Von seltsamen Modetrends und komischen Humor – #fünffragenamfünften im August

#fünffragenamfünften

Sonntag Morgen. Ein bisschen fühlt es sich für uns heute wie ein erstes Ende der Ferien an, denn ab morgen muss der Mann wieder arbeiten. Man möchte diesen letzten gemeinsamen Tag irgendwie noch gebührend nutzen doch irgendwie hat er sich gefüllt mit Dingen, die getan werden müssen. Also schauen wir mal, was uns der Tag so bringen mag. Das Wetter sieht schon jetzt wieder herrlich aus, aber ich merke, dass mir die Temperaturen hier in Deutschland deutlich mehr zu schaffen machen, als es in Spanien der Fall war. Der Kopfdruck kam recht schnell und zeigt mir, dass der Körper darauf nicht so recht eingestellt ist. Also stecke ich einfach ab und an die Fuße in den Pool und erfrische so den Körper. Das geht schon alles irgendwie. Die Kinder freuen sich über diesen Sommer, denn sie können so viel draußen spielen und Spaß haben. Da mag man gar nicht an den Flop vom letzten Jahr denken.

Heute ist übrigens auch der 5. des Monats und somit ist es wieder Zeit für die #fünffragenamfünften von Nic.

#fünffragenamfünften – Wie würden mich Leute wohl beschreiben?

Wie oft denkt ihr über euch selber nach? Solche Fragen, wie die von Nic, bringen einen ja dazu sich mal Gedanken über Seiten an sich selber zu machen, über die man vorher vielleicht gar nicht nachgedacht hat. Vordergründig hinterfragen wir ja, wie wir uns selber sehen und was wir denken, wie andere uns sehen könnten…

#fünffragenamfünften

1. Wen fragst du, wenn du einen guten Rat brauchst?
Es kommt natürlich ganz darauf an, um welches Thema es geht, aber mein erster Anlaufpunkt ist tatsächlich immer der Held. Seine Meinung ist mir wichtig, auch wenn sie manchmal nicht mit meiner zusammenpasst, so interessiert mich seine Perspektive. Nicht selten hilft es mir dabei alles noch einmal zu überdenken und neu auszuloten. Er hat wichtige und wertvolle Gedanken und berücksichtigt dabei oft Sachen, an die ich selber eben nicht gedacht habe. Aber er ist auch offen und ehrlich und sagt es mir, wenn er keine Meinung zu etwas hat. Es gibt auch Bereiche, da kann er mir einfach nicht weiterhelfen, dann frage ich oft meine Schwester oder eine Freundin, wie zum Beispiel Maru oder die Nähfreundin, wie sie das sehen oder finden. 

2. Welchen Modetrend, den du früher mal mitgemacht hast, findest du heute nachhaltig lächerlich?
Ich weiß nicht, ob es freiwillig war oder eher zweckmäßig, doch eine Zeit lang trug ich auf dem Kopf eine sogenannte „Palme“. Ich wollte damals, glaube ich, meinen Pony wachsen lassen und dafür hat mir meine Mutter meinen Pony immer zu einer Palme nach oben gebunden, damit mir die Haare nicht vor den Augen rum hingen. Wenn ich heute die Fotos dazu sehe…naja. Ich meine mich aber auch erinnern zu können, dass ich die Palme oft raus machte, sobald ich das Haus verlassen hatte, weil sie mir irgendwann peinlich war. Von meinem Vater hatte ich mir irgendwann auch mal eine Hose aufschwatzen lassen, die gaaaaaaaaaaanz weite Beine hatte. Fragt mich nicht, was mich da damals geritten hat. Wenn wir jetzt von lächerlich sprechen, dann fand ich es auch irgendwie albern, dass alle damals diese eine besondere Hosenmarke tragen wollten, kombiniert mit dieser einen besonderen Pullovermarke und dazu passend dann diese eine besondere Rucksackmarke. Eventuell wisst ihr ja, wovon ich spreche. Wir sahen aus wie Lemminge, aber ich war ein Teenager in den Anfängen der Oberschule und wollte unbedingt dazu gehören. Achja…und diese Schuhe mit den ganz dicken Sohlen, womit man dann auf einmal 10 Zentimeter größer war. Für kleine Menschen wie mich ja eigentlich ganz toll, aber es sah dann doch irgendwie seltsam aus, wenn da jemand auf einmal mit so dicken Schuhen um die Ecke kam.

