“Wie man 13 wird und überlebt” von Pete Johnson #Rezension

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Rezension*

“Das ist die Vorpubertät, definitiv”, dieser Satz fällt bei uns zu Hause immer häufiger. Wir merken es mehr und mehr, der große Sohn entwickelt sich langsam aber sicher zu einem waschechten Teenager. An manchen Tagen fühle ich mich massiv an die Zeit zurück erinnert, als ich in dem Alter war, nur dass ich manchmal das Gefühl habe, dass der Sohn etwas früher damit dran ist als ich.

Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich mich mit manchen Dingen nicht mehr herumschlagen muss, die Kinder in dem Alter beschäftigen und dennoch fällt es dann und wann schwer sich daran zu erinnern, wie kompliziert diese Zeit für uns war. Dennoch versuche ich das immer wieder, denn ich möchte mich ja ein wenig in die Gefühlswelt meines angehenden Teenagers besser hinein versetzen und ihn verstehen. Verstehen, warum er manchmal ist wie er ist. “Das wird noch lustig”, bekomme ich dann oft mal von anderen Eltern zu hören, die mit ihren Kindern schon mittendrin stecken und dennoch hoffe ich immer, dass wir gemeinsam gut durch diese Phase kommen *lach*.

Nun stellt euch aber vor, ihr habt mehr zu bewältigen, als solche Sachen wie Pubertät und Teenager werden!

Heute möchte ich euch von Markus erzählen. Markus ist ein ganz normaler Junge. Dachte er zumindest bisher immer. Er steckt genau in der Phase drin, wo es langsam kompliziert wird. Er wird nämlich 13 und muss sich mit so Sachen wie Schule, Mädchen, Gefühle und Pubertät arrangieren und das ist echt ätzend.

Aber als ob das nicht schon schwer genug wäre, halten seine Eltern an seinem 13. Geburtstag eine ganz besonderen Überraschung für ihn bereit. Anders als gedacht, ist Markus nämlich nicht einfach nur ein Junge wie jeder andere. Genau genommen hat er sogar einen vollkommen anderen Namen: Ved. Und nicht nur das… er ist ein Halbvampir. Genau wie seine Mutter und sein Vater! Wie praktisch, versucht ihm die Mutter das schmackhaft zu machen, denn nun braucht er viel weniger Schlaf und kann die Zeit doch super zum Lernen für die Schule benutzen.

Das muss man erst einmal verarbeiten. Als ob 13 werden nicht schon Herausforderung genug wäre, so muss Markus sich nun auch noch mit den Veränderungen anfreunden, die seine Vampirgene mit sich bringen.

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“Wie man 13 wird und überlebt” von Pete Johnson

Ich muss gestehen, als wir auf die Reihe aufmerksam wurden, rechnete ich mit etwas vollkommen anderen. Wenn man den Titel “Wie man 13 wird und überlebt” liest, denkt man vor allem an die Herausforderungen, die auf einen zukommen, wenn man ein Teenager wird. Das ist immerhin eine schwierige Phase für Kind und Eltern. Es bedeutet körperliche, aber auch emotionale Veränderungen, neue Ansprüche und Dinge, mit denen man klar kommen muss. Es ist interessant, was Johnson aus dieser Sache gemacht hat, in dem er einfach nochmal einen Knaller mehr oben drauf gesetzt hat.

Stellt euch vor euch wachsen plötzlich Vampirzähne, ihr entwickelt einen seltsamen Blutdurst und reagiert auf Knoblauch allergisch. Das wäre die Hölle hier im Heldenhaushalt, denn wir liiiiieben Knoblauch *lach*.

Auch die Erzählform fällt ein wenig aus der Rolle, denn sie kommt in Tagebuchform daher. Markus lässt uns hier an seinen Erfahrungen teilhaben, nachdem er nach der unfassbaren Offenbarung seiner Eltern beschließt aus seinem Blog eine Art geheimes Tagebuch zu machen, in dem wir nun mitlesen dürfen. Demnach ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive und wir begleiten Markus (oder auch Ved) Tag für Tag bei seinen Erlebnissen, Gedanken und Erfahrungen, die auf witzige Art und Weise erzählt sind.

Mal eine andere Art sich mit dem älter werden zu beschäftigten. Inzwischen sind im Verlag arsEdition bereits 4 Bände aus dieser Reihe erschienen, die sich vor allem an an Mädchen und Jungen ab 10 Jahren richten. Doch vorlesen lässt es sich durchaus auch schon vorher prima und hält viele lustige Momente bereit. Dieser Band umfasst 192 Seiten und wird hier und da durch kleine Illustrationen von Thorsten Saleina unterstützt.

*Anmerkung: Das Buch wurde uns als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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