Oberhausen
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“Tagesausflug” nach Oberhausen mit Überraschung

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Der Wunsch in den Kommentaren meines Wochenrückblickes letzte Woche ging dann doch ziemlich in die Richtung, dass ich nochmal etwas detaillierter über den vermeintlichen Tagesausflug des kleinen Sohnes und mir nach Oberhausen berichten soll. Im Grunde habe ich euch ja schon viel erzählt und möchte das eine oder andere nochmal im Detail in einem extra Beitrag etwas näher vorstellen, aber dennoch erzähle ich euch heute mal die Geschichte, wie es zu diesem recht (für euch) verwirrenden Tag gekommen ist.

Es war so etwas wie Urlaubsplanung

Urlaub gebucht hatten wir dieses Jahr nicht. Durch die Baustelle bei uns zu Hause gab es so viele Unsicherheiten, dass wir einfach viel zu lange gewartet hatten und am Ende kam einfach keine Reise für uns zustande. Im Laufe der Ferien gingen wir immer wieder verschiedene Ideen durch. Spontan eine Woche nach Dänemark? Hmm.. aber wann. Zwei drei Tage nach Polen fahren? Naja, stattdessen standen wir plötzlich im Baumarkt und kauften Laminat, um in der letzten Urlaubswoche des Mannes den Boden vom Sohn neu zu machen. (Mal so am Rande, wir haben in den drei Wochen viele Baustellen beseitigen können und müssen jetzt nur nochmal Zeit finden, um vier Räume zu tapezieren und in zwei Leisten zu legen). Wir können also sagen, dass wir die Zeit immerhin effektiv genutzt haben. Mittendrin hatten wir ja noch die aufregenden Fan-Turniere des großen Sohnes, die wirklich viel Spaß gemacht haben, die Einladung zum Lasertag und ein zwei andere nette Ausflüge inklusive meiner spontanen Motto-Party. Die Zeit war also nicht völlig verbraten gewesen.

Aber eine Sache schwebte mir immer im Hinterkopf und ich überlegte, ob die irgendwie möglich war (eigentlich auch ein guter Beitrag für das Projekt 52, oder?); Die Minecraft Erfahrung in Oberhausen. Ich hatte recherchiert. Zwei Stunden entfernt wäre Amsterdam gewesen. Von dort hätte man auch zu Efteling gehen können. Man hätte da also zwei oder drei aufregende Tage darausmachen können. Aber es kamen immer wieder Faktoren dazwischen, die uns ausbremsten und am Ende war der Urlaub vom Mann vorbei.

Also überlegte ich wegen einem Plan B

Der Gedanke wollte mich nicht los lassen und auch der kleine Sohn hegte immer wieder den Wunsch, die Ausstellung besuchen zu können. Eher durch Zufall sah ich dann, dass die Ausstellung als Nächstes wohl nach Katar gehen würde und das wäre dann gar nicht mehr für uns erreichbar. Wir spielten die Möglichkeiten durch und am Ende gab es sogar kurz die Überlegung sich mit den Frankfurter Freunden dort zu treffen und es mit einem Kurzbesuch bei ihnen zu kombinieren. Nur der kleine Sohn und ich. Und dann eben von Frankfurt aus zurück nach Hause. Aber bei ihnen sind die Ferien schon deutlich früher als bei uns zu Ende und so wurde auch daraus nichts.

Der Gedanke war etwas verrückt und ist wirklich nicht zu vergleichen mit meinem Tagesausflug nach Hamburg damals, aber ich sprach mit dem Sohn darüber. Ob er sich vorstellen könne ganz früh am Morgen die lange Bahnfahrt hin auf sich zu nehmen und dann Abends zurück, so dass wir mitten in der Nacht wieder zu Hause ankämen. Er wollte das. War absolut bereit dafür, also wagten wir den Weg nach Oberhausen und buchten einen Timeslot bei Minecraft und eine Hin- und Rückfahrt für den vergangenen Donnerstag.

Kontakte aktivieren

Ein Vorteil in einer großen Community im Internet besteht darin, dass man gefühlt in jeder Stadt überall in Deutschland (und teilweise darüber hinaus) jemanden kennt. Auf die eine oder andere Weise. Manche besser, manche nur oberflächlich. Etwas besser kannte ich Anna. Diese kommt aus der Nähe von Oberhausen, produziert Content mit Empfehlungen für ganz NRW und ist auch oft in Oberhausen unterwegs. Da wir nämlich schon in Oberhausen sein würden, wollte ich das gerne auch damit verbinden dem “The House” Disneystore einen kurzen Besuch abzustatten. Ich hatte so viel Gutes darüber gehört.

Seit Anfang des Jahres bin ich ohne Deutschland-Ticket und in der Oberhausen-Gegend war ich noch nie. Deshalb erzählte ich ihr, dass ich mit meinem Sohn für einen Tag nach Oberhausen kommen würde und fragte in dem Zusammenhang nach einer günstigen Verbindung vom OBEX, wo die Ausstellung stattfand, zum Westfield Centro. Am besten so, dass wir nicht all zu viel Zeit verlieren würden, den Laden besuchen und etwas essen konnten, um von dort zurück zum Hauptbahnhof von Oberhausen zu kommen und den Rückweg anzutreten.

Minecraft Experience
Minecraft Experience im OBEX

Der Plan war also: Morgens um 5 aus dem Haus, gut 5 Stunden Bahn fahren, die Experience besuchen, im Centro etwas zu essen und den Laden zu begutachten und dann gegen 17.30 Uhr den Rückweg anzutreten.

