[12 in 2014] Man stellt sich alles immer so einfach vor…

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Am Anfang ist da eine Idee. Wenn man die hat, so denkt man gerne, hat man schon mal die halbe Miete. Bei mir sah das so aus, dass ich um die Weihnachtszeit herum feststellte, dass sich da in meinem Kopf eine kleine Geschichte zusammen fügte und der Gedanke wuchs, dass ich vielleicht doch das Illustrieren mal wieder in Angriff nehmen sollte. So weit so gut…

Wenn die Idee sich dann erst einmal in einem festgesetzt hat, dann soll es schnell gehen. Ich bin so ein Mensch, der nur schwer auf Dinge warten und Geduld zeigen kann. Das macht dieses ganze Vorhaben für mich sehr schwer. Einen Ablauf und etwas System in das alles reinzubekommen, das ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach. Klar, es hört sich erstmal unglaublich durchgeplant an, wenn ich Euch Bücher zeige, die mir mit verschiedenen Methoden helfen sollen und wenn ich Euch aufzähle, wie ich vorgehen möchte, aber das heißt nicht, dass es mir auch so ohne Weiteres gelingt.

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Da saß ich nun also einen Tag an meinem Küchentisch (im Schlafzimmer, wo mein Schreibtisch steht ist es derzeit einfach zu kalt *drop* ) und versuchte erste Ideenskizzen für meine Hauptfigur anzufertigen. Ein schemenhaftes Bild geistert eigentlich schon lange in meinem Kopf herum, aber bereits nach 30 Minuten musste ich feststellen, dass mir das alles so gar nicht gefallen will und dann wurde einfach so auf dem Papier rumgekritzelt. Mal wieder total planlos *hmpf* …Dabei entstand eine Figur, die so gar nicht meiner ursprünglichen Vorstellung gleicht, aber mal sehen, vielleicht lässt sich damit arbeiten.

Und nun kommt der wirklich schwierige Part: ich habe die Skizzen für ein paar Tage in eine Schublade gelegt und erst nach einiger Zeit wieder hervorgeholt, um zu sehen, ob ich die Figur immer noch mag. Macht das Mal, wenn Ihr eigentlich am Liebsten sofort damit arbeiten wollt. Das dauert mir schon wieder alles viel zu lange *lach* Ich bin unmöglich, ich weiß. Aber ich hatte es mir zum Ziel gesetzt einen eigenen Stil für das Illustrieren zu finden und da muss ich mich einfach zwingen den Dingen ihre Zeit zu geben. Nun will ich mal sehen, ob ich bereits meine Hauptfigur gefunden habe oder ob ich mich selber überzeugen kann noch ein bisschen herum zu probieren.

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Wie kann man in diesem Fall vorgehen? Ein erstes Storyboard zeichnen und schauen, wie die Figur in der Geschichte funktioniert? Einfach mal ein paar farbige Bilder? Was habt Ihr für Ideen? Vielleicht auch Tipps für mich?

Eine Sache, die ich mal probieren möchte ist eine Art Schema zu entwerfen, mit dem man die Figur recht schnell immer und immer wieder konstruieren kann, damit sie nicht jedes Mal anders aussieht…gutes Gelingen, oder?

Mehr Infos über das Projekt und meine eigene Liste nach dem Klick.

Kategorie Zeichnen ist toll

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

5 Kommentare

  1. Warum nicht beides machen? Erstmal ein paar Panel zeichnen, dabei festigt sich die Figur und wenn sie dann immernoch gefällt, dann Farbe ins Spiel bringen. Dann hat man meißtens auch schon eine Vorstellung davon, was für Eigenschaften die Figur und welche Grundstimmung die Szenerie haben soll und das kann man dann mit den Farben ausdrücken. ;)
    Ich freu mich schon auf mehr aus dieser Richtung =)

  2. ist immer bei jedem anders.Meist schreibe ich den Plot grob vor und mache skizzen für die aufteilung. Währenddessen mache ich viele entwürfe für die Figuren. Auch aus den Studium weiss ich- viele viele Skizzen braucht es bis die endfigur entsteht. Zumal meist diese sich dann auch noch ändert bei verschiedenen Ideen während des Prozesses. Also nicht sofort alles festlegen sondern versuchen flexibel zu bleiben :)
    Mit diesen Problemen & Herausforderungen habe ich auch sehr sehr oft zu kämpfen *zwinker*

  3. Ich denke auch, das sich die Figur ruhig noch ändern darf im Prozess des schreibens oder zeichnens. Würde mal verschiedene Mimiken, Gesten etc. probieren um zu schauen wie das wirkt. Mit Farbe experimentieren.
    Und während du die Geschichte schreibst immer wieder die Skizze zur Hand nehmen evt. was dran ändern oder nachher feststellen..das ist er mein Hauptcharakter.

  4. Ja, Ihr habt Recht, ich werde einfach mal ein bisschen damit spielen und schauen, wie wir „miteinander auskommen“. Ich werde bis zur entgültigen Version sicher noch einiges umwerfen!

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