Wie unser Musikgeschmack abfärben kann und warum ich ganz schön lachen musste deswegen.

Musik

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Ich höre gerne Musik. Laut. Sehr laut. Ich finde, Musik muss man eher spüren als tatsächlich hören können. Die Beine beginnen zu zucken, die Hüften bewegen sich im Rhytmus und man beginnt erst leise mit zu summen, nur um am Ende beim Lieblingsling lauthals den Text zu gröhlen.

Ich höre zu bestimmten Anlässen gerne bestimmte Musik.

Abends, wenn Besuch da ist, sind es meist die leisen und unauffälligen Töne, die ich gerne nebenher laufen lasse. Wenn ich alleine bin, dann sind es die lauten Gute-Laune-Lieder, auf Feiern eine bunte Mischung und im Auto Lieder, die man gut mitsingen kann.

Ganz wichtig: Musik beim Putzen. Sie macht alles irgendwie einfacher. Man bewegt sich ganz automatisch und das Putzen fühlt sich dabei auch nicht so ätzend an.

Natürlich bekommen meine Kinder alles mit, wenn sie da sind.

Man soll ja mit Kindern eigentlich immer nur Kindermusik hören. Das fördert und macht ihnen Spaß. Aber ganz ehrlich? Nachdem man Stunden lang “Alle meine Entchen” und den neuesten Soundtrack von “Bibi und Tina” rauf und runter gehört hat (ja, genau das ist in der Kita nämlich gerade IN), möchte man seinen Ohren ja doch wieder etwas Entspannung gönnen. Ebenso wie man eine Autofahrt, die 6 Stunden dauern kann, nicht ertragen wird, wenn davon 5 Stunden Kinderlieder laufen. Und so hören wir natürlich auch zwischendurch unsere Musik. Mit unseren Kindern!

Musik

Der Held und ich hören recht unterschiedliche Musik.

Aber wir finden musikalisch dennoch immer zusammen. Der Unterschied bei uns beiden liegt vor allem darin, dass ichd en ganzen Tag Musik hören könnte (und vor allem laut) und er das nicht mal unbedingt braucht. Wobei es auf Autofahrten auch für ihn angenehmer ist.

Nun ist der Alltag ja so, dass man die Kinder immer um sich herum hat und dann und wann schon darauf achten sollte, was man so hört, nicht wahr? Bestimmte Lieder laufen einfach nicht. Der Miniheld erfasst die Inhalte schon ganz gut und hinterfragt sie auch mal. Aber im Groben kann man wohl sagen, dass wir verhältnismäßig selten von ihm ein “Was ist das denn für komische Musik” zu hören bekommen. Puuh, Glück gehabt. Auf Arbeit damals sagten die Kinder immer zu mir, wenn ich meine Lieblingsmusik hörte “iiih, das ist ja voll alt” und ja, in dem Moment fühlte auch ich mich alt.

Musik

Der Held ist nun ein Mensch, der vordergründig mit der Musik von den Ärzten zum Beispiel etwas anfangen kann. Ich bin da ziemlich bunt durchmischt. Ich mag die ruhigen Klänge von Loreena McKennit (git, DIE findet der Miniheld tatsächlich seltsam), mag aber auch so manches Lied aus den Charts. Aber eben auch die Musik von Creed, Sting, Red Hot Chili Peppers und Co. Schaut man in meinen CD – Schrank (ja, wir nutzen tatsächlich noch CDs), findet man da eine ziemlich bunte Mischung.

So wie ich die Musik meiner Kinder höre, hören sie auch meine…

Jede Mutter kennt das: Irgendwann kennen wir auch die Texte der Lieblingslieder der Kinder in – und auswendig. So kann ich inzwischen nahezu jedes Lied aus den Bibi & Tina Filmen zumindest mitsingen. Jedes mal, wenn ich mich dabei erwische, läuft mir für einen kurzen Moment ein kleiner Schauer den Rücken runter. Meine Kinder hingegen hüpfen lachend durch das Haus und rufen fröhlich “OOOHM!!” (evetuell kennt Ihr das Lied ja). Selbst das Heldenkind singt auf seine Art diese Lieder bereits mit, ist aber auch Fan vom Sandmännchen und Kikaninchen. Ich bin gespannt, in welche Richtung sich das alles entwickeln wird.

