[12 in 2013] Die Sache mit den Haaren…

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Gut, also gehen wir es mal an, nicht wahr? Man kommt ja bei einem Vorhaben nicht vorran, wenn man sich nicht darum kümmert und einen ersten Schritt geht. Mitte letzten Jahres wagte ich ja nun die Radikalkur für meine Haare, die ich so liebevoll gezüchtet hatte und schnitt sie um die Hälfte ab. Anderes war leider nicht mehr möglich. Durch die Schwangerschaft bzw. die schwere Geburt fielen sie eine Zeit lang ziemlich stark aus und später wollten sie sich nicht so richtig erholen, wurden dünn und spröde. Das Abschneiden hat in so fern geholfen, dass sie jetzt langsam eine gleichmäßige Länge erhalten, aber so wirklich zu ihrer alten Form haben sie noch nicht gefunden *seufz* .

Im Gespräch mit meiner Schwester neulich erzählte sie mir, dass sie sich abends immer beim Fernsehen verschiedene Dinge in die Haarspitzen knetet und da einige gute Tipps und Tricks kennt, da es ihren Haaren eine Zeit lang auch nicht viel besser ging. Und ich muss zugeben, ihr Haar glänzt wirklich toll und sieht wieder sehr gesund aus. Das hat mich motiviert und nun ist mein erster Schritt also mal nach guten alten Hausmittelchen zu suchen und zwei bis drei Mal in der Woche beim Fernsehen ein wenig in meinen Haaren herumzukneten *lach* Sie erzählte da zum Beispiel etwas von Olivenöl… aber da werde ich Euch auf dem Laufenden halten.

Nun meine Frage an Euch: Was tut Ihr für gesundes Haar? Und ich spreche jetzt nicht von Markenhaarshampoo der Sorte so und so und Harkurspülung der Marke so und so, sondern so gute alte Hausmittelchen?! Früher sagte man ja, dass man seine Haare 100 Mal durchbürsten soll, damit sie schön glänzen. Und das jeden Tag. Nur mal so als Anregung. Was wisst und kennt Ihr da noch so für Tricks, die mir weiterhelfen könnten? Ich bin sehr gespannt.

Kategorie Alltagschaos

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

19 Kommentare

  1. Am Ende der Dusche die Haare einmal kalt abbrausen. Das schließt alle Poren und Haarschübchen. Dazu möglichst die Haare an der Luft trocknen lassen statt mit dem Fön und wenn Fön, dann möglichst kalt einstellen und dabei von der Haarwurzel zu den Spitzen die Luft blasen, nicht von unten nach oben hinein. Für mehr Volumen kopfüber fönen. Ansonsten öfter mal das Shampoo wechseln da sich die Inhaltsstoffe im Haar festsetzen und es beschweren. Naja und regelmäßige Kuren tun ihr übriges. Von so einer Olivenöl-Kur habe ich auch schon gehört, aber noch nicht ausprobiert.

  2. ich hab ja recht lange Haare (bis kurz unter’n Po) und hab auch schon’n bisschen was ausprobiert, als’s meinen Haaren mal schlechter ging und hab inzwischen meine funktionierenden Varianten:

    1) ganz wichtig ist es, Shampoo mit Silikonen zu vermeiden! inzwischen schon fast’n alter Hut, aber Silikone verkleben die Haare und machen die Wurzeln kaputt.. ganz böses Zeug..

    2) gegen (streßbedingten) Haarausfall half bei mir am besten die Haare mit kaltem (nicht nur lauwarmen!) Wasser zu waschen.. dadurch ziehen sich die Poren zusammen und die Haare werden durch das Auf-Dem-Kopf-Rum-Rubbeln nicht „gelockert“ und können demnach schwerer ausfallen..

    3) wie Maru schon sagt, am besten Lufttrocknen! ich setz mich dafür immer mit handtuchtrocknen Haaren so ein/zwei Stündchen (je nach Wetter) an den Rechner und lass sie sich über der Stuhllehne austropfen =)

    4) nach dem Waschen die Haare erst durchkämmen, wenn sie wirklich trocken sind.. nass brechen sie leichter.. lieber während des Trocknens immer mal durchschütteln, dass sie gerader fallen ^^