“Stornier mal bitte deinen Rückweg”

“Ich versuche da mal was”, antwortete sie mir und war auf einmal ganz aufgeregt. Mit etwas Glück konnten wir den Zug zurück stornieren und wussten nun nicht so richtig, was uns erwarten würde. “Ruf mich mal an”, sagte sie als nächstes und erzählte mir, dass sie es toll finden würde, wenn wir uns im Centro dann treffen könnten.

Bahn fahren
Um 11.05. Uhr hätten wir in Essen ankommen sollen…naja…

Meine Bahn-Odyssee beschreibe ich jetzt nicht nochmal im Detail, das tat ich ja schon, aber es gelang uns ein Treffen mit Anna beim Karls in Oberhause, das direkt gegenüber vom Westfield Centro liegt. Etwas kleiner als bei uns in Elstal, aber ebenfalls total liebevoll gestaltet. Hier trafen wir also aufeinander und ab da wurde es total verrückt. Sie hatte so einige Kontakte aktiviert und überraschte uns mit einem Highlight nach dem anderen.

Karls
Karls Erdbeerhof in Oberhausen

Wir gingen also zu Karls rein, bekamen alle Tageskarten um das Handgelenk gebunden und die Kids konnten alles mögliche einfach so oft fahren, wie sie wollten. Da es extrem warm an dem Tag war, war aber vor allem der Wasserspielplatz und Eis interessant.

Aber das war noch nicht alles…

Danach führte sie uns weiter in ein Restaurant, das uns zum Essen einlud. Der Sohn und ich durften uns die Bäuche voll schlagen und wir führten wirklich lustige Gespräche. Scheinbar hatte sie dann auch noch einen guten Kontakt zu der Person, die hinter “The House”, den Laden, den ich unbedingt sehen wollte, steckte und hier wurde ich mit einem Shoppingerlebnis überrascht. Passenderweise genau zu dem Zeitpunkt, wo er neue Errungenschaften aus dem Disneyland mitgebracht hatte. Der Laden hat einen kleinen Outlet-Bereich und Sachen, die es eigentlich sonst nur im Park zu kaufen gibt (wie zum Beispiel die begehrte “Mickey, der Zauberer” Jacke, die da total viral gegangen ist). Gemeinsam mit ihr stöberte ich mit ihr also bis nach Ladenschluss und suchte mir am Ende einen Rucksack und einen Pulli aus. Der Laden ist wirklich total liebevoll gestaltet und die Mitarbeiter super lieb. Das war ein wirklich magischer Moment.

The House
Shoppingerlebnis bei “The House”

Naja und sie ließ uns sicherlich nicht ohne Grund unsere Rückfahrt stornieren, denn als letztes fuhr sie uns in ein Themenapartment mit Marvel Schwerpunkt. Der Eigentümer war ein total lieber Mann, der zusammen mit seiner Frau die Apartments mit viel Liebe zum Detail gestaltet, einrichtet und herrichtet. Er nahm sich dann auch die Zeit uns alles zu zeigen und führte uns auf anderen Etagen dann auch noch zu den anderen Themen-Zimmern und ich sage euch: Es ist der Wahnsinn! Wirklich! Solltet ihr mal in Gelsenkirchen oder Umgebung sein und ein echtes Highlight als Übernachtung suchen… geht dorthin!

Als sich Anna dann von uns verabschiedet hatte, waren der kleine Sohn und ich von so viel Action echt geplättet und hingen nur noch auf dem gemütlichen Bett rum. Er schaute fern, während ich mit dem Mann telefonierte, um nun unseren Zug am nächsten Tag nach Hause zu buchen.

Apartment
Geniale Marvel Unterkunft

Und so wurde aus einem Tagesausflug ein echtes Abenteuer

“Ich mache einfach gerne anderen Menschen eine Freude”, sagte sie, als ich immer wieder betonte, dass sie sich doch bitte nicht so viel Stress machen solle. Ich wollte doch eigentlich nur eine gute Bus- oder Bahnverbindung von ihr wissen *lach*. Am Ende zauberte sie einen echten Erlebnistag aus dem Hut, der zu unserem eigentlich Ziel – die Minecraft Experience -oben drauf kam. Anlass dafür war wohl, dass sie es so toll fand, dass ich diese verrückte Fahrt von 5 Stunden bereit war auf mich zu nehmen, nur um meinem Sohn diese Ausstellung zu ermöglichen und sie wollte mir genauso eine Freude machen, wie ich meinem Sohn machen wollte.

Am Ende des Tages hatten der Sohn und ich aber nicht nur einen aufregenden Tag… ich konnte auch einen echt lieben und lustigen Menschen näher kennenlernen, den ich bis Dato nur von (der bösen Plattform) Instagram kannte und von einigen Gesprächen, die wir dann und wann mal zu verschiedenen Themen in den DMs führten. Wer hätte das gedacht.

Oberhausen
Fragt nicht, warum da so viele Tüten stehen…

Und wenn Ihr Lust habt, dann erzähle ich euch in den nächsten Tagen nochmal etwas ausführlich von der Minecraft Experience und denThemenapartments… vielleicht auch nochmal vom Laden.

*Anmerkung: Der Artikel enthält evtl. Bilder mit Produkten, die wir in unserem Alltag nutzen oder Linkempfehlungen. Wir haben keine Bezahlung für das Zeigen oder Nutzen derselbigen erhalten. Der Beitrag spiegelt nur unsere persönliche Erfahrung wider.

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

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