Manchmal mag ich mich selber nicht…

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Es gibt so Tage, da ist alles doof. Kennt Ihr die? Da steht man auf, schaut in den Spiegel und mag sich nicht sehen. Man sieht Falten, Schatten, Hautunreinheiten, ein Doppelkinn…alles fühlt sich auf einmal falsch und doof an. Man mag sich nicht.

Manchmal führe ich Gespräche, bin mit Menschen zusammen, höre mir selber beim Reden zu und frage mich, ob die Leute mich wirklich mögen, denn ich mag mich manchmal gar nicht. Manchmal sieht man dann seltsame Blicke bei Menschen, die wahrscheinlich gar nicht da sind und fragt sich am Ende des Tages, ob wohl alles ok war.

Muss ja, denn warum sonst sollten sie sich mit mir wieder treffen wollen. Also kann ich ja eigentlich gar nicht so schlimm sein, oder? *lach*

Es ist schon seltsam, wie man sich selber manchmal Steine in den Weg legt, sich selber verunsichern kann und wie man dafür sorgen kann, dass man sich selbst der größte Feind ist. Man sagt ja auch, dass man sich selbst gegenüber der größte Kritiker ist, aber man muss sich ja auch Tag täglich mit sich selber befassen, oder? Ständig sieht man sich im Spiegel, muss sich selber reden hören und sich mit den eigenen Alltäglichkeiten befassen, da entwickelt man sicher auch einen ganz anderen Blick auf sich als Person als auf andere, oder?

Habt Ihr auch solche Tage, wo ihr an Euch selber zweifelt? Sei es nun das Aussehen, der Charakter oder ähnliches? Wie geht Ihr damit um?

Kategorie Gedankenwelt

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

12 Kommentare

  1. Ja, so in etwa fühle ich mich auch. Zwar hatte ich gehofft dass ich in meine „urlaub“ mich besser fühlen würde. Aber Tag täglich geht es mir immer schlechter…

    • Ja, Ella, aber ich bin auch etwas ratlos, was man da für dich tun kann. Es ist viel die Einstellung…vieles muss man lernen und Dinge von sich fern halten, die einem nicht gut tun. Du schaffst das schon!

  2. Solche Momente kenne ich gut… Gerade jetzt, wo ich von meinem Auslandsaufenthalt zurück bin. Weil man selbst so viele andere Dinge erlebt hat, die einen charakterlich in Neuland katapultieren, fragt man sich ständig, ob mit den alten Freundschaften zu Hause noch alles gut gehen wird. Dabei ist das eigentlich völlig unnötig. Und ich hab so viel zugenommen, dass ich mich richtig ekelhaft fühle… Und obwohl ich weiß, dass sich das jetzt wieder ändert, da ich zu Hause ganz anders lebe, schau ich in den Spiegel und fühle mich schlecht… -_-

    • Ja, das kenne ich auch…ich merke das immer sofort, das Körpergefühl ist echt Mist, aber da hat man dann wenigstens auch den Drang dazu etwas daran zu ändern

  3. Solche Tage kenne ich leider auch und rückblickend ärgere ich mich dann immer darüber, dass ich den Tag so negativ gesehen habe. Naja, dann hatte ich eben einen Pickel an dem Tag … ja, und? Leider wiegt es an dem entsprechenden Tag dann doch ganz schwer und ich finde es manchmal richtig furchtbar. Zum Glück sind diese Tage eindeutig in der Minderheit.

  4. ich schließe mich an.. manchmal scheint einen jeder auf der Straße doof anzustarren und alle Satzfetzen, die man irgendwo hört, scheinen sich auf einen selbst zu beziehen, als ob jeder über einen reden und lästern würde..
    an solchen Tagen hab ich meistens auch arge Gleichgewichtsprobleme, wenn ich der Meinung bin, dass mich grad jemand beobachtet, komm ich total ins Straucheln und Stolpern – was die Sache natürlich nicht besser macht…
    aber das geht glücklicher Weise vorbei.. spätestens wenn man wieder geliebte Menschen um sich hat, die einen einfach mal so in den Arm nehmen und trösten, ohne wissen zu wollen, was eigentlich los ist.. erklären kann man das ja eh nicht wirklich, außer mit: „gnaaaaah“ ;o)

    liebe Grüße
    shira

  5. Das wird leider schlimmer ;) ab 37 wurde sie immer öfter „diese Tage“ :D
    Ich versuche sie zu ignorieren, nicht in Panik zu verfallen, mir was Gutes zu tun (Badewanne, Gesichtsmaske, früh schlafen …) … denn sie gehen vorbei und (das ist wirklich das einzig gute am Alter, man kennt solche Situationen schon) dann hat man wieder viele Tage an denen man sich gut fühlt ;)
    Also mein Mantra an doofen Tagen …“reg dich nicht auf – alles wird gut – das geht vorbei – das wird auch wieder besser“ … *cherry*

  6. Ich kenne das auch zu gut, lerne aber gerade Techniken dagegen. Immer wieder finde ich Selbsthilfe-Bücher, aus denen ich wirklich was mitnehme. Oder Blogs, die einem etwas an die Hand geben, dass man sich nicht nur momentan besser fühlt, sondern sich auch helfen kann, wenn gerade niemand für einen da sein kann. Und so wird es Stück für Stück ein bisschen besser *love*

    • Mir hat echt dieses Glücksbuch damals extrem geholfen meine innere Einstellung zu verändern, so bescheuert es auch klingen mag ^^

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