#huschhusch – Wie bringe ich meine Kinder ins Bett

Huschusch, mein Kind ab ins Bettchen mit Dir. Wie bringt Ihr Eure Kinder ins Bett? Diese Frage stellt uns im Rahmen einer Blogparade die liebe familieberlin auf ihrem Blog. Gibt es bestimmte Rituale und Abläufe, DOs und DON’Ts u.ä. . Da sind wir doch gerne dabei und machen uns mal so unsere Gedanken dazu,

Warum für mich das Vorlesen zum Einschlafen dazu gehört?!

Als ich noch klein war, da war es oft mein Vater, der sich noch zu mir ans Bett setzte und mir etwas vorlas. Schon früh gehörte zum Beispiel „Der Hobbit“ zu unserer gemeinsamen Abendlektüre und nicht selten durfte ich mit in das große Elternbett, wo er mir jeden Abend ein paar Seiten daraus vorlas. Aber nicht nur diese Geschichte, auch viele andere Bücher begleiteten mich als Kind in den Schlaf.

Ich glaube dadurch bin ich schon früh eine begeisterte Leserin geworden und habe bis tief in die Nacht hinein gelesen. Daher war für mich schon während der Schwangerschaft mit dem Minihelden klar, dass ich auch meinen Kindern vor dem Schlafen gehen vorlesen möchte. Damit habe ich beim Minihelden damals auch sehr früh begonnen. Das erste Buch, dass ich ihm regelmäßig in seinem Bettchen vorlas, das war „Piggeldy und Frederick„* .Kennt Ihr sie? Total süße, kurze Geschichten.

Ich bin unglaublich stolz darauf, dass der Miniheld heute nun oft seinem kleinen Bruder bereits vorliest und man dem Kleinen auch deutlich anmerkt, dass er das ziemlich spannend findet.

Vor dem Einschlafen sind positive Gedanken für einen schönen Schlaf wichtig

Ich habe früher viel gelesen. Über Dinge, die man unbedingt machen sollte, um dem Kind das Schlafen und Träumen zu vereinfachen. immerhin verarbeitet der Mensch in der Nacht sehr viel von dem, was er am Tag erlebt hat. Unter anderem hieß es dann oft, dass man mit dem Kind vor dem Schlafen noch über den Tag sprechen solle, alles nochmal in Erinnerung ruft und damit dem Kind die schwere Arbeit das unbewusst in der Nacht zu erledigen, abnehme. Das war gar nicht so einfach, denn wir haben oft sehr viel erlebt und da gab es einiges zu besprechen.

Beim Großen mache ich es heute etwas anders. Er ist ein Kind, das sich sehr viele Gedanken über Gott, die Sonne und die Welt macht und sich dadurch auch oft viel sorgt. Manchmal kann er Tage lang nicht wirklich gut einschlafen und liegt bis spät in die Nacht hinein wach im Bett, schaut sich ein Buch nach dem anderen an und spielt mit seinen Kuscheltieren. Daher haben wir uns etwas überlegt, das ihm dabei helfen soll abends mit positiven Gedanken in den Schlaf zu gleiten: 5 positive Dinge. Jeden Abend frage ich den Minihelden vor dem Schlafen gehen, was ihm am Tag besonders gut gefallen hat. Wir haben dabei das Ziel auf wenigstens 5 Dinge zu kommen und er ist immer sehr stolz, wenn ihm mehr als fünf einfallen. Meist wünsche ich dann einem sehr zufrieden schauenden Kind eine gute Nacht.

Einschlafen

Gibt es einen festen Ablauf beim Einschlafen?

Mehr oder weniger ja. Nach dem Abendessen wird der Schlafanzug angezogen und die Zähne geputzt. Im Anschluss darf der Miniheld immer noch eine Kleinigkeit schauen. Deadline ist hierbei das Sandmännchen, so dass er meist das Baumhaus, das davor kommt und eben das Sandmännchen anschaut. Manchmal handelt er aber auch eine Folge seiner aktuellen Lieblingsserie stattdessen aus.

Danach geht es Richtung Bett. Entweder der Held oder ich bringen ihn dann ins Bett.Einer von uns liest dann vor, redet noch ein bisschen mit ihm, deckt ihn bis unter die Nase zu und wünscht ihm dann eine gute Nacht. Im Anschluss kommt dann der andere dazu und redet auch nochmal ein bisschen mit ihm, bevor er ihm ebenfalls eine gute Nacht wünscht.

Das klappt im Durchschnitt eigentlich ganz gut.

Und wie klappt das Einschlafen beim Kleinen?

Hm…es ist schwer beim Baby schon von einem geregelten Schlaf-Ablauf zu sprechen. Der Kleine hat täglich noch so viele Eindrücke zu verarbeiten, dass ein richtiger Rhythmus so noch gar nicht vorhanden ist. Wir pendeln uns da gerade erst ein.

Um die Mittagszeit wird er in der Regel das erste Mal müde, so dass ich ihn unmittelbar nach dem Mittagessen nochmal wickel, in den Schlafsack packe und mit ihm im Babyzimmer verschwinde, welches abgedunkelt ist. Ein kleines Nachtlicht leuchtet und eine leise Musik läuft. Manchmal lässt er sich direkt müde ins Bettchen legen, manchmal wippe ich ihn noch ein wenig auf dem Arm durch den Raum, während er ein leises Jammer-Singen von sich gibt. Wir nennen es das „Einschlafjammern“ *lach*. Es klingt manchmal ein bisschen wie singen. Je nachdem, wie der Vormittag für ihn lief, schläft er dann 1,5 – 2 Stunden.

Manchmal braucht er gegen 16 oder 17 Uhr nochmal ein Minischläfchen und döst dann einfach ein. Hier habe ich noch keine wirkliche Regelmäßigkeit gefunden. Aber definitiv müde wird er dann wieder abends gegen 20 Uhr. Wir haben also immer Zeit, um den Großen ins Bett zu bringen und uns danach auf den Kleinen zu konzentrieren.

Aber wie gesagt, da finden wir uns gerade erst noch ein wenig ein.

Gute Abende und schlechte Abende

Das kennt man ja. An manchen Abenden läuft alles gruselig gut und man sitzt rechtzeitig zum Abendfilm auf dem Sofa und die Kinder schlafen. Idealvorstellung. Im Fall vom Kleinen bedeutet das jedoch, dass er wahrscheinlich gegen 22 oder 23 Uhr nochmal wach wird. Wenn man das vorher weiß, kann man sich allerdings gut darauf einstellen.

Ein schlechter Abend läuft so: Der Große kann nicht schlafen und ruft immer wieder mal nach uns, weil er ja brav im Bett bleibt. Einer von uns steht also immer wieder auf und tingelt hin. Der Kleine ist dann auch nicht bereit zu schlafen und will im Wohnzimmer rumkrabbeln oder gar laufen. Einer von uns hat ihn dann irgendwann auf dem Arm und wandert mit ihm durch den Raum, in der Hoffnung irgendwann wieder das Einschlaf-Jammern zu hören und dann ein zuckersüß schlafendes Kind in sein Bettchen zu bringen.

Ales ist möglich an so einem Abend, denn Kinder sind ja bekannter maßen doch relativ unberechenbar. Aber das ist ok, so ist jeder Tag eine kleine Herausforderung für uns und ich finde, im Groben können wir uns eigentlich nicht beschweren.

Und? Bei Euch so? Macht doch auch mit bei der Blogparade von familieberlin!

sari-unter

 

 

*Affiliate

Kategorie Blogsphäre, Heldenkinder

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.