[12 in 2013] Die Feuertaufe!

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Ok, ich weiß, ich habe neulich noch gesagt, dass ich in Zukunft genähte Sachen immer wieder mal gesammelt zeigen möchte, doch von diesem Erlebnis muss ich Euch doch nochmal ausführlicher berichten, denn ich bin von der Nähmaschine quasi getauft worden *drop* Plan war es, das Fledermaus-T-Shirt nach eigenem Schnittmuster nach der Anleitung von RO-Stoffe zu nähen. Ich hatte den Stoff, ich hatte das Basic-Shirt, das ich als Grundlage nehmen wollte und ich hatte etwas Zeit.

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T-Shirt also auf Schnittmuster-Papier übertragen, die entsprechenden Änderungen vorgenommen, alles zugeschnitten und zusammengenäht. Soweit so gut. Wenn man mal davon absieht, dass ich erstmal viel zu wenig Nahtzugaben gelassen hatte und die Ärmel nachträglich noch etwas kürzen, sowie den Halskragen etwas erweitern musste, bin ich mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden. Außerdem wurde das Gesamtergebnis mit einem herzigen Schnurrbart von Nadine etwas aufgehübscht und ich liebe das Ergebnis wirklich total.

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Wie das obige Foto nun aber zeigt, hat mich dieses Oberteil um eine Erfahrung reicher gemacht: Es ist tatsächlich möglich sich mit der Nähmaschine in den Finger zu nähen. Glücklicherweise habe ich nicht vor Schreck den Finger raus gezogen, während die Nähnadel noch drin steckte und siehe da, es stimmt also, dass die Nadel einfach abbricht, sobald sie auf zu harten Widerstand stösst (in meinem Fall der Knochen). Was für ein Schock. Minuten lang saß ich da, wartete auf die Blutung und blickte ungläubig auf diesen glatten Durchstich in meinem linken Zeigefinger hinab, unschlüssig, ob ich jetzt ne Panikattacke erleiden sollte oder nicht. Als dann nach einer knappen Minute die Blutung endlich losging und erstmal gar nicht wieder aufhören wollte, entschied ich mich für ein Pflaster und dass es wohl an der Zeit war, die Nähmaschine für diesen Tag auszumachen. Ich war einfach zu hektisch, wollte unbedingt vor einem Termin noch fertig werden und habe in meinem Übermut mal dezent in die Nadel reingegriffen. So kann es gehen. Letztendlich war es übrigens gar nicht schlimm. Ich habe zwar jedem, den ich an diesem Tag gesehen habe meine kleine “Horrorgeschichte” unbedingt erzählen müssen und erntete dafür immer leicht angewiderte Blicke, aber schlussendlich war der Schreck wohl größer. Gut ist, dass ich erst viel später gelesen habe, dass die abgebrochene Spitze ja auch im Finger hätten stecken bleiben können… nun ja. Aber ich habe auch gelesen, dass man wohl erst richtig genäht hat, wenn man sich wenigstens einmal den Finger genäht hat *lach* Insofern sehe ich es als Taufe und Kompliment meiner Maschine *drop* . Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass ich in Zukunft die Dinge lieber etwas ruhiger angehen sollte…. Das Ergebnis am Ende ist in jedem Fall prima geworden und ich bin happy, dass ich am nächsten Tag wieder “auf’s Pferd” gestiegen bin und das T-Shirt zu Ende genäht habe!

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Wer mehr über das Projekt und meine eigene Liste erfahren möchte, folge dem Klick.

6 Kommentare zu „[12 in 2013] Die Feuertaufe!“

  1. Auweh, du Arme! Gute Besserung für deinen Finger! *autsch*
    Das Shirt ist dafür aber supertoll geworden! Ich finde es echt klasse, dass du deinen eigenen Schnitt gezeichnet hast!

  2. @Mina: Wer weiß, so ein Schreck lässt einen manchmal erstmal total ruhig bleiben. Ich hab wirklich ein paar Minuten gebraucht, bis ich verstanden habe, was da eigentlich gerade passiert ist *drop* Dennoch danke für das Kompliment :)

    @Nadine: Also ist es dir auch schon passiert, ja :)

    @Martina: Danke Dir, es war einfacher als gedacht :) Dem Finger geht es prima. Sah am nächsten Tag schon wie ein kleiner Vampirbiss aus *lach*

    @Ella: *lach* Sag’ das mal meinem FINGER :)

    @Mmchen: Ja, auf jeden Fall, bloß nichts in letzter Sekunde schaffen wollen! Letztendlich steckt doch einiges an Power in so einem Maschinchen. Wobei so wirklich etwas Ernstes kann eigentlich nicht passieren ;) Danke Dir für das kompli!

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