#fünffragenamfünften im Dezember – Der Abschied

#fünffragenamfünften

Klingt dramatisch, der Titel, oder? Keine Sorge, ich verabschiede mich nicht von euch, dafür aber von den #fünffragenamfünften. Im neuen Jahr wird es auf Luzia Pimpinella wohl keine weitere Runde von diesem doch sehr schönen Projekt geben. Schade, aber verständlich. Lange Zeit hat und dieses kleine Fragenprojekt jetzt auf diesem Blog begleitet und es wird Zeit sich entweder nach etwas Neuem, vielleicht auch Altem umzuschauen. Vielleicht auch einfach gar nichts. Da sind ja auch noch die 1000 Fragen, die ich noch immer nicht alle durch habe. Langweilig wird mir also sicher nicht. Dennoch hat es Spaß gemacht. Danke also für die Mühen, liebe Nic.

#fünffragenamfünften im Dezember – Über Gedichte, häufige Fragen und schöne Erlebnisse

Reflektiert ihr eigentlich gerne? Ich mache das irgendwie ständig. Erlebnisse, das eigene Verhalten, die Vergangenheit, mein Alltag. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich ständig am Reflektieren bin. Daher mag ich solche Fragen, wie die #fünffragenamfünften immer sehr gerne. Sie regen zu neuen Überlegungen an und rufen Erinnerungen oder Gedanken auf, die ich so nicht auf dem Schirm hatte… Hier sind sie nun also: Die letzten #fünffragenamfünften.

1. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?
Das kommt immer auf die Phase an, in der wir gerade stecken. Wann bekommt ihr ein Kind. Als das Kind dann da war lange Zeit „Wollt ihr nicht noch ein Geschwisterchen für ihn?“. Ganz beliebt war dann auch immer „Wann geht der Kleine denn in die Kita“ (gepaart mit „Oooh, so spät?“). Keine gezielte Frage also, aber wenn ich das mal so für mich reflektiere, dann dreht es sich immer um die Kinder dabei. Wann sie was endlich machen und ob sie nicht noch bräuchten. Das nervt manchmal, denn meist schwingt ein Hauch…ja, wie soll ich es nennen. Als ob man einem nicht zutraut die richtigen Entscheidungen für das eigene Kind zu treffen. Ich weiß auch nicht. Ich habe nichts gegen Rat, aber ich suche ihn gerne selber.

2. Welches ist euer liebstes Gedicht? 
Die Frage ist schwer. Gedichte verbinde ich mit Schulzeit und dem Zwang sie auswendig lernen zu MÜSSEN. Da hat die Schule schon für einen kleinen unangenehmen Beigeschmack gesorgt. Vor allem, wenn ich das jetzt alles auch wieder mit dem großen SOhn habe. Ich kann verstehen, dass ihm das nicht wirklich Spaß macht. Als ich die Frage las, fiel mir als allererstes „Die Weihnachtsmaus“ ein gefolgt vom „Zauberlehrling“. Beide kennt ihr sicher, oder? Beide musste ich in der Schule lernen, aber beide mochte ich damals auch sehr.

#fünffragenamfünften

3. Was war dein schönstes Erlebnis in diesem Jahr? 
In diesem Jahr? Das Schönste. Da kann ich mich wirklich nicht festlegen. Wir hatten viele schöne Momente in diesem Jahr und keines davon sticht jetzt so sehr hervor, dass ich denke, ich müsste es den anderen gegenüber hervorheben. Unser Urlaub war nötig und schön zum Beispiel oder auch einfach die Tatsache, dass wir in den letzten Wochen an den Wochenenden mal richtig tolle Sachen gemacht haben, die etwas aus der Routine heraus fielen. Die Messe zum Beispiel (wo ich Lob von einer ehemaligen Disney Zeichnerin bekam) oder unser magisches Essen mit Freunden. Ausflüge mit den Kindern und ja… da gäbe es so einiges großes und kleines, was man erwähnen könnte. Aber das tue ich sicherlich auch am Ende des Monats dann nochmal in einem richtigen Rückblick.

4. Was hat dir an den 5 Fragen am Fünften besonders gefallen?
Es hat mich zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. Ich habe ein bisschen über mich nachgedacht und in mir drin gewühlt. Dadurch bin ich auf Erinnerungen und Gefühle gestoßen und sei es manchmal noch so banal gewesen, wie eben eine Kindheitserinnung oder eine kleine Selbsterkenntnis. Es erinnert mich vom Charakter her an die Stöckchen, die man sich früher in der Blogsphäre zugeworfen hat und das mag ich sehr. Ein bisschen Blogfamilien – Nostalgie. Manche wissen vielleicht noch, was ich meine…

5. Worauf freust du dich in 2020?
Zu vieles ist 2020 bei uns leider noch ungewiss. Urlaub zum Beispiel. So kann ich gar nicht sagen: Hey, ich freue mich auf Mallorca oder London im neuen Jahr. Wir müssen das Jahr ein wenig spontan auf uns zukommen lassen. Allgemein betrachtet freue ich mich einfach darauf im Januar alles wieder ein bisschen auf Anfang zu setzen, so wie ich es jedes Jahr mache. Ich freue mich auf Besuch aus Frankfurt und kleine Ausflüge mit der Familie. Ich freue mich auf Grillen mit Freunden und neuen Erlebnissen mit den Kindern. Im nächsten Jahr wäre der kleine Sohn zum Beispiel alt genug für einen Sportverein und sollte es so kommen, wird es definitiv nochmal spannend für uns und unseren Alltag. Eventuell kommt Veränderung beim großen Sohn und ach… eigentlich will ich es wirklich einfach auf mich zukommen lassen.

#fünffragenamfünften

Und damit verabschiede ich mich …

Ein bisschen trauere ich. Ich mochte das Format #fünffragenamfünften und werde es schmerzlich vermissen, freue mich aber auch über neue Ideen im neuen Jahr. Vielleicht kommt Nic ja auch direkt wieder mit einer. Bisher war sie da ja immer kreativ ganz vorne mit dabei. Ich kann mich noch sehr gut an „Beauty is where you find it“ erinnern. Hachjaaaa…

Was für Formate und Projekte nutzt ihr eigentlich gerne auf eurem Blog? Vielleicht habt ihr ja den einen oder anderen Vorschlag für mich.

Heute dann also ein letztes Mal #fünffragenamfünften bei Nic drüben.

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