Bloggerschnack im April 2026: Wie ich meinen Blog führe (Teil 1)
Der Bloggerschnack im April teilt sich dieses Mal ein wenig auf. Wir haben uns grundsätzlich ja schon einmal im Rahmen der Aktion mit der Frage beschäftigt, wie wir eigentlich bloggen (ehrlich gesagt ist das ja ein wenig auch Sinn und Zweck dieses Projektes), aber dieses Mal geht es ein wenig mehr hinter die Kulissen und in den technischen Bereich. Oh man, ich und Technik bzw. Software und all das.
Noch einmal grob zusammengefasst das Prinzip vom Bloggerschnack für euch: Jeden Monat wird ein neues Thema über das Forum “Bloghexen” festgelegt. Man hat nun den ganzen Monat Zeit, um dieses Thema bei sich auf dem Blog, Instagram oder sonst wo, zu bearbeiten. Dabei wird als Quelle das Forum angegeben. Wenn man dort idealerweise auch selber angemeldet ist, kann man seinen Beitrag dort im entsprechenden Posting verlinken (eine allgemein funktionierende Alternative ist noch in Planung).
Bloggerschnack im April: Wie ich meinen Blog führe (Teil 1): Software & Tools
Ich muss gestehen, dass ich mich dieses Mal wieder sehr schwer damit getan habe überhaupt anzufangen. Bei mir geht Bloggen vor allem aus dem Bauch heraus und sehr intuitiv. Anders als andere plane ich in der Regel nicht wirklich weit voraus und gehe meist von Tag zu Tag. Doch heute geht es ja weniger um die Inhalte, sondern mehr um das technische Dahinter und dafür musste ich erst einmal schauen, wie die anderen Teilnehmer an dieses Thema herangegangen sind. Ja, ich wusste einfach nicht, was genau ich jetzt hierbei so mit euch teilen kann.
Am Ende scheint es simpler zu sein, als gedacht… oder ich habe wieder zu kompliziert gedacht. Es geht wirklich – zumindest in Teil 1 – ganz banal um die Programme und “Werkzeuge”, die ich nutze, damit meine Gedanken überhaupt ihren Weg auf den Blog finden. Zum Beispiel wäre da schon der erste wichtige Punkt: Welche Blogsoftware nutze ich überhaupt?
Das CMS: Schon immer WordPress (?)
Grundsätzlich läuft der Blog schon immer selbstgehostet mit WordPress. Wobei das so vielleicht nicht ganz stimmt, denn bevor ich den Schritt gewagt habe, hatte auch ich durchaus für ganz kurze Zeit mal etwas Ähnliches auf den MSN Community Seiten laufen und natürlich war es auch mit Blogger ganz einfach so etwas zu machen, aber so richtig ausprobiert habe ich das nie. Ich habe früher ganz oldschool im Html-Programm meine Tagebucheinträge geschrieben und dann eben die aktualisierte HTML Datei hochgeladen. Hach, das war alles damals noch so viel Aufwand. Aber damals hatte man auch noch ganz viel Zeit, um gefühlt auch monatlich das Design zu ändern und mehr.
Was für ein Gamechanger war dann WordPress. Einer der Gründe übrigens, warum bei mir die Adresse so komisch heißt (/sari02) liegt daran, dass ich es damals einfach mal probehalber in einem Unterordner erstellt und ausprobiert hatte. Aber hey, man kann echt eine Menge mit WordPress anstellen und so rückte es mehr und mehr in den Vordergrund und wurde irgendwann zum Hauptteil meiner Seite. Ich nutze konsequent WordPress, glaube ich, inzwischen seit… uff…2009 oder so. Ich kann es aber nicht mit Sicherheit sagen.
Foto- und Bildbearbeitung
Auch da bin ich eigentlich ziemlich festgefahren. Während früher schon alle Photoshop oder Canva genutzt haben, bin ich damals irgendwie bei Paint Shop Pro gelandet und nutze das auch heute noch viel und intensiv. Tatsächlich eigentlich sogar täglich. Und wenn es nur darum geht die Fotos ins richtige Format zu bringen.
