[Mmi] Post vom Weihnachtsmann…

Das erste Mal erfuhr ich davon, als ich damals noch in einem Schulhort arbeitete. Ich war auf der Suche nach schönen Weihnachtsgeschichten, die ich mit den Kindern in der Adventszeit lesen wollte. Und da war sie plötzlich: Die Adresse vom Weihnachtsmann. Natürlich fand ich die Idee toll mit meiner Kindergruppe einen Brief für den Weihnachtsmann zu schreiben, voll gepackt mit Bildern von jedem einzelnen Kind. Wie Ihr Euch denken könnt, waren die Kinder sehr aufgeregt, als ein Antwortbrief kam und gemeinsam lasen wir die Worte vom Weihnachtsmann.

Eine schöne Sache und ich war schon etwas traurig, dass ich diese Möglichkeit erst so spät entdeckte…

Wir schreiben einen Brief an den Weihnachtsmann!

Das Gute war, dass ich ja selber gerade Nachwuchs erwartete und sich somit für mich eine neue Chance ergab, dem Weihnachtsmann weiterhin zu schreiben. Gut, der Miniheld war nach seiner Geburt definitiv noch zu jung dafür, aber als er dann zwei Jahre alt war, da schrieben wir unseren ersten Brief.

Ich hatte durch Zufall mal in einem Sale wunderschönes Briefpapier gefunden, das genau für diesen Zweck gedacht war und dieses nutzten wir dann bei unserem ersten Brief. Damals diktierte mir der Miniheld noch alles, was ich schreiben sollte und malte am Ende auch noch etwas dazu.

Im darauf folgenden Jahr malte er seine Wünsche und unterschrieb mit seinem Namen, den er zu diesem Zeitpunkt schon konnte. Seitdem er selber schon so schön mit Stiften umgehen kann, lasse ich ihn so viel wie möglich selber die Briefe gestalten. So sind die letzten Briefe zum Beispiel Ausmalbilder gewesen, die genug Raum lassen, um in der Mitte noch Gedanken und Wünsche zu formulieren.

 

Dieses Jahr war es dann das erste Mal soweit, dass der Miniheld den Brief vollständig alleine schrieb. Und so liebe Worte fand er für den Weihnachtsmann. Nicht einen Wunsch schrieb er rauf, sondern nur, dass er und sein Bruder sich ganz doll auf Weihnachten freuen würden.

Schreibt auch Ihr dem Weihnachtsmann

Vor zwei Jahren sprach ich zum ersten Mal die Empfehlung an Euch aus. Auf der Seite der Deutschen Post findet Ihr alle Informationen, die Ihr benötigt und welche Weihnachtsadresse für Euch die richtige ist. Auch gibt es einen Briefkasten für den Weihnachtsmann, aber genauso gut könnt Ihr dem Christkind schreiben. Da geht ja jeder anders vor, nicht wahr?

Wir haben dem Weihnachtsmann geschrieben und warten nun sehnsüchtig auf unsere Antwort. Die Freude des Minihelden ist jedes Jahr unglaublich groß, wenn er den Brief vom Weihnachtsmann im Briefkasten vorfindet. Meist besteht so eine Antwort aus einem langen und wirklichen herzlichen Brief und einem kleinen „Geschenk“, einer Zusammenstellung von verschiedenen Postkarten. Diese beinhaltet Karten, die man selber verschicken kann, eine zum Ausmalen und eine mit einem leckeren Rezept.

Die Briefe werden hier mehr als nur in Ehren gehalten und gehören für den Minihelden zur vorweihnachtlichen Tradition inzwischen dazu. Vielleicht wäre das also auch etwas für Euch!

In dem Sinne: Habt eine schöne Adventswoche,

sari-unter

4 Kommentare

  1. Wow, er hat das geschrieben? Der Knaller!
    Er geht doch noch gar nicht zur Schule, hm?

    Wie macht er das?
    Mein Sohn schreibt zwar gerne mal zwischendurch, aber eher Namen, die er sicher schreiben kann. Er mag keine Fehler machen…

    • Sarah Kroschel

      Hm, wie soll ich sagen. Unser ist etwas…frühreif bei solchen Dingen? Hat uns letztes Jahr echt viel Grübeln gekostet, weil wir überlegt hatten ihn frühzeitig einzuschulen. Er liest bereits flüssig und mit Betonungen, zählt locker bis 1000 und rechnet ohne Probleme im 2-Stelligen Bereich. Seinen Namen kann er schreiben seit er 3 ist. Wobei er da die Buchstaben noch mehr gemalt hat. Langsam sieht es mehr und mehr nach Schreiben aus.
      Und das Krasse: Ohne groß dass wir da was zu getan haben. Klar,w enn er dann kommt und die Dinge lernen will helfen wir ihm, aber wir kommen nicht an und sagen: So heute lernst du schreiben oder so….
      Haben uns dann gegen die frühzeitige Einschulung entschieden, weil wir wollten, dass er so lange wie möglich noch spielen kann und mit seinen Freunden eingeschult wird.
      Er ist sehr sensibel und empfindlich, oft unsicher und hat nicht selten „Lampenfieber“. Statt dessen haben wir ja dann als kognitive Entlastung den Sportverein gesucht. Fördert das Soziale und lastet ihn etwas aus. Etwas Bammel vor dem 1. Schuljahr habe ich dennoch.
      Wir sind auch extrem beeindruckt, aber auch stark verunsichert. Ich bin auf die Schuluntersuchung gespannt.

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