Ein Held der anderen Art: „Pipiman“ von Jaap Robben #Rezension

Pipiman

Rezension*

Ein bisschen könnte man diese Woche wohl als Heldenwoche bezeichnen, oder? Wie passend in einem Heldenhaushalt, findet ihr nicht? Erst am Mittwoch erzählte ich euch von Berti und seinen Brüdern, die gerne Superhelden wären und da dachte ich, dass das heutige Buch vielleicht auch nochmal ganz gut zu dem Thema passt. Auch wenn es vielleicht ein bisschen anders ist, als gedacht!

Denn Pipiman hat eine ganz außergewöhnliche Superkraft!

Ihr könnt es euch sicher denken. Die Superkraft von Pipiman ist… na klar: Pipi machen. Alle kennen die beliebten und bekannten Superhelden. So zum Beispiel Superman, Batman, Spiderman und all die anderen Helden, die es so gibt. Doch wer Pipiman ist, das wissen wohl die wenigsten. Er kann es aber auch ein bisschen verstehen, denn so glücklich ist er mit seiner Superkraft nicht.

Er kann zwar erstaunliche Dinge damit anstellen (z. B. ein ganzes Planschbecken füllen oder von Weitem genau in die Toilette treffen), aber die Welt retten kann man damit sicher nicht. Denkt er zumindest. Doch dann wird die Stadt auf einmal von einem großen Schneemonster angegriffen und alle Superhelden irgendwie verhindert. Das ist die Chance für Pipiman allen zu beweisen, dass mehr in ihm steckt.

Pipiman 

„Pipiman“ von Jaap Robben und Benjamin Leroy

Das Buch „Pipiman“ ist im Verlag Mixtvision erschienen und auf den ersten Blick vielleicht erst einmal ein recht ungewöhnliches Bilderbuch. Pipi machen als Superkraft, das ist schon etwas recht eigenes, dabei ist dieses Thema ja immer wieder präsent, wenn man Kinder hat. Erst mit Windel, dann das Trocken werden usw. Das Buch hat seine ganz eigene Art an dieses Thema heran zu gehen und gerade das Ende zeigt, dass es nichts Schlimmes ist und die Mama da sehr verständnisvoll mit umgeht. Eventuell ist es ein bisschen zu abstrakt dargestellt, um Kindern zu zeigen, dass Pipi machen durchaus eine Superkraft sein kann, doch wir alle wissen wohl, worauf es anspielen soll.

Dauerbrenner ist natürlich bei Kindern das Superhelden-Thema und so wird Pipiman zu einer ganz besonderen Figur in dieser Geschichte, die bei Kindern sicher für lustige Reaktionen sorgt. Meine hatten auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen und Vorlesen und mussten oft deswegen lachen.

Pipiman

Auf 40 vollständig von Benjamin Leroy bunt illustrierten Seiten begleiten wir Pipiman bei seinem Abenteuer. Besonder nett fand ich die Idee, dass hinter den sonst bekannten Superhelden eben auch Supereltern stehen, die immer noch viel Einfluss auf sie haben. Am Ende haben wir halt doch alle auch etwas gemeinsam, nicht wahr?

Und? Wäre dieses doch recht spezielle Buch auch etwas für euch?

*Anmerkung: Das Buch für diesen Beitrag wurde uns vom Verlag Mixtvision als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das Copyright liegt bei Mixtvision.

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