Endlich wieder ein bisschen mehr Wohlfühlen – Unser #WIB am 17./18.03.2018

#WIB

Es ist fast geschafft. Ich würde sogar glatt behaupten, dass wir das Schlimmste nun hinter uns haben. Einzig und alleine das Verlegen des neuen Laminat wird nochmal ordentlich für Chaos sorgen. Aber dann… Na jedenfalls habe ich heute ziemlich mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Das war es mir jedoch wert, immerhin konnte ich das halbe #WIB nutzen, um eine NEUE Küche einzuräumen. What a feeling….

Am #WIB Samstag galt es aber erst einmal ein Turnier zu gewinnen…

Fragt mich nicht wieso, aber obwohl wir bereits früh aufstehen mussten, um gegen 8 Uhr am anderen Ende der Stadt zu sein, kamen wir alle irgendwie gut hoch. Jedes Kind wachte von alleine auf und sogar wir waren vor dem Wecker wach. Entspanntes Aufstehen, entspanntes fertig machen und entspanntes Losfahren. Wir fanden sogar direkt vor der Turnhalle einen Parkplatz. Das hatten wir so noch nie. Wirklich! NOCH NIE! Ein gutes Omen?

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Der Tag beginnt ja schon alleine deswegen wie Luxus, weil ich endlich wieder in einer Küche die Sachen für das Turnier vorbereiten kann. Eine Ablage, ein richtiges Waschbecken. Kein auf dem Boden hocken mehr… Herrlich.

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Es ist immer noch jeden Morgen seltsam ins Wohnzimmer zu kommen und diesen Anblick genießen zu können. Herrlich.

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Nach einem entspannten Ankommen läuft es für die Jungs ganz gut. Die Halle sieht ganz ordentlich aus und es gibt sogar eine Tribüne. Mit Tribüne gibt es immer ein deutlich konzentrierteres Spiel für die Kinder und auch für die Eltern.

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Ganz schlimm finde ich ja die Eltern, die nichts besseres zu tun haben bei so einer Kinderveranstaltung, als rum zu pöbeln, als ob wir uns bei der WM in einem Stadion befinden (wobei ich es da genauso überflüssig finde). Dieses Mal war ein Vater da, der die jugendlichen Schiedsrichter vor den Kindern anschrie, weil er der Meinung war, sie würden nur Mist verzapfen. Schade sowas…

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Das Turnier haben wir übrigens gewonnen bzw. die Jungs. 6 Spiele, 6 Siege, insgesamt nur ein Gegentor. Super Bilanz. Zu Hause ist es dann endlich soweit: Wir testen den neuen Ofen und zaubern traditionell die erste Pizza! Läuft!

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Nach dem Essen geht der Große zu Oma und der Kleine und ich machen noch ein paar Besorgungen in der Stadt. Es stürmt und ist eisig kalt. Züge fallen aus und ich ärgere mich etwas, dass ich aus dem Haus gegangen bin. Aber zu Hause waren Mann und Schwiegervater fleißig und legen die letzten Fliesen. Endspurt.

Am #WIB Sonntag darf ich dann endlich Kisten auspacken!

Ausschlafen. So richtig. Kein Termin steht an. Nichts Besonderes. Einfach Ausschlafen. Der Mann und ich wachen von alleine um 7.30 Uhr auf, stehen auf und machen uns in Ruhe fertig.

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Der Kleine schläft, ungelogen, bis 9.30 Uhr. Krass, oder? Dafür ist er dann aber auch ausgeschlafen und gut gelaunt. Zeit für Frühstück also.

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Ich wage einen ersten Einräum-Versuch gepaart mit meinem obligatorischen Frühstückskakao. Der Grundstein ist gelegt, das Besteck wandert in die neue Schublade. Tadaaaa….

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Wir laden unseren alten Geschirrspüler ins Auto und „liefern“ ihn aus. Ein junges Studentenpaar freut sich über ein Schnäppchen und wir uns über den neu gewonnenen Platz im Schuppen. Dann wird es Zeit für den nächsten Test: Gulasch auf dem Induktionsfeld kochen. Spannend.

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Das Heldenkind muss irgendwie wieder einen Sprung gemacht haben, denn irgendwie ist es heute auf Experimente aus. Erst sortiert es die Gummibärchen nach Farben, später lässt es verschieden große Bälle die Rutsche runter rutschen. Und andere Dinge versucht es über den ganzen Tag verteilt immer wieder mal. Vielleicht erklären sich dadurch die Koma artigen Mittagsschläfchen im Laufe der letzten Woche.

#WIB

Damit der große Sohn rechtzeitig zum Mittagessen zu Hause ist, wage ich mich raus in die eisige Kälte. Immerhin ist es nicht mehr so windig, wie am Vortag und die Sonne scheint. Was für einen Unterschied so ein bisschen Sonne bereits machen kann. Nach einem Abstecher zu einem Baum, der gerne so richtig schicke Äste fallen lässt (perfekt für einen Osterstrauch), geht es schnell nach Hause.

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Der Mann hat inzwischen das Essen fertig gemacht. So lecker. Gulasch mit Rotkohl und Nudeln. Da ich derzeit versuche mehr auf Kohlenhydrate zu verzichten, für mich ohne Nudeln. Dennoch lecker.

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Nach dem Essen wird so richtig durch gestartet. Ich hole alle Kisten aus dem Wohnzimmer und vom Dachboden, von denen ich denke, ich werde sie brauchen. Der Schwiegervater kommt und gemeinsam verfugen die Männer den Flurboden. Ich packe nicht nur aus, sondern räume auch ein und miste bei der Gelegenheit noch einmal so richtige aus.

#WIB

Die letzten Wochen haben uns deutlich gezeigt, was wir von all dem Kram tatsächlich brauchen und was nicht. Erschreckend, wie viel man so ansammelt und wie wenig man tatsächlich davon braucht. Am Ende bleiben drei Kisten auf dem Dachboden übrig mit Sachen, die so gar nicht gebraucht werden. Ein gutes Gefühl. Auch mein Ziel, so viel Oberfläche wie möglich frei zu lassen, bekomme ich gut umgesetzt.

Am Abend tut mir zwar vom vielen heben und tragen der Rücken weh, aber ich bekomme alles gut untergebracht. Ein wirklich gutes Gefühl.

Nachdem ich dann die Kinder ins Bett gebracht habe (beide schlafen schnell und tief ein), finde ich mich mit dem Mann am Wohnzimmerboden wieder. Im Fernsehen läuft die 4. Staffel „The Blacklist“ und nebenbei sortieren wir das ganze Werkzeug auseinander, damit der Schwiegervater seine Sachen am nächsten Tag abholen kann. So langsam aber sicher leeren sich die Räume. Bald haben wir es geschafft.

Diese Woche erwarte ich an drei bis vier Tagen nochmal Handwerker. Maler und Dachdecker. Dann fehlt nächste Woche nur noch das Laminat und wir haben es hoffentlich endlich geschafft. Achja… und die Küchenleute müssen leider auch nochmal kommen, denn sie haben uns einen defekten Kühlschrank geliefert und einige Mängel zurück gelassen. Leider wurde auch die extra mitbestellte Arbeitsplatte für unsere Durchreiche vergessen… Naja, es kann ja nicht alles perfekt laufen. Das Ergebnis kann sich dennoch schon einmal sehen lassen.

Kommt gut in die Woche!

sari-unter

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