Wer kennt mich eigentlich am besten? 1000 Fragen an mich (101-120)

1000 Fragen

Endspurt, liebe Leute. Heute ist Sonntag und damit für uns der letzte Tag, den wir nutzen können, um alles vorzubereiten für das bevorstehende Chaos, das uns morgen mit aller Wucht treffen wird. Morgen kommen die Handwerker der Trocknungsfirma und beginnen mit der Wiederherstellung der beschädigten Räume. Allen voran die Küche, denn wie ihr ja wisst, kommt diese am Freitag an und bis dahin müssen die Wände und die Decke wieder schick sein.  Oh man, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was für ein Muffensausen ich habe. Hoffentlich klappt am Ende alles und passt und wir haben nächste Woche um diese Zeit zumindest schon einmal eine schicke neue Küche…

Da wir heute aber dementsprechend noch einiges fertig bekommen müssen, habe ich heute „nur“ die nächsten 20 Fragen und ihre Antworten im Rahmen der schönen Selbstfindungs – Blogaktion von feiersun für euch…

Hier für euch weitere 20 Antworten der 1000 Fragen…

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Vielleicht sollte ich diese Eigenschaften erst einmal für euch aufzählen. Ich bin ja vom Sternzeichen her Krebs, daher wären meine Charaktereigenschaften die folgenden. Die Stärke des Krebses ist Beständigkeit, Sanftmütigkeit, Sensibilität, Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit. Die Schwächen hingen sind Eifersucht, Reizbarkeit, Schüchternheit, Ängstlichkeit und Launenhaftigkeit. Mit einem Blick auf diese Eigenschaften würde ich im Groben sagen, dass sie tatsächlich erschreckend gut auf mich passen. Man sagt ja, dass die Emotionalität eines Krebses Stärke und Schwäche zugleich sind, denn sie macht uns zu einem guten Menschen, aber eben auch zu einem guten Opfer. Spannend, oder?

102. Welche Farbe(n) dominiert in deinem Kleiderschrank?
Ohje…das ist wohl eigentlich keine Farbe, denn man sagt ja, dass Schwarz keine Farbe wäre. Die Farbe dominiert tatsächlich sehr. Gefolgt von Weinrot und etwas Senfgelb. Manchmal sogar ein bisschen Rosa und Petrol, vordergründig jedoch als kleine Akzente.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Ich würde behaupten, ich verplempere gerne auch mal Zeit. Früher war das ganz extrem. Das hat sich stark geändert, als ich damals mit der Diät anfing, wo ich auch versuchte mehr Bewegung in meinen Tag zu bringen. Was ich absolut nicht mehr kann, ist einfach nur noch rumsitzen. Ich muss dabei etwas tun. Zeichnen, ordnen, recherchieren. Wenn ich nichts tue, werde ich unruhig. Aber ich hab auch eine Schwäche: Ich stöbere manchmal sinnlos im Internet herum.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Im Groben arbeiten wir eine Serie ab. Netflix sei Dank ist das ja ganz gut möglich. Wir schauen nicht mehrere Serien gleichzeitig, es sei denn, es kommt eine nur zu einem bestimmten Wochentag. Es gab eine Phase letztes Jahr, da stand Montag zum Beispiel Star Trek auf dem Plan und Donnerstags erst Shanara Chronicles und danach Vikings. Und dazwischen haben wir immer eine andere Serie geschaut, die wir täglich am Stück gucken konnten.

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?
Ständig. Ich merke, wenn ich mit meinen Jungs spiele, dass ich ein bisschen die Fähigkeit verloren habe, den Figuren richtiges Leben einzuhauchen. Dabei finde ich diese Rollenspiele so wichtig. Ich sitze viel mit ihnen zusammen und male und bastel. Wir klettern auf Spielplätzen und schauen zusammen Kinderfilme. Ich merke, wie oft ich versuche mich in meine Jungs hineinzuversetzen und dann kommen diese Momente am Tag, in denen ich denke, dass ich irgendwie viel zu wenig Kind bin. 

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Da muss ich ehrlich sein: Nein. Schlimm! Wirklich, ich finde das ganz schlimm. Aber inzwischen finden 90% der Kontakte über das Internet statt und wenn es dabei nur um so etwas Banales wie Whatsapp geht, wo die Fußball – Infos rausgeschickt werden bezüglich Training und Turnieren. Das Internet ist für mich eben nicht nur Vergnügen, sondern eben auch Alltag, worauf ich nicht so viel Einfluss habe, wie ich gerne hätte. Selbst Schulinfos gehen regelmäßig als E-Mail raus.

107. Wer kennt dich am besten?
Manchmal denke ich, dass ich mich am besten kennen sollte, aber dann gibt es so Momente, in denen ich merke, dass der Held manchmal besser versteht, was in mir vorgeht, als ich selber. Wie oft gab es schon diese Situationen, in denen ich dachte alles im Griff zu haben und er mich schon immer darauf aufmerksam machte, dass es eben nicht so ist. Erst im Nachhinein habe ich dann gemerkt, dass er schon viel früher erkannt hat, dass etwas bei mir im Argen war. Das zeigt mir, dass man auch die Signale von außen ernst nehmen sollte. Man ist sich selbst halt doch immer der größte Kritiker und belügt sich gerne auch einmal selber.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
Muah, Haushalt ist echt ätzend. Wobei ich wirklich gerne ausmiste, wenn da nicht die Tatsache am Ende wäre, dass die Sachen ja auch irgendwie vernünftig weggeschafft werden müssen. Und dann macht es doch auch irgendwie Spaß zu kochen. Wenn man nebenbei vernünftig auch gleich wieder alles wegräumt, ist der Aufwand beim Aufräumen danach auch nicht so schlimm. 

