[Heldenküche] Wir lieben “English Breakfast”

Seid Ihr schon mal in Schottland gewesen. Oder in Irland oder irgendwo in England? Auch wenn sie es eigentlich nicht mögen in einen Topf geschmissen zu werden, so haben sie dennoch eines so ziemlich gemeinsam: Das reichhaltige Frühstück. Zuletzt habe ich mir so etwas Fettiges und Herzhaftes gegönnt, als ich mit dem Minihelden im 4. Monat schwanger war und wir eine Wochenendreise nach Nottingham gemacht haben, die bereits vor der Schwangerschaft gebucht war. Mit Übelkeit in den Urlaub…das war ein Erlebnis *lach*. So oder so, es war schön und ich würde es jederzeit wieder machen…

Jedenfalls war das typische englische Frühstück das Beste, was man in so einem Urlaub zu sich nehmen konnte, denn es wurde von den meisten Hotels und Bed&Breakfasts inklusive mit angeboten und wenn man sich alles gönnte, was dazu gehörte, war man für den Tag gut gerüstet und ziemlich lange satt. In unserem Fall war das auf jeden Fall so. Und wenn es das Frühstück nicht im Hotel gab, dann gab es meistens Restaurants und Mittagsstuben sowie Kneipen, die das als günstiges Vormittagsmenü angeboten haben. Also so oder so..es hat sich gelohnt. Neulich keimte dann der Gedanke in uns hoch, dass wir so etwas ja auch einfach mal zu Hause versuchen konnten. Halt nicht als Frühstück…das wäre viiiiel zu viel gewesen, ehrlich. Aber so als gehaltvolles Mittagessen. Warum nicht?

Doch was gehört alles zu so einem typisch englischem Frühstück? Traditionell Bacon (Speck), Sausage (Wurst), Eggs (Eier) und noch andere verschiedene Sachen, wie zum Beispiel gegrillte Tomaten und Pilze, gebackene Bohnen und gegrillter Toast (bevorzugt in Butter in der Pfanne). Alles also insgesamt sehr, sehr fettig. Ihr könnt Euch langsam denken, warum das Ganze so gut über den Tag hinweg hilft, oder?

englishbreakfast01 Wir haben versucht alles, was uns schmeckt zusammen zu tragen und es etwas weniger Fett haltig zu gestalten. Sprich Wurst und Speck in Öl anbraten, den Toast normal toasten und die Tomaten ungegrillt. Mit Pilzen haben wir gar nicht erst angefangen, weil weder Held noch Miniheld diese mögen. Gebackene Bohnen bekommt man so schon im Supermarkt und eine leckere Portion Rührei ist schnell gemacht. Ein ganz großer Spaß und jeder konnte sich am Ende den Teller mit dem vollpacken, was er ganz besonders gerne ist. In meinem Fall ist das übrigens tatsächlich der Speck,

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In Schottland habe ich damals oft in dem Restaurant gefragt, ob ich anstatt der Wurst lieber etwas mehr Speck haben könnte. Ich wurde zwar jedes Mal etwas seltsam beäugt, bekam meinen Wunsch aber erfüllt *lach*. Hach…ich fühlte mich sofort in unseren Urlaub zurück versetzt. Wir werden das sicher bald mal mit den Kindern dann zusammen machen. Müssen nur schauen, wo man da am Besten hinfährt und erstmal Kind Nummer 2 kommen lassen, nicht wahr?

Und? Kennt Ihr English Breakfast? Wäre das etwas für Euch?

sari-unter

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11 Kommentare

  1. Ooooooh, ich liebe es!
    Ich habe es erstmalig als “irish breakfast” kennen gelernt ;) Aus dem letzten Urlaub haben wir ungefähr 30 Würstchen mitgebracht und die eingefroren… Das war schön :D
    Was für Würstchen habt ihr denn genommen? Diese Frühstückswürstchen habe ich in Deutschland bisher noch nicht entdeckt.
    Für den Urlaub ist es einfach ideal, gerade wenn man jeden Tag viel zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Dann stopft man sich morgens fein voll und ist pappsatt :D Beste Voraussetzung für lange Touren. Und ich LIEBE diese Böhnchen *-*

