Unser Lieblingsspielzeug mit etwas über 6 Monaten

Ich hätte ja nun nicht gedacht, dass ich so bald hier eine neue Liste an Lieblingsspielzeug des Heldenkindes präsentieren würde. Aber wie es aussieht, ist dem doch so. Das Heldenkind hat ja nun innerhalb eines monats einen enormen Entwicklungsschub hingelegt und somit für sich vollkommen neue Möglichkeiten des Spielens entdeckt.

Wenn man auf einmal in der Lage ist die Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten und erreichen, dann reicht ein Spielbogen oder ein Stehaufmännchen so nicht mehr aus. Etwas anderes muss her, um die Bedürfnisse zu befriedigen. Also dachte ich mir, zeige ich Euch heute mal, welches Spielzeug für ein Kind, das nun gerne sitzt und ziemlich schnell mal robbend und mal krabbelnd vorran kommt, interessant ist.

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Die Krabbelrolle

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Ein Überbleibsel aus der Zeit, als der Miniheld mit dem Krabbeln anfing. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich beim ersten Anzeichen von Krabbeln in den Laden rannte und für den Minihelden etwas kaufte, das ihn dabei unterstützen sollte. Diese aufblasbare Krabbelrolle, in der sich drei bunte Bälle befinden, er schien mir damals ideal. Außerdem besitzt sie mehrere Guckfenster, so dass man die Bälle nicht nur hört, sondern auch sieht. Das animiert nun auch das Heldenkind dazu, sich darauf abzustützen und rein zu schauen. Außerdem ist es so leicht, dass es auch hochgehoben und geschüttelt werden kann, wie eine Rassel. Netter Nebeneffekt: Bei dem schönen Wetter kann man das Ding auch gut mit ins Planschbecken nehmen.

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Das Regenbogenauto

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Ein Fundstück aus Dänemark. Ich kannte die Marke für Holzspielzeug gar nicht, aber sie haben echt viele niedliche Sachen im Angebot. An dem Regenbogen-Auto konnte ich dann einfach nicht vorbei gehen und es entpuppte sich auch als perfektes Spielzeug. Es ist in sich sehr beweglich und federt quasi weg, sobald das Heldenkind es zu greifen bekommt. Sprich: Das Kind ist zwar so noch nicht in der Lage das Auto wie ein Auto hin und her zu schieben, aber durch die Konstruktion federt es quasi selber weg. So wird es zu einem echten Abenteuer für das Heldenkind. Sobald es das Auto erreicht und zu greifen bekommt, federt es weg und das Heldenkind versucht direkt wieder hinter her zu robben.

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Chan Pie und Gnon

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Kennt Ihr Sophie die Giraffe. Die gibt es ja gefühlt schon ewig und soll das ultimative Spielzeug für Kinder sein. In Dänemark trafen wir auf die Freunde von ihr: Chan Pie und Gnon. Ähm…ja. Wie Ihr sehen könnt haben wir den Blauen (und ich konnte bis dato nicht herausfinden, ob er nun Chan, Pie oder Gnon ist). Wir nennen ihn liebevoll Titti. Eventuell könnt Ihr Euch denken warum. Es soll ganzheitlich fördernd sein. Also sehen, fühlen, hören, schmecken… wir haben aber festgestellt, dass es dem Heldenkind vor allem beim Zahnen echte Erleichterung verschafft, weil es da ordentlich drauf rumknabbern und gnatschen kann.

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Wasserflaschen

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Ja, auch bei so kleinen Kindern muss man machmal gar nicht extra Geld ausgeben. Manchmal tut es auch so etwas Banales wie eine Wasserflasche. Na klar, immerhin sieht er die ja ständig bei uns im Einsatz und was die Großen haben, das will ich auch. Das Interesse an den Dingen, die wir so haben, ist inzwischen wirklich enorm. So hat man durchaus auch mal eine halbe Stunde Ruhe, wenn man dem Heldenkind einfach mal eine leere Wasserflasche gibt. Die kann rumgerollt, geschüttelt, hochgehoben und auch erklettert werden. Somit gleicht sie vom Prinzip her schon ziemlich der Krabbelrolle. Eine schöne Idee wäre hier noch: Kleinere leere Flaschen nehmen und unterschiedlich befüllen. Mit Reis, Sand, Erbsen usw.

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Alles, was man greifen, herumrollen, aneinander schlagen und schmeissen kann

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Das wären zum Beispiel Ringe in jeglichen Farben, Bei?spielzeuge oder auch die passenden Spielzeuge von Oball, die ich beim letzten Mal schon vorgestellt hatte. Davon gibt es nämlich auch Autos und Tiere, die man rumrollen kann. Noch toller ist es, wenn die Sachen dabei rasseln. Dann kann man sie schön in der Luft rumschleudern und erklingen lassen.

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Das etwas andere Spielzeug: Bunte Bücher

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Tatsächlich schaut sich das Heldenkind sehr gerne inzwischen auch bunte Pappbücher an. Wir haben da ein Fühlbuch, eines mit Zahlen und auch eines mit Fingerspuren. Hauptsache bunt ist die Devise. Das Heldenkind setzt sich dann halb auf, stützt sich mit einer Hand ab und “begutachtet” mit der anderen die Bücher. Manchmal gelingt es ihm sogar schon die dicken Seiten umzublättern. Das freut es dann besonders. Manchmal sitzt der kleine Mann aber auch auf meinem Schoß, ich erzähle, was es zu sehen gibt und er erforscht dabei die Seiten. Besonders schön sind in diesem Zusammenhang übrigens die Bücher von Fiona Whatt.

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Was hat sich beim Spielzeug seit dem letzten Mal verändert?

Die Frage ist im Grunde ganz einfach zu beantworten: Es muss beweglicher sein. Nachdem das Heldenkind nun deutlich beweglicher geworden ist, müssen auch die Sachen, die ihn interessieren beweglicher sein. Einfach nur noch Rumliegen gibt es im Heldenhaushalt nicht mehr. Wir müssen nun definitiv besser darauf achten was wir wann wo liegen lassen und das Thema Aufsichtspflicht ist hier nun zu einer großen Sache geworden. Gleichzeitig ist es spannend und aufregend zu beobachten, wie aktiv das Heldenkind inzwischen geworden ist und man sieht ihm ganz deutlich jeden Moment des Stolzes an, wenn er sich wieder ein Stück weit aufrichtet oder gar einen Sprung nach vorne gemacht hat.

Was ist das Lieblingsspielzeug Eurer Kinder? Erzählt doch mal!

sari-unter

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