Going Out Reloaded… weil so ganz ohne Projekte einfach nicht geht

Projekte

Ihr Lieben, wie einige von Euch sich sicher noch erinnern kann, beherbergte dieser Blog eine ganze Zeit lang zwei relativ große Blog – Projekte mit kreativem Fotoschwerpunkt. Das eine war das „Projekt 52„, bei dem es vordergründig darum ging an 52 Wochen im Jahr zu jeder Woche zu einem bestimmten Thema ein Foto zu machen. Wie das alles so ablief, das könnt Ihr hier nachlesen.

Gleichzeitig startete einige Zeit später, so ungefähr mit der Geburt des Minihelden das „Going out“ Projekt, das uns Stubenhocker dazu anregen sollte eine Woche im Monat fotografisch in der Natur unterwegs zu sein.

Beide Projekte waren mir damals sehr ans Herz gewachsen.

Wie das bei vielen Projekten aber so ist, verlaufen sie sich im Laufe der Zeit im Sande. Aus anfänglich sehr großer Resonanz wurde immer weniger und weniger und am Ende blieb bei beiden Projekten ein harter Kern übrig, so dass ich irgendwann beschloss erst das eine und dann das andere Projekt zu beenden. Immerhin lief das Projekt 52 über 7 Jahre lang. Da sind einige schöne Fotos, Freundschaften und Inspirationen entstanden. Spannend fand ich vor allem dabei immer, wie unterschiedlich jeder mit den vorgegebenen Themen umgegangen ist und wie vielseitig Ergebnisse sein können.

So ein umfangreiches Projekt bedeutet aber auch immer viel Arbeit und der Aufwand hat sich am Ende einfach nicht mehr gelohnt. Man muss ab einem bestimmten Punkt auch ehrlich mit sich sein und sich eingestehen, wenn der Zeitpunkt gekommen ist etwas Liebgewonnenes ziehen zu lassen.

So ganz ohne Projekt geht dann aber doch nicht

Das merke ich immer wieder. Ich blättere mich gerne durch die alten Fotos, die zu den einzelnen Projekten entstanden sind und freue mich darüber, dass zu unseren Bestzeiten 200 Blogger zusammen gefunden hatten, um sich kreativ auszutauschen, sich gegenseitig zu besuchen und zu inspirieren. Und sei es nur einfach mal wieder mehr die Welt um einen herum zu entdecken.

Doch, ich erwische mich oft bei dem Gedanken an eine Zeit wie diese, besonders, wo Gedanken wie die von Steffi aufkommen, in denen wir ein wenig um die Vergangenheit in der Blogsphäre trauern. Und dann denke ich mir: Och, ich hätte schon mal wieder Lust auf neue Projekte.

Aber nicht in diesem Ausmaß. Nicht mit diesem enormen Arbeitsaufwand. Und vor allem mit ganz viel Freude. Mir gefiel der Gedanke, dass wildfremde Menschen zu wahren Inspirationsquellen für andere werden können. Das sich eine große Masse Gedanken um ein Thema macht und dabei zu so unterschiedlichen Lösungen kommen kann. Und ich finde es schön, dass man sich auch wieder ein bisschen mehr für sein Umfeld geöffnet hatte, die Augen wieder mehr auf das gerichtet hielt, was einem sonst so im Alltag entging. Für so etwas sind solche Projekte wirklich toll.

Going out reloaded – Zeit für einen Neustart

Aus diesem Grund habe ich mich für einen Mittelweg entschieden: Ich möchte gerne das Going Out wieder aufleben lassen. Allerdings mit ein paar Veränderungen. Wie das Ganze ablaufen soll im Folgenden:

  1.  Going out heißt raus gehen. Also ab an die frische Luft.
  2. Jeder Monat erhält von mir oder einem anderen Blogger, der vielleicht einen spannenden Themenvorschlag in den Kommentaren gemacht hat, ein Thema.
  3. Das Thema wird so gestaltet sein, dass Ihr Euch draußen auf die Suche nach geeignetem Bildmaterial machen könnt. Wieviele Fotos Ihr zu dem Thema schießt und wie viele Beiträge ihr ihm pro Monat widmen wollt, das ist Euch überlassen.
  4. Am Monatsanfang eröffne ich hier für Euch eine Linkparty auf dem Blog, wo Ihr die Links zu Euren Beiträgen verlinken könnt. In diesem Beitrag findet Ihr auch das Thema für den Monat und er bleibt für Euch den gesamten Monat geöffnet, so dass Ihr jeder Zeit Beiträge verlinken könnt.
  5. Für die sozialen Kanäle gilt wie früher der Hashtag #goingoutblogger, damit wir Euch jeder Zeit finden können.
  6. Genre dürft Ihr auch wieder die Logos vom früheren Projekt verwenden. Diese findet Ihr hier oder dann auch auf der Projektseite!
  7. Ein Backlink wäre wünschenswert

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Da der Monat fast rum ist, würde ich sagen, starten wir dann nächste Woche, also im August, wo ich dann für Euch ein erstes Thema bereit halten werde. Ich würde mich natürlich über eine rege Teilnahme freuen oder auch, wenn Ihr das Projekt mit anderen teilen würdet.

Aber im Vordergrund soll vor allem stehen, dass wir gemeinsam wieder mehr aus dem Alltagstrott ausbrechen, die Augen für unser Umfeld und die schönen Dinge um uns herum öffnen und gemeinsam kreativ werden. Aber vor allem sollt Ihr Spaß und keinerlei Druck hierbei haben.

Ich bin sehr gespannt auf Euer Feedback und würde mich auch sehr über erste Themenvorschläge freuen.

sari-unter

 

Kategorie Alltagschaos

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

5 Kommentare

  1. Guten Morgen Sari,

    ich freu mich! Mir hat die Idee hinter dem Projekt schon immer sehr gut gefallen, auch wenn ich es irgendwie immer verpeilt habe, beim Spaziergang Fotos zu machen. Den Ansatz mit den monatlichen Themen finde ich da sogar noch besser! Wenn ich es zeitlich irgendwie schaffe, bin ich dabei!

    Liebe Grüße
    Caro

  2. Die nächsten zwei Monate werden bei mir extrem stressig, aber ich versuche auch mit zu machen. Vielleicht ist das besonders in dem Stress ganz gut. 🙂
    Die Idee mit den Themen finde ich super.
    LG Jenny

  3. Das klingt wunderbar. Ich habe das Projekt auch geliebt und werde mal schauen ob ich es schaffe mitzumachen. Viel draußen unterwegs sind wir ohnehin immer.

  4. Sarah Kroschel

    Ihr Lieben, es freut mich total, dass Euch die Idee gefällt und doch einige wieder mit dabei sein möchten!

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