Heimat, was ist das?

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Obwohl ich mich ja neulich erst darüber geäussert habe, wie sehr es mich manchmal von hier weg zieht und ich gerne einfach mal ganz woanders leben möchte, gibt es auch solche Tage, an denen ich mein zu Hause wirklich liebe. Berlin ist eine unglaublich große Stadt mit so vielen Facetten und Ecken, Nieschen und Orten, die einiges zu bieten haben.

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Manchmal sind es echt schöne Dinge und manchmal eher unschön. So zum Beispiel das Gefühl, dass Berlin seit je her eine Baustelle ist. Endet eine Großbaustelle irgendwo, beginnt an anderer Stelle eine neue.

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Aber hat die Stadt vor allem für Touristen auch sehr viel zu bieten. Ich selber bevorzuge die versteckten kleinen Ecken. Man läuft von einer viel befahrenen Hauptstraße in eine kleine Nebenstraße rein und hat das Gefühl plötzlich an einem vollkommen anderen Ort zu sein und nicht mehr mitten in einer Großstadt. Außerdem hat Berlin sehr viel Natur zu bieten. Trotzdem. Darüber muss ich manchmal echt staunen. Viele Grünanlagen, viele Parks und gerade die Aussenbezirke sind noch richtig schön grün an vielen Stellen.

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Und da liegt meine Heimat. Am Rande von Berlin. Esfühlt sich tatsächlich ein bisschen wie Dorf an so zwischen all dem Denkmalschutz, den vielen Grünflächen und so ziemlich an der Grenze von Berlin. Ich habe einen See in der Nähe, viele Spelplätze und Spaziermöglichkeiten. Natur pur und das am Rande des Wahnsinns. Ein Garten hinterm Haus, zusammen mit vielen anderen Gärten und man bekommt den Wandel der Natur das ganze Jahr mit.

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Und obwohl ich hier so ab vom Schuss bin, stecke ich dennoch mitten in der Geschichte von Berlin. Zum Beispiel führte hier früher auch die Mauer lang, was man heute noch sehen kann. Keine 20 Minuten Fußweg entfernt befinden sich die Rouinen eines alten KZ-Lagers (kein gern besuchter Spazierweg…zumindest von mir, denn die Atmosphäre ist unglaublich erdrückend). Und überall Gedenk- und Infotafeln an eine Zeit, an die man eigentlich nicht gerne denkt und dennoch immer mal wieder dran denken sollte. Und steigt man in die Bahn, ist man in nicht mal 20 Minuten bereits wieder mitten in Berlin.

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Ich liebe die Vielseitigkeit und Flexibilität meiner Heimat, auch wenn ich manchmal gerne flüchten möchte, so weiß ich dennoch, dass mein zu Hause einiges zu bieten hat… In diesem Zusammenhang Danke an momondo, welche mich darum gebeten haben, Bilder meines Heimatortes zu schießen und Euch ein bisschen davon zu erzählen.

Kategorie Alltagschaos, Weltenbummler

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

2 Kommentare

  1. Das sind wirklich schöne Bilder geworden, tolle Eindrücke von Berlin. Ich war bisher nur zweimal in Berlin: Klassenfahrt und Geschichts-Ausflug. War ganz nett, mir wäre es aber ehrlich gesagt zu groß und zu voll.

    • Naja, Berlin hat wirklich viele Ecken, die man wohl eher als einzelne Orte und nicht als ganze Stadt betrachten muss. Manchmal ist es wirklich so, man läuft nur um irgendeine Ecke und auf einmal scheint man in einer vollkommen anderen Welt zu sein. So wie hier bei mir sieht es zum Beispiel mitten in der Stadt gar nicht aus…

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