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Damit’s nicht knallt und es kein Aua gibt!

Türen sind was Tolles. So richtig. Es ist spannend, wenn sie auf und wieder zu gehen. Stunden lang kann man Türen öffnen und schließen und manchmal, da steht da sogar jemand hinter. Der Papa, wenn er von der Arbeit kommt oder die Mama, die laut lacht und dabei “BUUUH!” ruft. Der Miniheld liebt Türen. Aber wir Erwachsenen, die ollen Spielverderber, wir wissen, wie schnell sich da mal ein Finger zwischen schieben und einklemmen kann. Die Erfahrung haben wir sicher alle schon gemacht. Der Miniheld hat Glück, dass die meisten unserer Türen, dank Altbau, nicht einfach so zu zu machen sind, sonst hätte es sicher schon mehr als einen Aua-Schrei gegeben, aber man will sein Glück ja nicht herausfordern. Deshalb habe ich mich mal hingesetzt und versucht eine Art Türstopper oder Polster oder wie auch immer zu nähen. Eigentlich ganz einfach…

Zwei gleich große Stoffrechtecke, zwei etwas kürzere Gummibänder (je 10 – 20 cm), etwas Füllwatte und ab geht die Lutzi… die Rechtecke rechts auf rechts legen, auf der einen kurzen Seite das Gummiband gleich mit einnähen (Achtung, natürlich so, dass es nachher beim Wenden richtig herum ist) und auf der anderen kurzen Seite mit dem Nähen anfangen. Einmal rundherum, aber so, dass man auf der kurzen Seite wieder ankommt, an der man angefangen hat, jedoch so stoppt, dass eine Öffnung zum Wenden bleibt, die wir später dann von aussen verschließen. Die Näharbeit wenden, mit Füllwatte füllen, allerdings so, dass man die Kanten später nochmal abnähen kann, in die Öffnung das zweite Gummiband stecken und dann die Ränder nochmal abnähen. Dadurch werden die Gummibänder nochmal fixiert und die Polsterung etwas…hmm…na zusammengequetscht, so dass sie ihren Dienst erfüllen kann.

Nun kann man die Polsterung an die Türgriffe hängen, wenn die Tür offen bleiben soll…

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

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