Während ich früher sehr intensiv Fotos mit Weichfilter, Schleier- und Schatteneffekten massakriert habe, geht es heute inzwischen maximal nur noch in Richtung ein wenig den Kontrast oder die Schärfe erhöhen. Ich mache mit den Bildern in meinen Beiträgen tatsächlich inzwischen relativ wenig, wenn es sich nicht gerade gezielt um bestimmte Fotobeiträge handelt (wie zum Beispiel beim Projekt 52).
Was Collagen angeht, da bin ich oft recht faul. Da nutze ich die Funktion des Online-Anbieters “Fotor“. Das geht wirklich recht fix und einfach und die Auswahlmöglichkeiten sind sehr umfangreich.
Was könnte sonst noch interessant sein?
Bei einigen Bloggern habe ich im Bloggerschnack noch das Thema Browser entdeckt. Sofern das für euch relevant zu wissen ist, dann nutze ich seit einigen Jahren den Chrome. Früher habe ich viel und intensiv den Firefox genutzt, aber da bin ich irgendwann ohne Grund von Abgekommen. Ich glaube mit Anschaffung des neuen Laptops oder so. Bequemlichkeit. Wie in so vielen anderen Bereichen bei mir auch *lach*. Wenn wir mal etwas am Blog machen, dann schauen wir oft auch mal im Edge oder im Firefox, ob alles gut aussieht.
Für Aktualisierungen bezüglich HTML Dateien, nutzen wir Filezilla und ansonsten ist meine Geheimwaffe im Notfall immer mein Mann, der mir bei Änderungen und Anpassungen hilft (einfach, weil er die Materie beherrscht) und der großartige Support hinter meinem Blog, also der Anbieter für meinen Webspace. Wenn ich mal alles Schrotte, dann erreiche ich ihn eigentlich immer und er rettet alles. Ihr wollt gar nicht wissen, wie oft das in den letzten 10 Jahren der Fall war *lach*.
Die wichtigsten Blog-Tools?
Da nicht nur nach Software, sondern auch nach Tools gefragt wurde, vielleicht noch ein zwei kleine Punkte zum Schluss.

Seit letztem Jahr führe ich, mehr oder weniger zuverlässig, eine Art Redaktionsplan in zwei Formen. Einmal in einem Kalenderbuch, wo der Monat als Übersicht ist. Hier trage ich immer alle festen Projekte schon einmal ein, damit ich schauen kann, wo Lücken für andere Sachen im Monat sind. Parallel dazu war für mich vor vielen Jahren das WordPress Plugin “Editoral Calender” ein absoluter Gamechanger für Übersicht und Planung. Eine Auflistung der wichtigsten Plugins, die ich für WordPress nutze, gab es im Rahmen des Bloggerschnacks ja schon einmal hier.
Alle Teilnehmer beim Bloggerschnack im April:



11 Kommentare
Sabrina
Boar ja, die statischen Blogs mit HTML :D Das waren Zeiten und jede Unterseite war eine eigene HTML Datei. Was war es eine erleichterung als später PHP dazu kam und man das Design nicht mehr auf jeder Unterseite einzeln ändern musste, sondern einfach per include alles regelte.
Vermiss das zwar ein wenig, aber WordPress nimmt einen einfach viel ab XD Man hat ja auch als Erwachsene nicht mehr SO viel Zeit wie Als Schülerin damals, ne :D
Sari
Genau so sieht es aus. Es war ja schon eine Erleichterung, als man das mit der CSS Datei verstanden hatte und nicht mehr 100 Seiten extra editiert hat, sondern nur die Werte in der Datei anpassen musste. So haben wir uns stetig weiter entwickelt *lach*’
bullion
Hach, ich kann mich auch noch gut an die HTM- und FileZilla-Zeiten erinnern. Lange ist es her. Seit ich tatsächlich blogge, nutze ich auch WP. Aber die gehostete Version, da ich mir den Aufwand mit Webspace usw. sparen wollte. Bin auch immer noch recht zufrieden damit und nehme dafür auch die Einschränkungen hin, die damit einhergehen.
Was Bildbearbeitung angeht, setze ich auf Lightroom und Photoshop. Beides allerdings in Versionen, die noch vor dem Subscription-Modell kamen, sprich uralt, ohne neue Features oder KI, aber für mich völlig ausreichend.
