Projekt 52
Alltagschaos

Projekt 52 im Juli: Dunkelheit

Gefühlt spielt mir dieses Jahr beim Projekt 52 der Zufall einige Motive zu. Aber da bin ich nicht böse drum, denn das macht es irgendwie leichter. Oder man geht einfach mit den Themen im Hinterkopf etwas achtsamer durch den Alltag. Das kann natürlich auch sein.

Das heutige Foto hatte ich im Grafikprogramm geöffnet und wollte es eigentlich gerade für die Wochenlieblinge aufarbeiten, als mir beim Betrachten der Gedanke kam, dass es für das Thema “Dunkelheit” auch sehr gut passen würde.

Projekt 52 im Juli: Dunkelheit

Stellt euch vor ihr sitzt in einem Zirkuszelt. Popcornduft liegt in der Luft und man hört ein Kichern der Kinder hinter dem Vorhang. Drei Tage Training während der Unterrichtszeit liegt hinter den Kids und sie sind mehr als nur aufgeregt. Es gibt Zauberer, Akrobaten, Feuerspucker, Seiltänzer, Clowns und Jongleure… Jedes Kind hat einen Platz in dieser Vorstellung gefunden und seinen ganz persönlichen Moment gehabt.

Ein leichter Nebel liegt in der Manege (oder Mayonnaise, wie die Clowns jetzt sagen würden) und Musik erklingt. Es wird dunkel um uns herum und Scheinwerfer sorgen für die richtige Atmosphäre. Immer genau die Stimmung, die für den aktuellen Auftritt benötigt wird.

Projekt 52
Projekt 52 – Dunkelheit

Der Sohn tritt mit drei anderen Kindern in die Mitte. Ein wenig aufgeregt. Auf dem Weg zum Zelt hatte er schon die ganze Zeit Schluckauf, aber der scheint nun weg zu sein. Stattdessen gehen nun auch die Scheinwerfer aus und es wird ganz dunkel in der Manege. Er ist Jongleur und haut mit Freude auf eine weiße Kugel. Diese beginnt nun zu leuchten und er fängt an sie in den verschiedensten Arten um sich herum zu wirbeln. Ein schöner Effekt. So simpel, so effektiv mit dem Licht in der Dunkelheit zu spielen.

Weitere Beiträge zu den Themen vom Projekt 52 im Juni findet ihr hier.

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

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