„Mama, das war der glücklichste Tag in meinem Leben!“

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Werbung – Dieser Beitrag zeigt ein Event im/am Olympia – Stadion. Der Artikel ist unbeauftragt und spiegelt nur einen tollen Abend mit meinem Kind wieder. Eventuell erscheinen Produkte, die getragen werden oder Personen die man wiedererkennen kann. Für das Zeigen dieser haben wir keine Bezahlung erhalten.

Aufregung herrscht in den Reihen. 14 Kindern stehen um uns herum und wissen gar nicht wohin mit all der Anspannung, die sie in den letzten Tagen aufgebaut haben. Letzte Woche flatterte die Nachricht bei uns rein „Wir dürfen den großen Fußballprofis beim Training zuschauen“. WOW! Ich glaube, für die nächsten Tage war dem Minihelden gar nicht so richtig bewusst, was das eigentlich bedeutete. Meine Vorstellung sah so aus, dass wir wohl in einem großen Stadion sitzen und in der Ferne weiße Punkte über ein Fußballfeld rennen sehen würden, ohne dabei genau ausmachen zu können, wer denn nun wer ist. Aber weit gefehlt…

Ein Abend mit den ganz großen Idolen stand uns bevor

5000 Leute sollten insgesamt Zutritt zu dieser Veranstaltung erhalten und es war unglaubliches Glück, dass wir uns dazu zählen durften. Die Trainer hatten mal wieder ganze Arbeit geleistet, um den Jungs eine große Überraschung zu bereiten. Statt selber zu trainieren, durften sie ihren Vorbildern bei einem Training zuschauen. Sehen und lernen oder so ähnlich. Natürlich waren die Kinder mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Jubeln und Schreien nämlich.

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Eine Trainingseinheit wird aufgebaut

Zwischendurch hatte ich das Gefühl mich auf einem Konzert zwischen einem Haufen kreischender Mädchen zu befinden, die reihenweise in Unmacht fallen, nur weil sie ihren Lieblings – Popstar sehen. Da fieberte man glatt ein wenig mit. In Unmacht fiel übrigens keiner der Jungs, aber sie nahmen ein unglaubliches Erlebnis mit nach Hause!

„Mama, das ist der beste Tag meines Lebens!“

Wir befanden uns nicht in einem großen Stadion, sondern an einem Fußballplatz mit Tribüne. Hautnah quasi. Man konnte jeden Spieler ganz genau erkennen und ab und zu winkten diese auch den Kindern zu. Überall liefen Menschen mit Kameras umher und hielten die gigantische Stimmung fest. Die Kinder kamen in ihren Trikots, kombiniert mit der Trainingsjacke des eigenen Vereins, in der Hoffnung, dass sie am Ende vielleicht ein Autogramm oder ein Foto mit ihren Lieblings – Fußballer machen durften.

Jede Aufwärm – Runde wurde bejubelt, jedes Übungstor gefeiert. Die Kinder waren im Paradies. Wo auch sonst. Wann haben Kinder in diesem Alter schon einmal die Chance ihren Idolen so nah zu kommen? 

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Dokumentation ist sehr wichtig

Der Miniheld stand unten am Rand, zusammen mit einigen seiner Team – Kameraden, bewaffnet mit einem Notizblock, wo er sich alles aufschreiben wollte, was die Spieler im Training machten. Jedes kleine Detail war ihm wichtig und am Ende hoffte er, dass er neben seinen Notizen natürlich auch ein paar Unterschriften haben würde.

Der große Moment purer Glückseligkeit!

Wisst ihr noch, wie ich mal sagte, dass ich immer dagegen war, dass wir zu einer Fußball – Familie werden? Noch immer kann ich dem Sport an sich nichts abgewinnen und es macht mir höchstens Spaß meinem eigenen Kind beim Spielen zuzusehen. Noch viel größer war allerdings dieser Moment, als ich das Leuchten in den Augen meines Sohnes entdeckte, als es tatsächlich geschah. Als sein absoluter Lieblingsspieler einen Stift in die Hand nahm und zu den Kindern am Rand des Spielfelds kam, um ihre Sachen zu signieren.

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Hautnah an den großen Idolen!

Mama – Sensoren waren auf einmal auf 180! Die Handys waren schon lange in den Händen bereit und ich war froh, dass ich eine Powerbank dabei hatte, denn nach über einer Stunde Zuschauen und Fotos machen, war der Akku hart an der Grenze angekommen. Ich wollte aber gewappnet sein für diesen einen wichtigen Moment. Für diesen Moment, in dem mein Kind sein Idol trifft. 

Nichts ging schief. Ein Autogramm ins Notizbuch. Eines auf sein Trikot und ein verzweifelter Ruf der Mama „Können Sie noch ein Foto mit meinem Sohn machen?!“. Der stolze und glückliche Blick meines Kindes, als ich den Daumen erhob und ihm das Zeichen gab, dass es mir gelungen war. Eine Erinnerung fürs Leben. Hoffe ich. In Anbetracht an die Gedanken von gestern hoffe ich es wirklich, dass diese Erinnerung zu denen gehören wird, von denen mein Kind vielleicht später noch seinen Enkeln erzählen wird.

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Und natürlich gab es Autogramme

Für mich ist diese Begeisterung vielleicht immer noch nicht so nachvollziehbar, wie für andere. Eines jedoch ist mir klar: Mein Kind ist glücklich und das ist die Hauptsache. All das Glück, dass es an diesem Tag empfand, das spüre ich noch heute in ihm und mir nachhallen und ich bin dankbar für diesen Moment, der uns da ermöglicht wurde.

3 Kommentare

  1. Pingback: #Freitags5 – 5 Tage 5 Fotos im Oktober #02 - Heldenhaushalt

  2. Das ist ein ganz großartiger Bericht. Freut mich sehr für den Minihelden. :)

    P.S. wer ist denn sein Lieblingsspieler? Sofern er auf dem ersten Spielerfoto war, von der Frisur würde ich auf Julian Brandt oder Toni Kroos tippen :D

    • Sarah Kroschel

      Tatsächlich nicht, sondern Manuel Neuer. Mit dem haben wir auch ein Foto, aber da ist der Sohn von vorne zu sehen, deshalb kann ich das hier leider nicht zeigen :)

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