[Heldenküche] New Yorker Käsekuchen

Wenn ich den Helden frage, was er sich zum Geburtstag wünscht, dann kommt in der Regel erstmal ein “Ich hab doch alles, was mich glücklich macht” und darüber will ich mich so auch vorerst gar nicht beschweren. Und dennoch steht ja oft die Frage durch Familie und Freunde im Raum, was der Herr sich denn wünschen würde. Mal davon abgesehen bin ich mit der Tradition groß geworden, dass es für das Geburtstagskind, egal welchen Alters, einen Geburtstagstisch gibt und so lasse ich es mir jedes Jahr nicht nehmen ihm zumindest einen Kuchen zu backen. Mit jemanden im Haus, der vor allem Käsekuchen gerne ist, sind die Möglichkeiten da auf Dauer im Laufe der Jahre eher eingeschränkt, allerdings gelingt es mir aktuell noch jedes Jahr etwas anderes für ihn zu zaubern und dieses Jahr entschied ich mich für die Variante eines New Yorker Käsekuchens…

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newyorkcheescake

Und das braucht Ihr:

80 gr Butter
150 gr Vollkorn-Butterkekse
625 gr Frischkäse
100 gr Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
1/2 Zitrone
125 gr Saure Sahne

Die Zubereitung ist denkbar einfach und beginnt mit dem Kuchenboden. Dafür wird die Butter in einem Topf zum Schmelzen gebracht und die Kekse zum Beispiel in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Fleischklopfers oder eines Nudelholzes schön klein gebröselt (ein großer Spaß für kleine Kinder übrigens). Die Kekskrümel werden dann mit der Butter vermischt und in eine vorbereitete runde Kuchenform gegeben. Vorbereitet heißt in dem Fall, dass man den Boden mit etwas Backpapier auslegen sollte. Am Besten geeignet ist übrigens eine Springform. Die Keksmasse schön in die Form pressen und dann für 10 – 15 Minuten bei 150 Grad Umluft backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Inzwischen stellen wir die Käsemasse her. Dafür wird der Frischkäse mit dem Zucker erstmal cremig geschlagen und durch 2 EL der ausgepressten Zitrone, der sauren Sahne und der Eier ergänzt, die man gut unterrührt. Die Masse kommt nun auf den abgekühlten Keksboden, wird gleichmäßig verteilt und dann bei 150 Grad Umluft 1 Stunde gebacken. Bei uns hat es ca. 1 Stunde und 15 Minuten gedauert, bis ich der Konsistenz dann tatsächlich getraut habe, das müsst ihr bitte selber ausprobieren, da jeder Ofen ja doch etwas anders ausfällt. Bei leicht geöffneter Ofentür noch 15 Minuten stehen lassen,dann rausnehmen und abkühlen und für wenigstens drei Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

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Leider passiert es mir immer, dass der Kuchen in der Mitte auf einmal einen Riss bekommt und ich konnte auch bisher noch nicht herausfinden, wie sich das vemeiden lässt, aber das schadet ja Gott sei Dank dem Geschmack nicht und der war lecker. Held und Gäste waren glücklich gesättigt und mehr wünscht sie eine Heldenfrau ja nicht, nicht wahr?

In dem Sinne frohes Backen Euch,

sari-unter

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5 Kommentare

  1. Mmchen says:

    Ärgere Dich nicht über den Riss im Kuchen. Meine Mutter hat früher viel Käsekuchen gebacken und die hatten immer Risse, sogar am Rand. Geschmeckt haben sie immer sehr lecker.

    1. Ja, erfreulicher Weise tut es dem Geschmack nichts ab *lach* Das wäre ja nochs chöner, aber wenn man versucht einen optisch schönen Kuchen zu zaubern ist das schon echt doof

  2. Käsekuchen ist ja auch der beste Kuchen der Welt! Meine Oma hatte ihn damals immer für uns Kinder gebacken und tatsächlich schafft es meine Mama einfach nicht, ihn so hinzubekommen wie meine Oma ihn hinbekam.
    Falls du mal noch eine richtig schöne, fantastische Käsekuchenvariante suchst, kann ich dir die von Zucker, Zimt & Liebe wärmstens empfehlen! Die ist richtig richtig gut!

    1. Ein Polkadot-Kuchen, wie genial ist das denn bitte?!

  3. […] eine ziemlich coole Werbung und noch etwas mehr Cuteness. In der Heldenküche gibt es diese Woche Käsekuchen, Caro bäckt Quarkbrötchen und im Puppenzimmer gibt es Bulgursalat zum […]

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