3. Willst du immer alles erklären?
Jein…oder doch? Ich weiß es nicht, um ehrlich zu sein. Ich glaube, ich möchte manchmal mich selber erklären, damit die Leute besser nachvollziehen können, warum ich etwas gesagt oder getan habe. Ob das notwendig ist, das sei mal so dahin gestellt.  Man sagt mir aber auch einen Standpauken – Charakter nach und dass ich manchmal die Dinge einfach zu sehr zerrede und schwer ein Ende finde. Gerade bei meinen Kindern ist es mir jedoch wichtig, dass sie die Dinge verstehen und so nehme ich mir an der Stelle vielleicht manchmal etwas zu viel Zeit, um ihnen die Dinge zu erklären. Ob sich das jetzt auch auf andere alltägliche Situationen übertragen lässt, dazu müssten sich eventuell meine Mitmenschen mal äußern *lach*.

#fünffragenamfünften

4. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?
Grimmig, glaube ich. Da ich immer eine Weile brauche, um mit einer Situation warm zu werden, nehme ich nicht selten so eine Art Schutzhaltung ein, mit der ich vorerst aus der Ferne beobachten kann. Das scheint wohl oft im ersten Moment distanziert und desinteressiert wirken. Es wie in vielen anderen Situationen eines Lebens: Man muss erst eine Hürde überwinden. In meinem Fall meine persönliche Hürde. Fragt meine Freunde… nicht selten sagen sie, dass man bei mir hartnäckig dran bleiben muss, um hinter diese Schutzmauer blicken zu können. Woher diese wohl kommt? Eventuell aus meiner dunklen Teenager – Zeit, in der ich so manche schlechte Erfahrung mitgenommen habe. Aber wenn man diese Hürde überwunden hat, dann trifft man auf eine nette, kleine und vielleicht auch lustige Person. Dank meiner Größe und vielleicht auch meiner manchmal sehr kindlichen Art sagt man mir aber auch des Öfteren, dass ich etwas Niedliches an mir habe *lach*.

5. Was für eine Art Humor hast du?
Ganz platten und einfachen *lach*. Es ist dieser absolut anspruchslose Humor, bei dem nicht viel passieren muss, um mir ein lautes und anhaltendes Lachen zu entlocken. Ich glaube, diese Frage hatten wir irgendwo schon einmal, aber das beste Beispiel ist tatsächlich ein Johnny Depp in einem beliebten Film, der gegen einen gläsernen Fahrstuhl rennt, weil er ihn nicht sieht. Ich liege in solchen Momenten vor Lachen auf dem Boden. Solche Vorkommnisse sind so Alltagsnah, dass ich immer denke „Das hätte jetzt auch mir passieren können“ und dann lache ich eher über mich selber, als über das eben gesehene. Ich liebe es auch Outtakes von Filmen zu sehen. Das macht das alles irgendwie so simple und menschlich.

#fünffragenamfünften

Lachen ist so gesund. Wir alle sollten mehr lachen!

Es gibt Zeiten im Leben, da denke ich, ich habe verlernt so richtig aus vollem Herzen zu lachen. Dabei ist es so wichtig für das Gemüt, dass man immer wieder mal einfach herzhaft lacht. Es gibt selten Situationen in denen ich tatsächlich mal Tränen lache. Kennt ihr diese Momente, in denen ihr vor Lachen kaum noch Luft bekommt. Ich liebe sie. Sie sind so wertvoll. Ich brauche dringend wieder mehr davon.

Was tut ihr, um mal wieder so richtig herzhaft zu lachen? Mehr spannende Antworten findet ihr heute hier bei Nic.

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