser und keine Möhrenfresser. Bei vielen gehen die Abstände der Kürzung auseinander und mit Wiese zur freien Verfügung halten auch Tiere, die auch durch die Zahnsachen abnehmen, gut ihr Gewicht. Ansonsten gibts da auch noch ein paar Tricks, dass die Tiere nicht so dürr werden.
    Aber wieso hat Neo fast keine Zähne mehr? Sind sie einfach so ausgefallen? Das ist ja krass.
    Aber auch Breikaninchen können irre alt werden. Solange nicht extreme Dinge wie Abszesse oder poröse Kiefer, retrogardes Zahnwachstum und Co auftreten, ist noch sehr viel machbar. Und Kaninchen gewöhnen sich schnell an solche „Behinderungen“. Ich hatte ja einen extremeren Fall bei mir.
    Da kann ich euch nur Mut machen *cherry*

  7. oh :-) Ja, es gibt wirklich nichts schöneres als ein Haustier zu haben. und danndamit auch noch groß zu werden! :-))) ich persönlich kann auch am besten schlafen wenn es haustier-geräusche gibt!

  8. @Rabea: Dadurch, dass Neo damals auch noch der Schwächste im Wurf war, ist das Ganze vor ihn quasi eine Doppelbelastung. Er hat noch nie wirklich 1 Kilo auf die Waage gebracht und wirkt auch an sich sehr zerbrechlich. Die Ärztin hatte gesagt, dass sie sich wundert, dass er sich noch so fit hält, da er eigentlich eher nicht die Tendenz dazu hat. Ist halt ein kleiner Kämpfer :) Und was das mit den Zähnen ist, da fragst du mich was. Aber er hat wohl im Laufe der letzten 3 Jahre 2-3 hintere Zähne einfach verloren. Hat sich wohl aber alles ganz gut verwachsen.

    @Ella: Nja, auf den Lärm kann ich gzt verzichten, aber der Miniheld kommt damit klar, von daher ist ja alles prima

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