Was ist eigentlich eine Lesetasche?!

Lesetasche

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Gestern erzählte ich euch ja ein bisschen von unseren Gewohnheiten im Herbst. Kuschelmodus quasi. Decke, warmer Kakao, gemütlicher Pullover und kuscheln auf dem Sofa mit einem schönen Buch. Oder Malsachen. Oder eben anderen Dingen, die sich zur kalten Jahreszeit gut machen lassen. Puzzeln zum Beispiel oder andere Dinge, die man eben nur dann tut, wenn es einen nicht vor die Türe zieht.

Vor einigen Jahren erzählte ich euch von unseren Leseecken…

Bevor wir in unser Haus umzogen, versuchte ich damals in unserer alten, doch deutlich kleineren Wohnung Bereiche zu schaffen, in denen der Miniheld dazu animiert wird sich einfach mal hinzusetzen und in Büchern zu lesen. So gab es eine Bücherecke in seinem Zimmer und auch im Wohnzimmer. In beiden Räumen standen entweder Körbe, Kisten oder Taschen und daneben ein gemütlicher Kinderstuhl zum reinsetzen. Die Inhalte der Körbe tauschte ich regelmäßig aus. Entweder passend zum aktuellen Interesse des Kindes oder auch mal der Jahreszeit entsprechend, so dass er immer wieder neuen Input bekam.

Die Ecken wurden auch gerne genutzt und immer, wenn er mitbekam, dass Mama da andere Bücher verstaut hatte, ging er auch gerne mal stöbern. Allgemein liest der große Sohn ja gerne und viel und auch der kleine hat immer wieder mal ein Buch in der Hand. Klar also, dass sich überall im Haus bei uns auch heute Bücher verstecken. Lesebereiche überall quasi. Es finden sich Bücher im Badezimmer, im Zimmer beider Kinder und… natürlich… auch im Wohnzimmer.

Hier habe ich nun die Lesetasche eingeführt.

Von der Lesetasche erzählte ich euch gestern unter anderem auch. Ähnlich wie früher tausche ich hier den Inhalt immer wieder mal aus. Die Tasche steht direkt neben dem Sofa und ist so immer griffbereit für mich oder die Kinder, wenn der Wunsch nach einer ruhigen Leseminute entsteht. Ich weiß nicht, ob das bei euch auch so ist, aber es gibt Zeiten am Tag, da setzen sich die Kinder einfach mal auf die Couch und machen nichts. Sie sitzen da und kommen einfach für ein paar kurze Momente zur Ruhe, nur um dann kurz darauf aufzuspringen und im Garten Ball zu spielen oder andere „wilde“ Dinge zu tun. Aber diese kurzen, ruhigen Momente liebe ich sehr und ich finde es schön, wenn das Heldenkind plötzlich auf dem Sofa sitzt, ein Buch in der Hand hält und mir erzählt, was es darin alles entdeckt.

Lesetasche

Was steckt alles in der Lesetasche drin?

Im Laufe der Zeit hat der Inhalt der Lesetasche ein kleines Update erhalten. Vielleicht sollte ich sie eher Beschäftigungstasche nennen, aber überwiegend liegt der Schwerpunkt doch bei den Büchern. Folgende Dinge finden die Kinder in der Lesetasche vor:

  • verschiedene Bücher zu verschiedenen Themen. Ich achte darauf, dass sich auf jeden Fall auch Bücher passend zur Jahreszeit darin befinden. Aktuell zum Beispiel Bücher zum Thema Herbst und Laternenfest. So zum Beispiel „Der kleine Hase und die Laterne(Affiliate Link) und „Laterne, Laterne, Liselotte(Affiliate Link)
  • Meine Kinder blättern gerne in Kinderzeitungen. Jeden Monat darf jedes Kind sich eine Zeitung beim Einkaufen aussuchen. Diese landet ebenfalls in der Lesetasche. So können wir gemeinsam die Geschichten darin lesen und die Rätsel lösen, darin malen oder die Ideen daraus nachbasteln.
  • Kobel – und Rätselbücher: Letztes Jahr bekam das Heldenkind von der Kita zum Geburtstag ein Knobelbuch für Vorschulkinder. Seitdem macht er das sehr gerne. Der große Sohn sowieso. Für Langeweile-Momente befinden sich für beide Kinder solche Bücher in der Tasche. 
  • Daher ist in der Lesetasche auch ein kleines Stiftemäppchen 
  • Wenn es uns nicht auf lange Autofahrten begleitet, befindet sich das Mitnehm – Labyrinth von Brio (Affiliate Link) ebenfalls in der Tasche. Es ist eine kurzweilige Beschäftigung, die die Kinder gerne zwischendurch immer noch nutzen.
  • eine Hand voll Pixi-Bücher. Da gibt es irgendwie immer Nachschub, denn immer, wenn wir im Buchladen an der Kasse stehen, darf irgendwie eines mitkommen. Das Heldenkind schaut sie sich besonders gerne an. Abends zum Einschlafen, im Auto sind auch einige und eben auch hier am Sofa in unserer Lesetasche.

Und damit sind einige Dinge vorhanden, in denen die Kinder sich in diesen ruhigen Momente, in denen sie eine Auszeit vom Tag brauchen, beschäftigen können. Lektüre und Beschäftigung. Außerdem nimmt die Lesetasche nicht viel Platz weg. Ihr kennt sicher die Angewohnheit von Kindern den Inhalt ihres Kinderzimmers in andere Räume zu verfrachten, oder? So auch bei uns. Schnell ist mal der ganze Boden voll mit Spielzeug und das ist auch absolut ok so. Aber manchmal reicht es ihnen eben auch, dass wir gemeinsam schauen, was sich aktuell in der Lesetasche befindet.

Lesetasche

Wie gefällt euch die Idee?

Wäre das auch etwas für euch oder habt ihr das anders gelöst oder gar eine ähnliche Lösung bei euch? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet. Was würde denn eurer Meinung nach in so eine Lesetasche bzw. Beschäftigungstasche noch gehören? Fehlt etwas oder ist etwas zu viel?

Erzählt doch mal…

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