„Wie das Christkind Weihnachten gerettet hat“ von Saskia Hula #Rezension

Weihnachten

Rezension

Noch 20 Tage, dann ist Weihnachten. Was habt ihr euch bis dahin noch alles so vorgenommen? Für mich gehört ja ganz klar immer das Kekse backen dazu und Weihnachtsfilme. Ich denke in der Weihnachtszeit auch an Dominosteine und Karten schreiben, Adventskalender, den Nikolaus und kleine Kekshäuschen. Ich denke an Weihnachtsdekoration und Weihnachtslieder und an die erste Feuerzangenbowle auf dem Weihnachtsmarkt.

Eigentlich füllt sich die Liste zur Weihnachtszeit mit Dingen, die an gerne tun und erleben möchte, von ganz alleine, oder? Nicht nur die schönen Traditionen, die man jedes Jahr wiederbeleben möchte, sondern auch Schule, Kita und Arbeit setzen noch ein paar Events dazu. Weihnachtsfeiern genannt. Ach, was erzähle ich euch. Ihr kennt das ja alles.

„Wie das Christkind Weihnachten gerettet hat“ von Saskia Hula und Nina Dulleck

„In 4 Wochen ist Weihnachten“, verkündet die Mama von Anika und Paul und wirkt dabei im ersten Moment nicht ganz so glücklich. Hochkonzentriert sitzt sie am Tisch und schreibt eine Liste mit Dingen, die in diesen vier Wochen noch geschafft werden wollen.

Auch die Kinder haben ein paar Ideen. Bratäpfel zum Beispiel und natürlich ein Lebkuchenhaus. Der Weihnachtsmarkt will besucht werden, Kekse gebacken und Karten geschrieben. Ja, das kommt uns bekannt vor, oder? Und ganz wichtig: Der Weihnachtsbaum. Doch den bringt ja das Christkind, oder?

Der Papa kann nicht helfen, denken die Kinder, denn der muss schon dem Christkind helfen. Also bieten sie der Mama ihre Hilfe an und übernehmen ein paar Aufgaben von der Liste. Nur das Putzen, das kann warten…

Weihnachten

Am Ende vergeht die Zeit dann doch immer viel schneller, als man dachte

Am Anfang erscheinen einem vier Wochen immer so unglaublich lang. Doch wenn man so eine Liste führt wie die von Anika und Paul, dann verfliegen die Tage umso schneller. Und auf einmal sind es nur noch drei, dann zwei Wochen bis Weihnachten und die Kinder sind fleißig dabei mit Mamas Hilfe die Liste abzuarbeiten. Sie basteln Weihnachtskarten, machen Kerzen als Geschenke selber und ja, in der letzten Woche helfen sie sogar den letzten Punkt von der Liste abzuhaken: Das Sauber machen.

Bei all der Aufregung bis Weihnachten macht sich Paul jedoch vor allem um eine Sache Sorgen: Ob das Christkind das mit dem Weihnachtsbaum auch wirklich schafft? Was ist, wenn es nachher krank wird oder Papa ihm zu wenig geholfen hat. Dabei ist der Weihnachtsbaum für Weihnachten doch unglaublich wichtig, oder?

Eine niedliche Geschichte rund um die Zeit vor Weihnachten

Als ich mit den Kindern das Buch „Wie das Christkind Weihnachten gerettet hat“ von Saskia Hula mit den niedlichen Illustrationen von Nina Dulleck (hach, ich liebe sie) zusammen las, da musste ich immer wieder schmunzeln, denn ich fühlte mich so sehr in meine eigene Kindheit zurück versetzt. Ich erinnerte mich an das Kekse backen und die vielen Kekse, über die sich vor allem mein Papa immer sehr gefreut hat. Ich erinnere mich daran, wie ich selber am Tisch saß und viele Karten malte oder bastelte. Für jeden eine.

Und, ich erinnere mich an den Weihnachtsbaum. Ohne jetzt zu viel vom Ende des Buches verraten zu wollen, kann ich aber sagen, dass es bei uns ganz genauso war, wie bei Anika, Paul und ihren Eltern. Wirklich ganz genauso und deshalb ruft dieses Kinderbuch in mir wirklich sehr sentimentale Erinnerungen hervor.

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Es beherbergt übrigens auch ein paar schöne Ideen für die Weihnachtszeit

Man bekommt zwar durch die Geschichte alleine schon ein paar schöne Anregungen, was man machen kann, bis endlich Weihnachten ist, aber das Buch hat noch eine weitere kleine Besonderheit: Am Ende befinden sich ein paar Bastelideen und Rezepte zum Nachmachen. So könnt ihr Anika und Paul nacheifern und die Dinge, die sie gemacht haben, einfach selber ausprobieren. Ich freue mich ja immer über neue Ausstech – Rezepte für Kekse. Das bringt Abwechslung in den Alltag *lach*.

Erschienen ist das Buch im G&G Verlag und umfasst (passender Weise) 24 bunt illustrierte Seiten für Kinder ab 3 Jahren. Die Geschichte von Saskia Hula wird von den Zeichnungen der wunderbaren Nina Dulleck unterstützt und wird für mich so zu einem rundum gelungen Kinderbuch für die Weihnachtszeit.

Wie ist das bei euch? Wie verbringt ihr die Zeit bis Weihnachten?

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