Von kleinen, flinken Fingern…

…die unermüdlich lernen wollen. Davon möchte ich Euch heute erzählen. Ich erwähnte ja schon mal, dass das Ausstechen von Keksen letztens so viel besser geklappt hat, als es beim letzten Mal der Fall war. Aber das ist nicht der einzige, feinmotorische Fortschritt, den wir hier zu Hause beim Minihelden verbuchen können.

Es war kurz vor unserem Urlaub nach Dänemark, dass der Miniheld auf einmal das Bedürfnis zeigte, dringend in Zukunft sein Essen selber schneiden zu wollen. Also kaufte ich Bananen und kramte das Kindermesser hervor, das ich letztes Jahr bereits gekauft hatte. Ich bin echt beeindruckt, wie schnell er das verstanden hat und denke, das lässt sich darauf zurückführen, dass er ja schon ganz viel mit diesem Holzschneide-Spielzeug geübt hat, mit dem man so Holzobst mit Klettverschluss “durchschneiden” kann. Natürlich gelingt noch nicht alles, aber die weicheren Sachen, wie Vollkornbrot, Banane und weiche Würstchen, die schneidet er nun mit großem Elan alleine…

kinderschereKurz darauf folgte dann das nächste Bedürfnis: Die Schere. Die Oma ist in diesem Fall Schuld, denn die hat ihn damit rumprobieren und sich prommt von ihm in den Finger schneiden lassen *drop* Naja. Seine Neugierde war in jedem Fall geweckt und es war schwer ihn davon zu überzeugen, dass man nicht einfach mit einer Schere rumhandtieren darf. Aber als ich ihm versprach, dass wir ihm eine richtige Kinderschere kaufen würden, da war er erstmal besänftigt und ich sage auch: Ich glaube ich hätte niemals erwartet, dass es ausgerechnet die Kinderscheren waren, die mein Kind so ein unglaubliches Strahlen in den Augen beschert hat. Autos, Spielzeug, Schokolade meinetwegen…aber Kinderscheren. Das Kind ist glücklich und macht den ganzen Tag teilweise nichts anderes, als den Boden unserer Wohnung mit Schnipseln zu bedecken… Und auch hier hat er erstaunlich schnell verstanden, wie man die Schere halten muss. Der Held musste es gar nicht lange mit ihm üben…

Neulich dann, im Rahmen einer großen Rabattaktion, erstanden wir dann einen sehr großen Eimer Play-Mais. Ich muss gestehen, ich selber habe noch nie damit zu tun gehabt, obwohl ich bei einigen meiner Kollegen im Hort schon oft tolle Ergebnisse damit gesehen habe. Nun ja… der Miniheld war in jedem Fall von dem Moment an Feuer und Flamme, als er das Plastikmesser in dem Eimer entdeckte. Noch eine Möglichkeit kontrolliert mit seinem neuen Lieblingswerkzeug zu üben!! Zu Anfang wurden diese Mais-Würfel also erstmal leidenschaftlich klein geschnitten, bis man ihm dann auch endlich mal zeigen durfte, dass sie im angefeuchteten Zustand durchaus auch zusammen zu kleben sind und man so tolle Gebilde bauen kann. Eine tolle Sache und dabei riecht es die ganze Zeit ein bisschen nach Puffrei und Popcorn *lach* .

Und somit sind wir nun also an einem Punkt angekommen, an dem wir vielleicht sogar dann demnächst mit ersten richtigen Bastelarbeiten anknüpfen können! Ich freue mich *lach* …

playmais

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4 Kommentare

  1. says:

    Ach wie süüßß *_* Ich sag doch, der wird zum Koch!
    Allerdings muss ich zugeben…ich liebe solch Kinderbastelscheren auch ungemein… einmal Narrensicher (habe auch 2 linke Hände in dieser Hinsicht) und weil es diese oft in Wellen / Zackenform gibt :-) Total toll zum Basteln!

  2. Der Miniheld ist eben ein schlaues Köpfchen. *lach*
    Wenn man die Bilder so anschaut, möchte man gern selbst mitmachen.

  3. says:

    @Ella: Das sind ja nochmal andere Scheren, die sind vollständig aus plastik und nicht wirklich scharf, damit er halt üben, sich aber nicht verletzten kann

    @Mmchen: Jaaaa, nicht wahr? Aber ich darf immer nicht. Nur zuschauen muss ich die ganze Zeit!

  4. says:

    awww, wie süß! :) mensch, da hat dein kleiner mann aber wirklich seltsame interessen. aber was man an sich nicht darf, ist ja eh immer interessanter :)

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