Nr. 85

nr85Ein geistreicher Titel, nicht wahr? Manchmal beeindrucke ich mich selber mit dieser “Kreativitität”, aber als ich die Rechnung sah und die Zahl auch auf der Unterseite meiner neuesten Errungenschaft entdeckte, da dachte ich “Das wird der Beitragstitel” und nun ja… wie Ihr sehen könnt, der Gedanke wurde auch umgesetzt.

Ok, langweilige Vorgeschichte, interessante und schicke Errungenschaft. Das erste Mal aufmerksam gemacht wurde ich vom Schokoschaf darauf. Auf einen Wollabwickler. Sieht eigentlich aus wie ein Küchenrollenhalter, aber der Unterschied ist gravierend, denn das Ding dreht sich.

Man steckt ein Wollknäul drauf und während man häkelt oder strickt muss man nicht mehr ständig an der Wolle ziehen, damit es weitergehen kann, sondern das Ding dreht sich halt bei Bedarf mit und wickelt die Rolle von alleine ab, so dass man einen fließenden Häkelvorgang hat.

Lange Zeit war ich der Meinung, dass ich so ein Teil nicht brauchen würde, aber als ich das neue Deckenprojekt startete und mir mein Knäul immer unter’s Sofa rollte oder sich verhedderte, da dachte ich “Ok, nun also doch”, stöberte im Internet und wurde tatsächlich fündig. Nachdem mir von meinem Fachschaf dann auch bestätigt wurde, dass das Ding was taugt, habe ich es also bestellt und ich muss sagen: Ich bin echt total begeistert. Ich kann alles bequem durch die Gegend tragen und wenn ich nun die Wolle auf den Tisch stelle, dann bleibt sie auch auf dem Tisch und haut mir nicht andauernd ab. Ich bereue meine Entscheidung also nicht und so lange man nicht selbstgewickelte Wolle verwendet, würde ich das auch jedem anderen, der sich mit größeren Wollprojekten beschäftigt, durchaus empfehlen!

Ich liebe meine “Nr. 85”.

11 Kommentare zu „Nr. 85“

  1. Was es nicht alles gibt *lach* toral praktisch.
    Ich hab mir angewöhnt, Wolle einfach von innen nach außen zu verarbeiten. Das Knäuel bleibt da immer schön liegen und der Faden wird eben von innen abgewickelt. Mich nervte diese Rollerei nämlich auch. Nachteil ist nur, dass nicht bei jeder Wolle das andere innere Fadenende so einfach gefunden werden kann. Mehrmals hab ich Wollknäule total zerlegt auf der Suche. Eignet sich also nicht für jede Wollart *zwinker*

  2. Dem Fachschaf *gröhl* @Mmchen: Also ich habe meinen jetzt seit über einem Jahr und er ist noch nie umgefallen. der Fuß ist breit genug und das ganze Ding wiegt ja auch knappe 300g (meiner zumindest). Zudem ist er kugelgelagert und dementsprechend muss man nicht zuppeln oder zerren sondern das Garn rollt sich ganz gleichmäßig ohne Zug ab…

  3. @Bea: Hm, auf die Idee bin ich nie gekommen, sieht mir aber auch nach ordentlichem Gefuddel aus

    @Mmchen: Wie Mandy sagt: Bisher ist da nix umgefallen :)

    @Mandy: Na Fachfrau hat Dir ja nich gefallen ;)

    @Sabrina: ch kann mir nicht vorstellen, dass diese Methode immer klappt. Bea hat das ja oben schon ganz schön beschrieben ;)

  4. ich hab auch so einen Wöll-Ständer ^^ kann ihn ebenfalls nur wärmstens empfehlen..
    auch wenn sich meiner nicht dreht, hat mein Vater ihn so für mich gebaut, dass die Oberfläche so gatt ist, dass die Wolle sich trotzdem super drehen kann *zwinker*

    liebe Grüße
    shira

  5. Hihi, ich hab da nen anderen Trick… Man nehme eine alte Kanne ( etwas größer als das Knäuel ), zieht den Faden innen durch die Tülle zum Ausgiessen nach aussen und dann stellt man sich das Kännchen hin wo man es braucht, da verheddert nix, das klappt alles primalich. Und wenn man mehrere Garne zusammenstrickt, dann hat man eine kleine Reihe Kännchen vor sich stehen, das macht Spaß ^^

  6. Hallo Nr.85
    Immer wieder schön einen Wollabroller aus der Anfangszeit zu sehen.
    Nr. 85 hat mittlerweile über 1000 Brüder und Schwestern :-))
    Wünsche weiterhin viel Spass beim Häkeln oder Stricken.
    Gruß vom
    Schreiner von Nr. 85

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.