Wen beiße ich, wenn ich ein Zombie wäre – #fünffragenamfünften im April

#fünffragenamfünften

Hui, es ist Samstag! Hoch die Hände, Wochenende! Die Wetterprognosen sind nach wie vor ganz gut und wir wollen heute wieder viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Was habt ihr so geplant?

Zeit für die #fünffragenamfünften im April

Wie passend, dass gestern wieder der 5. des Monats war und damit Zeit für die bereits 16. Ausgabe der #fünffragenamfünften von Luzia Pimpinella. Habt ihr auch Lust darauf? Dann könnt ihr die Fragen dazu hier nochmal finden. Oder eben jetzt hier bei mir, direkt mit meinen Antworten dazu…

#fünffragenamfünften

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?

Oft, ja. Das liegt vor allem daran, dass ich ständig Sachen aus dem Augenwinkel entdecke und dann mitten im Tun umschwenke, um diese auch noch zu erledigen, bevor ich sie wieder vergesse. Deshalb führe ich auch ständig Listen, weil mein Kopf wohl sonst platzen würde. So weiche ich das Bad ein, während ich schon einmal Mittagessen vorbereite. Dann fällt mir die Wäsche ein und ich schmeiße schnell noch die Waschmaschine an. Auf dem Weg zum Wäschekorb sehe ich, dass das Bett vom Kleinen noch unordentlich ist und mache das auch. Im Hintergrund höre ich ein Dudeln und stelle fest, dass eine E-Mail angekommen ist, die ich auch noch schnell checken möchte. Inzwischen ist das Bad eingeweicht und ich kann es sauber machen. Auch die Buletten können inzwischen gewendet werden und… Ja, das kann ich ewig so weiterführen *lach*. 

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesem Menschen heute noch Kontakt?

Ich glaube das war mit einem Mädchen aus der Nachbarschaft. Zumindest kann ich mich daran bewusst erinnern. Sicher waren da auch schon früher diese „Hoffreundschaften“. Kinder, mit denen ich im Hof meiner Oma gespielt habe, aber an Namen kann ich mich nur schwer erinnern. Aber an dieses eine Mädchen aus dem Haus gegenüber schon. Und dann waren da noch die beiden älteren Mädchen aus dem Haus nebenan. Und die Enkelin der alten Dame aus dem Erdgeschoss. Mit dieser habe ich tatsächlich auch noch heute ab und an Kontakt, denn sie war lange Zeit neben einem Jungen aus der Zeit mit eine meiner besten Freundinnen. Im Laufe der Zeit haben wir uns aber alle auseinander gelebt, wohnen quasi in verschiedenen Welten und die Sandkastenfreundschaft ist wohl mehr eine schöne Erinnerung inzwischen. Ach und dann war da der Junge aus dem Haus gegenüber. Etwas älter als ich, aber in den war ich als kleines Mädchen sogar mal ein bisschen verknallt. Ab und an hören wir heute noch voneinander Dank sozialer Medien, aber mehr auch nicht.

3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Kommt darauf an, mit wem ich zu tun habe. Menschen, die ich persönlich noch nie getroffen habe, könnten eventuell erst einmal ein etwas selbstbewussteres Bild von mir bekommen, da ich in der Regel ja doch eher am Anfang zurückhaltend und schüchtern bin und gerne aus der Ferne beobachte, statt von Anfang an mittendrin mitzumischen. Andererseits verstelle ich mich aber auch nicht. Zumindest nicht bewusst. Der Abstand lässt mich vielleicht nur etwas schneller ich selbst sein, als ich es wäre, wenn man sich beim ersten Mal direkt gegenüber stehen würde.

4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?

Nicht bewusst. Manchmal suche ich diese Musik sogar gezielt raus, weil sie mich ruhiger werden lässt. Eine Zeit lang habe ich als Teenager bestimmte Lieder gemieden, weil ich der Meinung war, dass ich diese traurigen Gefühle nicht zulassen wollte. Ein bisschen Drama machen quasi, aber heute weiß ich, dass ein bisschen traurig sein zwischendurch einfach dazu gehört. Es sind Erinnerungen und als solche sind sie sehr wichtige. Sie erinnern uns daran an bestimmte Menschen oder Situationen zu denken, die scheinbar in irgendeiner Form eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt haben. Es gibt Momente, in denen ich bestimmte Lieder (vor allem Kinderlieder) nicht hören kann, ohne dabei mit den Tränen zu kämpfen, denn sie lassen mich an eine Zeit aus meiner Kindheit denken, die so nie wieder zu mir zurück kommen wird. Sie lassen mich an einen wichtigen Menschen in meinem Leben denken und es wäre falsch, dies aus meinem Leben auszuschließen.

5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst?

Oha… schwere Frage. Was für ein Zombie bin ich? Habe ich ein Bewusstsein oder werde ich nur noch durch meinen Überlebenstrieb geleitet, denn wenn das der Fall ist, habe ich ja eh keine Kontrolle darüber. Wo bin ich, wenn ich gebissen werde und wie kam es dazu. Vermutlich würde ich meinen Mann beißen, weil er immer in meiner Nähe ist. Aber nicht bewusst, denn ich denke ja eh nicht mehr darüber nach, sondern will einfach nur fressen. Könnte ich aber bewusst entscheiden, wer es ist, würde ich mir die Fragen stellen: Beiße ich diese Person, weil ich will, dass sie immer an meiner Seite ist oder weil ich ihr quasi das gleiche blöde Schicksal antun möchte, wie ich es erlitten habe. Dann müsste ich mir wieder die Frage stellen, wie gut ich mit der Situation an sich zurecht käme und ob ich das für andere auch möchte… ich glaube, ich würde kläglich an dem Zustand zur Grunde gehen, weil ich so lange am Grübeln wäre, das ich restlos ausgehungert wäre…

#fünffragenamfünften

Zombies gehören für mich eh zu den Dingen, die mir unangenehm sind!

Wisst ihr, Vampire oder Monster sind für mich als Horrorgestalten ok. Was die Idee hinter den Zombies angeht, ist mir das oft viel zu nah am Möglichen dran. Ich frage mich, was hinter den verschlossenen Türen der Labore vorgeht und wie oft vielleicht schon etwas vertuscht wurde. Tatsächlich wird ja überall geforscht und die Wahrscheinlichkeit, dass es solche Hirnfressenden Viren geben könnte, ist gar nicht so abwegig. Die Vorstellung, dass so etwas wirklich mal mit uns passieren könnte, nur weil der Mensch über die Strenge geschlagen hat, finde ich viel zu greifbar. Daher mag ich Zombie Geschichten nicht so wirklich.

Vielleicht übertreibe ich aber auch einfach auf meinen Gedankenwegen. Wer weiß… Mehr Antworten auf die #fünffragenamfünften findet ihr übrigens wieder bei Nic.

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