Redaktionskalender habe ich auch keinen, sondern alles im Kopf: Montag, Donnerstag und Freitag gibt es Blogaktionen, wie dein “Projekt 52” und ansonsten blogge ich auch recht frei vor mich hin.
Jetzt habe ich fast selbst einen Bloggerschnack geschrieben. 😅
Sari
Haha, aber so kann ich dich nicht verlinken :)
Ja, genau… ich finde es schrecklich, dass alles inzwischen in irgendwelche Abos verpackt wird. Selbst ein Grafikprogramm. Gut, man bekommt dadurch sicherlich viele und regelmäßige Updates und Verbesserungen, aber ich nutze seit Jahren gefühlt auch immer die ewig gleichen Funktionen und benötige das alles nicht.
Welche Einschränkungen hat man eigentlich, wenn man WP als gehostete Version nimmt und nicht selbst gehostet?
bullion
Du bist recht starr im Design bzw. kannst Themes nicht frei anpassen (via CSS) und auch Plugins usw. sind nur höheren Abo-Stufen vorenthalten (ich glaube ab Business). Aktuell nutze ich den “Persönlich”-Tarif und zahle 4 USD pro Monat; die nächste Stufe würde schon 8 USD pro Monat kosten und der Business-Tarif 25 USD pro Monat. Vermisse aber nicht wirklich was, zumal ich ja eh nur privat blogge und kein Geld damit verdiene.
Sari
Ach du zahlst dennoch dafür?? Ich meine selbst gehostet zahlst du jetzt auch nicht unbedingt mehr, je nachdem, was für einen Webspace du halt so hast.
Anja
Hallo Sari,
Paint Shop Pro kenne ich auch. Das hatte ich auch mal. Allerdings kam ich mit keinem Programm so gut klar wie mit Photoshop. Selbst GIMP 2, von dem viele sagen, dass es ein gutes und vor allem einfaches Bildbearbeitungsprogramm sei, konnte ich nie nutzen. Aber so ist das nun mal. Jeder Mensch kommt mit etwas anderem besser zurecht, und das ist auch in Ordnung. Fotor habe ich mir mal angeschaut, das sieht interessant aus. Danke dafür.
Sari
Früher hatte Paint Shop Pro noch den Animator dabei, womit man animierte Bilder usw. erstellen konnte. Hach… irgendwann wurde er kostenpflichtig und die Gif Ära war eh vorbei *lach*
Christina
Manchmal vermisse ich die Zeiten, wo man noch nächtelang rumtüfteln konnte, ohne allzu schlechtes Gewissen. Mein Weg sieht da ganz ähnlich aus wie deiner. Ich hatte nur dazwischen noch eine Phase, wo ich mit PHP selbst versucht habe etwas zu programmieren, das war aber bald Opfer von Spam-Bots und ich war froh, als WordPress da war. Selbst meine erste Installation läuft noch. Ich bringe es einfach nicht übers Herz, das zu löschen. (Der persönliche Blog unter blog.chrissi25.de )
Meine WordPress-Installation der Variationsphase läuft auch in einem Unterordner. Ich muss nur endlich mal die Umleitung von der Hauptdomain machen. Da bin ich ganz schön nachlässig. Irgendwie hatte ich früher mehr Spaß, an solchen Dingen zu tüfteln. Heute bin ich froh, wenn ich Zeit für die Inhalte habe.
Auch dieses Editorial PlugIn habe ich schon viele Jahre installiert, aber ehrlicher Weise nie richtig genutzt. Ich schreibe aktuell in Scrivener und sortiere dann einfach, wenn etwas fertig ist. Eine grobe Planung habe ich dieses Jahr in Miro gemacht, mal sehen, wie lange ich durchhalte… ^^’
Auf die nächsten 20 Jahre oder so. ;)
Sari
Oh Gott, Php an sich hat mich nie gereizt. Dafür hatte ich dann schon immer meinen Mann, der sich solchen Tüfteleien angenommen hat. Wobei ich gerne mit den Designs rumprobiert habe. Ja, Stunden gingen dafür drauf *lach* Das wäre heute nicht mal mehr im Ansatz so drin.
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