[41/52-2012] Weite

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Es ist jedes Mal das Gleiche, wenn wir nach Frankfurt fahren – am Anfang denke ich „Oh mein Gott, 6 Stunden fahren, warum sind die nur so weit weg“. Wenn dann auf dem Navi steht, dass es nur noch zwei Stunden sind, dann wächst die Erleichterung. Wenn man dann da ist, dann hat man die lange Fahrt auch schnell wieder vergessen, bis dann die Heimfahrt ansteht, dann kehrt man auch zum Anfangsgedanken zurück und hat die ganze Zeit vor Augen, wie lange man nun wieder im Auto sitzen wird… manchmal frage ich mich, wie ich damals die 10-12 Stunden Fahrten nach Italien überstanden habe *drop* …

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Kategorie Projekt 52

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

11 Kommentare

  1. Also als Kind kamen mir lange Autofahrten viel länger und langweiliger vor. Wir sind ja auch immer 8 Stunden nach Österreich gefahren und das kam mir immer vor wie eine halbe Weltreise. Heute gehen selbst die 5-6 Stunden Fahrt zu euch recht flott rum, sofern nicht endlos viel Stau auf uns wartet. Da haben wir ja auch schon mal sehr viel länger gebraucht und beschlossen nie wieder an einem Feiertag zu fahren. *drop* Ach, die Fahrt ist es wert und das ist alles was zählt. :)

  2. @Maru: Nun ja, Ihr hört da auch Hörbücher usw. Manchmal häkel ich bei der Fahrt, aber wenn man sich ständig nach hinten drehen und ein Kind bespaßen muss, was irgendwie zu der seltenen Sorte gehört, dass nicht die ganze Autofahrt verpennt…nun ja, dann können einem die Stunden ewig erscheinen. Ich weiß nicht, ich bin früher ständig auf den Fahrten eingeschlafen als Kind oder hatte Spielsachen en masse da hinten :) Das ging schon irgendwie.

  3. Hey Sari,
    ich lese Deinen Blog schon seit einiger Zeit lese (zwischendurch mal aus den Augen verloren, jetzt seit einigen Monaten wiedergefunden), habe mich aber glaub ich noch nie zu Wort gemeldet.

    Die Strecke auf dem Bild ist mir sehr vertraut – ist mein täglicher Arbeitsweg (arbeite in FFM, wohne ca 50km nördlich), deshalb ist mir das Bild im Feedreader sofort aufgefallen. Das hat jetzt nichts mit dem eigentlich Thema hier zu tun, aber ich fand es lustig wie „klein“ die Welt doch ist (ok, hat doch ein klitzekleines Bisschen mit dem Thema „Weite“ bzw. dem Gegenteil zu tun ;)).

    Auf jeden Fall wollte ich nur mal sagen, dass ich Deinen Blog sehr gerne lese. Mach weiter so!

    Liebe Grüße,
    Fabienne

  4. Ich finde, auch wenn ich alle zwei Wochen solch eine Strecke fahre, es jedes mal fürchterlich. Zum einen gibt es leute, die ihren Führerschein als Prämie bei Neckermann geschenkt bekommen haben und zum anderen wird es jetzt wieder zu schnell dunkel, dass ich im Auto das Lernen meist vergessen kann :/
    Letztendlich sind wir trotz allem glücklich, wenn wir unser Ziel erreicht haben :) *cherry*

  5. Schönes Foto! Ich kann mich auch an lange Autofahrten von früher erinnern, aber ich habe immer mit meinem GameBoy gespielt oder ein neues Buch bzw. neue Comics, was mir meine Mutter zu diesem Anlass gekauft hat, gelesen. Da bestand bei mir keine Quengelgefahr. :D

  6. Gott, ich mag lange fahrten genauso wenig. Allerdings sind eigene Fahrten mit dem Auto besser als irgendwelche Bustouren!
    Mit der Bahn zu fahren geht einigermaßen – man gewöhnt sich dran… dennoch… es ist nicht das tollste.

  7. oh, das kenne ich… mir kommt das auch oft ewig vor. besonders wenn man dann nur noch 2 std oder hat, dann zieht es sich noch länger, weil ich dann einfach endlich nur ankommen will :(

  8. @Fabienne: Ich danke Dir für das liebe Feedback :)

    @Vanni Vanilla: Mein Problem ist immer, dass ich bei solchen Fahrten eh nicht lesen kann. Da wird mir meist schlecht

    @Hotaru: Ja, mir auch, aber ich konnte das immer nicht so lange

    @Ella: Wie man’s nimmt. In Bus und Bahn kann man wenigstens zwischendurch mal auf’s Klo odder die Gänge ein wenig auf und ab laufen ;)

    @Anna: Ich finde gerade kurz vor Schluss geht es auf einmal ganz schnell

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