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja. Es ist blöd das so direkt zu sagen, aber man hat ja doch seine Erwartungen an andere und selten werden sie so erfüllt, wie man es gerne hätte. Das mag manchmal angebracht sein, oft aber auch nicht und an dieser Stelle sollte man auch ehrlich und realistisch mit sich selber sein. Ist es wirklich ok jetzt enttäuscht zu sein? Das Problem ist einfach mal, dass man oft davon ausgeht, dass Menschen die Dinge auch so machen, wie man es selber tun würde. Dies jedoch ist der falsche Ansatz. Das Verständnis von richtig und falsch, angebracht und unangebracht ist bei jedem Menschen anders, genau wie die Erwartungen an sein Umfeld. Ich habe daher schon oft gemerkt, dass ich enttäuscht bin, weil ich weiß, dass ich selber es anders gemacht hätte. Ob das an dieser Stelle fair ist, ist schwer zu sagen. Aber ja, ich war auch schon oft enttäuscht aus vollkommen berechtigten Gründen. Aus meiner Sicht zumindest.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Familie. Ausflug. Lecker essen. Spaß und Freude. Tolle Menschen, schönes Wetter. Am Ende des Tages erschöpft aber glücklich auf das Sofa fallen. Eine gesunde Mischung aus Zeit für mich und Zeit mit meiner Familie.

111. Bist du stolz auf dich?
Bin ich… ahje…hmm…ich denke auf manches kann ich wohl wirklich stolz sein. Sollte ich vielleicht. Stolz auf die Gewichtsabnahme. Stolz auf das, was ich geleistet habe in Bezug auf meine Kinder, die ich gesund und munter auf die Welt gebracht habe. Ich habe einiges erreicht in meinem Leben, aber ob das Gefühl Stolz sich dahinter verbirgt, vermag ich so nicht sagen zu können… 

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Hahaha…. ahje… die Frage ist lustig. Ich habe den bösen Blick gut drauf *lach*. Ein Freund sagte mal zu mir, dass ich mit nur einem Blick alles regeln kann. Ich kann auch Menschen unbewusst gut überzeugen. Ist das nutzlos? Hmmm… gibt es denn überhaupt nutzlose Talente? Ist nicht alles irgendwie für irgendetwas gut?

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Mein Abitur und damit meinen Entwicklunsgweg in Bezug auf Ausbildung und Co? Gut, ich bin jetzt gelernte Erzieherin, aber gut… Ich habe gewisse Prozesse nicht verarbeitet, das merke ich an manchen Tagen. Mich nie richtig von dem einen oder anderen Menschen verabschieden können, das wird mir wohl ewig nachhängen. Aber insgesamt… hmm…

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?
Es ist etwas, was ich gerne in guter Gesellschaft mache. Abend bei einer Schüssel Chips und einem guten Film oder tollen Gesprächen. Und auch nur am Wochenende, wo wir alle langsam runterfahren und die Woche verarbeiten können.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Meine Kinder, schöne Abende, Grillen im Sommer, frische Luft im Frühling, das Lachen meiner Kinder, ruhige Zeiten, der Strand und das Meer, Muscheln im Sand, die warmen Farben im Herbst und lange Spaziergänge mit meiner Familie…solche Dinge!

1000 Fragen

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?
Jeden Morgen, wenn ich mit den Kindern zur Schule laufe recke ich die Nase in den Himmel und versuche abzuwägen, was der Tag uns heute bringen mag.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Haha, voll beeinflusst vom Prinzen von Maru, habe ich mir irgendwann mal das Wort „quasi“ an trainiert und nutze es seit vielen Jahren wirklich oft.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Kommt darauf an, unter welchen Menschen ich mich befinde. Ich mag es nämlich an sich nicht so sehr im Mittelpunkt zu stehen. An Geburtstagen habe ich oft die Geschenke gesammelt und sie irgendwann alleine in einer Ecke ausgepackt, weil ich es gar nicht mochte, dass man mir dabei so zuschaut. Obwohl mir ja durchaus bewusst war, dass die Menschen meine Reaktion gerne sehen würden ;) ….

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Ich würde gerne mal etwas meditieren. Yoga und Meditation. Meine Mitte finden und lernen innerlich ruhiger zu werden.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Das würde ich gerne glaube. Ich denke, es hängt stark mit den Einflüssen von Aussen zusammen, wie sich ein Mensch entwickelt, aber ich merke auch oft, dass man so viel positiven Einfluss nehmen kann, wie man will. Manchmal hilft es einfach nicht. Ich würde gerne verstehen, warum das bei manchen Menschen so ist. Aber an der Stelle tritt dann etwas anderes in Kraft, was ich gerne mache: Menschen eine zweite (und dritte und vierte und fünfte) Chance geben, um es besser zu machen. Einfach, weil ich eben an das Gute in jedem Menschen glaube!

„Es ist interessant, wie du an diese Fragen heran gehst!“, sagte mir neulich ein Freund!

„Ich habe deine Antworten gelesen“; erzählte er mir und ich wurde etwas verlegen. Es ist immer irgendwie seltsam, wenn man feststellt, dass man sich mit seinem Blog eben nicht nur in der wohlig warmen Anonymität bewegt, sondern eben auch unter bekannten Gesichtern. Neugierig hörte ich ihm zu. „Im Grunde siehst du dich tatsächlich so, wie wir dich auch wahrnehmen. Total spannend“. 

Eine erstaunliche Erkenntnis für mich, immerhin scheine ich eine relativ gesunde Selbstwahrnehmung zu sein und es zeigt mir, ich scheine tatsächlich sehr ehrlich an dieser Stelle mit mir (und euch) umzugehen. Oder es gelingt mir einfach in alle Richtungen den Schein zu wahren. Wer weiß…

sari-unter

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