    5) Haare möglichst nicht zu oft waschen.. täglich ist eigentlich sehr ungesund.. man kann seine Haare auch „trainieren“.. ich wasche meine einmal pro Woche, sie haben sich darauf eingestellt und fetten auch entsprechend wenig.. (in’nem Haarforum hab ich sogar mal welche gelesen, die nur noch mit klarem Wasser oder gar nicht mehr waschen! geht also alles ^^)

    das mit dem Öl in die Spitzen kenn ich auch, da musst Du nur mit der Menge aufpassen, da wirklich wenig Öl reicht.. ich hab am Anfang immer zu viel genommen, danach musst ich mir die Haare gleich wieder waschen *drop*

    so.. ganz schön viel heut von mir, aber Haare sind nun mal ein wichtiges Thema, das nicht zu einem leidigen werden sollte *zwinker*

    liebe Grüße
    die langhaarige shira

  3. Meine Haare sind inzwischen wieder über 70cm lang und für ihre Länge recht gesund und das obwohl ich eigentlich feines Haar habe.
    Mein Geheimnis: die Haare in Ruhe lassen. ^_^
    Ich wasche meine Haare ausschließlich Silikonfrei, benutze nie Spülungen oder Kuren und gebe ein- bis dreimal die Woche ein paar Tropfen Öl in das noch feuchte Haar. Außerdem sind Föhn sowie Stylingprodukte für mich tabu.

  4. hm, so hausmittelchen habe ich nicht, aber interessant, dass man seine haare „trainieren“ kann. ich wasche alle 2 tage, weil sonst bekomm ich selber die krise!
    aber ich verzichte auch so weit es geht darauf, die haare zu fönen, das macht sie einfach kaputt.
    das mit dem öl habe ich auch schonmal gehört, kedoch noch nie ausprobiert. olivenöl soll aber auch sehr gut für die fingernägel sein, das wäre dann ein abwasch :)

  5. Trainieren geht tatsächlich, sagt auch die Fachfrau von neben an.
    Persönlich kann ich ansonsten leider nicht weiterhelfen, weil ich irgendwie mit super Haaren gesegnet bin. Trotz färben und kein Kuren oder ähnliches, habe ich keine Last mit kaputten Haaren – egal wie lang, wie kurz sie sind oder wie lange nicht beim Frisör gewesen.
    Aber meist trocknen sie an der Luft und werden nur sehr sehr selten gestylt mit Haarspray.
    Dafür habe ich feine Haare, die absolut platt herunterhängen.

  6. Angeblich soll ja Zink für Haare, Haut und Nägel so wichtig sein. Ich hab das mal im Zusammenhang mit grünem Tee gelesen, weiß aber nicht, inwieweit das wissenschaftlich bewiesen ist. ;)

    Persönlich schwöre ich auf diese Spinnenmassagedinger. Das ist total angenehm für die Kopfhaut, und vielleicht isses Einbildung, aber ich find meine Haare dadurch viel schöner und kräftiger.

  7. Hirse soll wohl gut sein für die Haare. Meine Coiffeuse schwört ausserdem darauf, die spröden Spitzen mit Olivenöl zu behandeln.

  8. Ich hab letztens den Eintrag eines Mädels gelesen, die eine sehr „radikale“ Kur wagte. Und zwar hat sie sich einfach zwei (oder waren es drei?) Wochen lang NICHT die Haare gewaschen. Der Grund: Zum einen ist das natürliche Fett der Kopfhaut die perfekte Haarkur. Zum anderen erholt sich das Haar von der Shampoo-Dauerbelastung. Das heisst auch, dass es nach der Kur weniger schnell nachfettet.

    Das blöde ist…naja. Man wäscht sich lange Zeit nicht die Haare und muss die ganze Zeit über ne Mütze tragen. Außerdem soll es am Anfang ziemlich jucken. Ist vermutlich nichts für dich, aber ich dachte, ich erzähls zu dem Thema einfach mal. xD

  9. Ich persönlich nutze sehr selten Kuren. Sie sind zwar toll & machen das Haar so schön geschmeidig, aber belasten es eben auch. Daher nur so alle 2 Wochen – maximal einmal pro Woche, wenn ich wirklich das Bedürfnis habe. Ansonsten: trocken kämen (aber das wurde auch schon gesagt) und möglichst wenig kämmen. Also eben nicht hundert Mal durchbürsten, auch wenn es noch so schön ist, sondern einmal komplett durch (also solange, bis nichts mehr ziept) und dann ruhen lassen. Dann wichtig: wenn mit zusammengebundenen Haaren geschalfen wird, den Haargummi nicht zu fest binden (sollte man aber generell vermeiden), da dadurch die Haare ganz schnell brechen können.
    Ich persönlich wasche sie außerdem dann und wann gern abschließend noch mit einer Flasche sprudelndes Mineralwasser. Das Prinzip soll angeblich das gleiche sein, wie bei Zimmerpflanzen: die Haare fahren da voll drauf ab. ;)
    Last but not least: Spitzen schneiden lassen. Mir tat das am Anfang immer sehr weh, frei nach dem Motto „Jetzt wird alles abgeschnitten, was nachgewachsen ist…“ aber nur solange die Haare gesund sind, wachsen sie auch schön & gebrochene Spitzen sind nunmal leider nicht so gesund. :)