Und dann war da dieser Morgen am Spielfeldrand.

Wie komme ich nun auf dieses Thema? Neulich waren wir bei einem Fußball Spiel des Minihelden. Er wurde gerade ausgewechselt und saß mit seinen Kameraden auf der Bank und wartete auf seinen Einsatz. Ich stand daneben und hielt den Regenschirm über die Kinder, damit sie nicht nass wurden.

Plötzlich erklang es… “Junge!”. Ich schaute zu den Kindern und ja, tatsächlich, der Miniheld sang “Und wie du wieder aussiehst, …”. Ich musste erst schmunzeln und dann ganz schön lachen. Ich schrieb direkt dem Helden, der genau wie ich das Lied als absoluten Ohrwurm für uns alle kennt “Du, unser Sohn sitzt hier und singt ein Lied von den Ärzten”.

Ob die anderen Kinder das Lied auch kannten? Wer weiß. Ich bewegte mich in dem Moment in einem Zustand zwischen Stolz und Verlegenheit *lach*.

Kennt Ihr auch solche Situationen? Welche Lieblingslieder teilen Eure Kinder mit Euch?

 

6 Kommentare zu „Wie unser Musikgeschmack abfärben kann und warum ich ganz schön lachen musste deswegen.“

  1. Ich kenn das! “Mama. kannst du mich abholen? Weil ich Scheiße gebaut hab und machtlos bin…” von einem Erstklässler. Mit breitem Grinsen. Meine Kinder sind große Alligatoah-Fans. Meine CD-Sammlung ist weniger bunt, eher schwarz, wobei auch Die Ärzte und FURT eine sehr große Rolle spielen.
    Wenn der Papa mal Musik hört, dann laut und rockig. Das hat ganz gut abgefärbt auf die Jungs. Der Große hört auch ganz gern mal die aktuellen Songs im Radio.
    Das einzige, was wir unterbunden haben, war “Atemlos—-” ARGH! Da gab es viele Fans im Kindergarten.

    Dein Beitrag hat mich gut zum Schmunzeln gebracht. Danke!

    LG Mira

  2. Hihi, ich stelle es mir gerade bildlich vor, wie er einfach losträllert. :)
    Ich denke, es ist ganz normal, dass man nicht nur Kinderlieder hören mag.
    Ich freu mich zwar schon auf die Zeit, wenn es hier mit tanzen und mitwippen und so los geht, aber der Lütte wird sich auch das ein oder andere Lied unserer Lieblingsband mit anhören müssen. Ich bin gespannt, wie er das dann finden wird.

    1. Na vermutlich toll, wenn er deine Reaktion auf die Musik sehen wird ;) Aber ich merke auch, dass meine Kinder auf Kindermusik nochmal anders reagieren.

  3. Also da kann ich nur für mich selbst sprechen und sagen, dass meine Eltern mich mit der EAV angesteckt haben und ich diese auch immer noch höre! :D
    Mein Vater hat früher auch immer ganz laut The Sweet gehört, was ich auch heute noch feier, aber es wurde keine richtige Leidenschaft daraus bei mir.
    Vor 6 Jahren noch hat meine kleine Schwester zu meiner Musik getanzt. Macht sie heute aber nicht mehr… Vielleicht weil ich ausgezogen bin ;P

    1. Hihi, und so nehmen wir alle Einfluss. Ich bin auch druch meinen Vater sehr geprägt. Mit der MUsik meiner Mutter hingegen konnte ich kaum was anfangen, obwohl ich sie als Kind toll fand.

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