  2. says:

    Ich liebe es (mittlerweile) auch! <3
    Als Kind des Ostens kannte ich Speck nur als die fettige Schwarte, und als wir dann im Englischunterricht gelernt haben, was man auf den Britischen Inseln so zum Frühstück isst, habe ich mich schon gefragt, wie schräg die Briten drauf sein müssen, weil sie Speck zum Frühstück essen. *lol* Dass Frühstücksspeck etwas anderes ist, habe ich erst nach dem Mauerfall gelernt.
    Noch als ich nach dem Abi fast zwei Jahre in England gelebt habe, habe ich um das englische Frühstück einen großen Bogen gemacht; ich war einmal in einem Bed&Breakfast in Yorkshire und weiß immernoch, wie entgeistert mich der Besitzer anschaute, weil ich zum Frühstück NICHTS Gebratenes wollte. :D Wann genau ich mich dann doch ran getraut habe, kann ich gar nicht mehr sagen, aber heutzutage bestelle ich mir bei jedem London-Trip das Full English Breakfast, das schmeckt nach den Inseln und sättigt einfach für den ganzen Tag, und die Baked Beans mag ich besonders. *heart* Und hinterher, wenn noch ein bisschen Platz im Magen ist, am besten noch ein Toast mit der bitteren englischen Orangenmarmelade. In Irland gehörte zum Frühstück auch immernoch Black Pudding, also Blutwurst, auf die hab ich dann aber dankend verzichtet.
    Wie meine "Vorkommentatorin" würde mich auch interessieren, welche Würstchen du genommen hast? Die englischen sind ja doch anders als unsere hier.

  3. Ich liebe diese Art Frühstück, seit ich es vor Ewigkeiten mal auf einer Studienreise in Irland hatte. ♥ Seit dem gibt es das immer mal wieder als Sonntagsfrühstück, wenn ich mir mal wieder was gönnen will. Überhaupt frühstücke ich sehr gerne warm, ob’s nu’ Pfannkuchen sind, oder Oatmeal/Porridge (Neudeutsch für Haferbrei *lach*), oder eher türkisch mit Rührei und gebratener Sucuk (Knobisalami). Dafür fällt die “Hauptmahlzeit” aber entsprechend klein und kalorienarm aus an dem Tag. ;D

    LG,
    Sandra

    1. says:

      *lach* wenn eine Hauptmahlzeit dann überhaupt noch nötig ist ^^

  4. Ohje. Ich fürchte, ich würde das nicht runter kriegen. Jedenfalls nicht als erstes Frühstück. Am späten Vormittag kein Problem – oder jetzt :-D

    1. says:

      ne, als frühstück beschränkte es sich bei mir auch immer vor allem auf ei, toast und den speck, der da mehr an eine schöne scheibe schinken erinnerte, aber so als Mittagessen finde ich es prima

  5. ich liebe baked beans und fish n chips total :D das buch ist übrigens am freitag bei mir eingetrudelt :D vielen dank dafür :)

    1. says:

      h, da bin ich ja froh, dass es sicher bei Dir ankam. Viel Spaß damit

  6. says:

    @Fr. Shmooples und Hexe: Ich hab ja schon im Beitrag erwähnt, dass wir etwas geschummelt haben, wir haben ja auch nicht mit Butter angebraten usw… als Würstchen haben wir kleine Geflügelgrillwürstchen genommen. Die sind nicht ganz so fett, wie normale

  7. says:

    Sieht sehr lecker aus. Aber das wäre für mich eher ein Abendessen. Wir waren auch mal eine Woche in England. Ich habe keine Ahnung was es da zum Frühstück gab. Das habe ich wohl verdrängt :) Wie hast du denn die Bohnen genau gemacht? Gib es da ein Rezept?

    1. says:

      Ne auf den abend wäre mir das schon wieder viel zu heftig, da ist der Bauch ja die ganze Nacht noch mit beschäftigt. Die Bohnen gab es so als gebackene Bohnen zu kaufen, mussten wir nur noch warm machen.

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