  10. Toll Sari, von deinem Ziel haben wir alle was und können was lernen ;) Viele Sachen mache ich ohnehin schon. Wenig waschen (thgeoretisch nicht öfter als einmal die Woche), weil das besser wirkt als irgendwelche Anti-Schuppen-Produkte. Öl nehm ich auch schon ewig. Nur das mit dem kalten Wasser *schüttel* das mag ich nicht, bin eben nen Warmduscher ;)Ein paar Tipps von http://www.bierundwir.de/bier-.....d-haut.htm hab ich auch schon probiert, da hat aber der Schatz geschimpft, wegen dem armen Bier ;)

  11. Wow, das sind ja unglaublich viele Tipps, die Ihr da für mich habt und sie ähneln sich ja im Groben, so dass sich daraus total gut eine Kampfstrategie entwickeln lässt. Vielen Dank! Vor allem auch für die vielen ausführlichen Antworten!!!

  12. Ich mache einmal im Monat eine „saure Spülung“ einfach kaltes Wasser (ca 1/2 l) mit ein kleinen Schluck Essig mischen und nach dem Waschen über die Haare gießen. Das schließt die Haaroberfläche und die Haare glänzen toll. Ich nehme dafür Apfelessig. Zitrone geht auch.
    Auch angenehm : Kamillenspülung. Aus der Apotheke hole ich Kamillentee aus ganzen Blüten- koche den und gieße anschließend den Sud (ohne Blüten *zwinker* ) über die Haare. Angenehm für die Kopfhaut. Dann wickel ich ein feucht warmes Handtuch um den Kopf und lasse es erstmal ruhen.

  13. Bei mir hat es quasi gereicht, die Haare an wenig Waschen zu gewöhnen – wobei: weniger. Ich wasche alle 2 Tage, manchmal alle 3, wenn ich am Wochenende nicht raus gehe. Leider fettet dann mein Pony und ich mag so nicht rausgehen. Ich will die Abstände aber noch vergrößern. Dazu lasse ich immer schon die Haare Luft trocknen – der Föhn ist mein Feind *zwinker*

    Von jeglichen Ölen lasse ich die Finger, gab immer einen Fettkopf bei mir. Von Drogerieshampoo lasse ich aber ebenso die Finger, nachdem ich alles einmal durch habe. Da gebe ich in der Tat mittlerweile mehr Geld aus.

  14. Ich habe gehört, das mit dem 100x Haarebürsten/kämmen sei gar nicht wirklich gut für das Haar. Denn dadurch befördert man das „Fett“ oder besser gesagt den Talg, von den Haarwurzeln in die Haarlängen. Und das lässt die Haare schlussamende fettig aussehen. Was wiederum dazu führt, dass man sich die Haare öfter waschen möchte. Und beim Haarebürsten fallen ja auch recht viele Haare aus… *drop*

  15. @Rabea: Derzeit versuche ich auch seltener zu waschen. Der alle zwei Tage Rhytmus war bei mir normal, aber ich will es ein bisschen verlängern

    @punxi: Ja, das klingt logisch!

  16. Mir ist noch was eingefallen. Hast du schon mal was von Haarwaschseifen gehört? Die sind rein natürlich, und dadurch kannst du vermutlich auch den Rhythmus vom Waschen ausweiten, und ausserdem ist es noch gesund. LG

  17. das mit dem Kopfhautfett in die Haare verteilen ist aber eigentlich genau das, was mit dem Kopfhautfett überhaupt passieren sollte, dazu ist es nämlich da!

    wegen dem Haare ausfallen beim Bürsten:
    es ist völlig normal und gesund, wenn in der Bürste Haare sind nach dem Kämmen/Bürsten.. es sollten halt nur nicht ganze Haarsträhnen sein, sondern nur einzelne wirre Haare.. wenn man nicht (wie meine Mutter damals) oben ansetzt und mit einem Ruck durchzieht, ist Haare Bürsten auch überaus gesund für die Kopfhaut, da’s’ne Art Massage darstellt (sollte man aber halt nicht mehrmals am Tag und/oder zu lange machen, da es als Massage die Kopfhaut natürlich anregt – was macht eine angeregte Kopfhaut? zum Nachfetten – also nicht so doll anregen!)
    am besten bürstet man von unten in kleinen Schritten nach oben.. sobald ein Knoten da ist, diesen vorsichtig mit den Händen entwirren und nicht so lange drüberkämmen/-rupfen bis der Knoten raus ist *tjaha*

    liebe Grüße und viel Glück bei den ganzen Tipps ;)
    shira

  18. Wow, hier sind wirklich viele tolle Tipps und Ideen zusammen gekommen. Da musste ich glatt noch mal alle Kommis durchgehen und das eine oder andere werde ich auch selbst mal testen. Mit dem Haare trainieren klingt interessant. Wenig föhnen, klar, aber im Winter föhne ich normal doch, weil ich mich sonst leicht erkälte. Aber im Sommer lasse ich sie immer lufttrocknen.

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