„Der Pupsprinz“ von Nina Dulleck #Rezension

Der Pupsprinz

Rezension*

Mensch, wisst ihr, was mir heute früh eingefallen ist? Ich wollte euch doch schon länger vom Pupsprinzen erzählen. Total vergessen! Seitdem ich dieses Buch aus der wunderbaren Überraschungsbox von Nina Dulleck zog, wollte ich es euch schon zeigen. Ein ganz großer Spaß für meine Kinder und bestimmt auch für eure.

„Der Pupsprinz“ von Nina Dulleck

Was ist eigentlich ein Pupsprinz und wie kommt man auf die Idee? Gute Frage, oder? Genau kann ich es euch auch nicht sagen, aber ich kann euch ein bisschen über den Pupsprinzen erzählen.

Sein Name ist nämlich eigentlich Emil. Prinz Emil, um genau zu sein und dieser freut sich heute ganz besonders. Heute ist nämlich sein Geburtstag und er kann es kaum erwarten, dass er gefeiert wird. Er hat auch nur einen einzigen Wunsch und von diesem hat er seinen Eltern schon 365 1/2 Mal erzählt! Eigentlich kann nichts schief gehen, oder?

Prinz Emil wünscht sich nämlich ein Haustier. Eines zum Reden und Kuscheln, zum Toben und Spielen. Eines, was niemand anderes auf der Welt sonst hat.

Doch stattdessen gibt es etwas anderes…

Bevor es Geschenke gibt, muss der Pupsprinz aber erst einmal ordentlich frühstücken. Ein reichhaltiges Frühstücksbüffet gibt es für ihn voller Leckereien. Megadicke Pfannkuchen, Torten, Kakao mit Marshmellows, Knallerbsenpürree und vieles, vieles mehr, was ein Prinzenherz begehrt und am Ende ist der königliche Bauch auch ganz voll und fängt an zur grummeln und zu blubbern. Das gibt einen ordentlichen Pups. Mehr als das… viele ordentliche Pupse. Leise, laute, trockene und stinkende. 

Doch da ist ja immer noch der Geburtstagswunsch. Gibt es das ersehnte Haustier? Geschenke gibt es. Zum Beispiel einen vollautomatischen Roboter und ein Piratenschiff mit echten Piraten. Sogar ein ferngesteuertes Gespenst steht bereit. Doch nirgends ist das außergewöhnliche Haustier zu sehen, das der herum pupsende Prinz sich wünscht.

Der Pupsprinz

Ob es wohl am Ende für den langsam verzweifelnden Pupsprinz das gewünschte Haustier geben wird?

Urkomisch und man kann irgendwie gut mit dem Prinzen mitfühlen!

Wie oft stehe ich vor dem Heldenkind und sehe die Verzweiflung in seinen Augen, wenn wir einfach nicht verstehen, was es uns versucht zu sagen. Und da reden wir direkt miteinander. Stellt euch ein Kind vor, dass euch immer und immer wieder von einem Herzenswunsch erzählt und keiner scheint ihm zuzuhören. 

Diesen Eindruck muss der Pupsprinz in dieser Geschichte haben. So viele außergewöhnliche Geschenke bekommt der Prinz und alle haben sich offensichtlich auch viel Mühe gegeben und Gedanken gemacht, aber keiner scheint den Herzenswunsch des Prinzen wahr genommen zu haben. Und so entsteht ein ziemlich lustiges Geburtstagsabenteuer untermal von vielen aufgeregten Pupsern, die am Ende tatsächlich zu einem Happy End beitragen. Doch ich will euch da gar nicht zu viel verraten *lach*.

Der Pupsprinz

Ein Buch über Wünsche und Freundschaft von Nina Dulleck!

Das ich ein großer Fan der Geschichten und Zeichnungen von Nina Dulleck bin, das ist ja inzwischen sicherlich kein Geheimnis mehr für euch. Spätestens seit den Geschichten von dem kleinen Außerirdischen Miep hat sie das Leseherz von mir und den Kindern in ihren Bann gezogen.

In „Der Pupsprinz„, das im FISCHER Sauerländer Verlag erschienen ist, zeigt sie wieder, was sie kann. So ist ein lustiges und königliches Abenteuer rund um den Pupsprinzen Emil entstanden, das zum Lachen, aber, wie ich finde, auch zum Nachdenken einlädt. Auf 32 herrlich kunterbunt illustrierten Seiten zeigt Dulleck in diesem Kinderbuch ab 4 Jahren, wie der Pupsprinz seinen Geburtstag erlebt und wie er am Ende einen ganz besonderen Freund findet.

Eine tolle, aber vor allem lustige Geschichte mit viel Wortwitz. Wie man es von Nina Dulleck gewohnt ist.

*Anmerkung: Das Buch für diesen Beitrag wurde uns als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.