Sari, könntest du dann auch…

Ja, ja, jaaaa….da erklärt man sich bereit für die kleine Vorstadt-Prinzessin ein Blüschen zu nähen und prommt schleichen da noch zwei drei andere Wünsche hinterher. Als ich mit Maru nämlich auch einen Kurzbesuch bei der Nähfreundin zu erledigen hatte, staubte diese doch glatt dort einen schönen Cordstoff ab, den ich dann ebenfalls in die Hand gedrückt bekam. “Eine gemütliche Hose kann man da doch sicher drauß machen”, sagte sie mit einem Lächeln im Gesicht, “hach und vielleicht aus dem Rest eine Weste?”. Und wisst Ihr was? Ich habe es gerne gemacht ^^ Aber mal davon abgesehen – Ich habe noch nie eine Weste genäht! Das war also Premiere!

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Ich habe dafür einfach ein Jackenmuster ohne Ärmel genommen, mit meinem Lieblingskapuzenschnitt kombiniert und die Ärmelöffnungen dann mit Bündchen versehen. Um Die Weste locker zu schließen, habe ich vorne noch eine Art Knopf-Riegel angebracht. Ich denke, da die Weste vor allem zum Überziehen gedacht ist, reicht es, dass sie nicht fest schließbar ist, das ist dann vielleicht auch nicht so sperrig beim Bewegen.

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Und natürlich die passende Hose dazu, das wollen wir ja nicht vergessen, oder? Und soll ich Euch was sagen? Ich find die Weste so prima, dass ich dem Minihelden wohl auch eine nähen werde, wobei ich überlege, ob ich diese dann vielleicht aussen mit beschichteter Baumwolle nähe…na mal sehen. Und ansonsten: Ab damit zum Kiddi-Kram und natürlich hoffe ich auf eine zufriedene Maru samt Tochter!

9 Kommentare zu „Sari, könntest du dann auch…“

  1. Ach, sieht die Kombi toll aus. Ich bin ja so begeistert von Deinen Nähkünsten.
    Dabei habe ich gleich ein seeehr schlechtes Gewissen. Ich habe eine Super Nähmaschine in meinem Hobbyzimmer stehen und wage mich einfach nicht dran. Vielleicht vergleichbar, wie bei Dir wieder Auto zu fahren. Eigentlich kenne ich das an mir garnicht aber ich fühle mich einfach überfordert damit. Vielleicht ist sie einfach zu groß für mich. Mal sehen, wenn ich die Treppen wieder gut laufen kann, werde ich mich dann doch mal dran wagen und mir nichts anderes vornehmen.

    1. Ih hatte auch immer ordentlich Respekt vor der Maschine, vor allem Angst vor der Nadel, aber eigentlich macht die Maschine so gut wie alles alleine. Es macht vielleicht Sinn mit bebilderten Anleitungen anzufangen, dann lernt man alles gleich ganz gut kennen. Lass Dir die Maschine doch mal vom Mann runterholen und schau Dir mal alles in Ruhe an. Vielleicht kann dir MAru auch das eine oder andere erklären, die hat es ja auch schon geschafft.

      Der Unterschied beim Auto fahren ist aber der, dass ich schon Auto gefahren bin und dabei immer Angst und Panik hatte und das Gefühl schon kenne. Bei der Maschine weißt du ja gar nicht, ob es was für dich wäre oder nicht, so lange du es nicht versuchst ^^

  2. Hmm, das mit dem nicht Kennen stimmt nicht so ganz. Ich habe durchaus Vorkenntnisse mit einer elektrischen Maschine von damals aus der Schule. Dort hatte ich nämlich Handarbeitsunterricht. So habe ich häkeln, stricken und auch nähen gelernt. Eine Maschine ist mir also nicht fremd. Sogar mit meiner neuen Maschine habe ich schon einige Nähte geübt und war erstaunt, wie gerade sie schon wurden. Nur etwas “Nützliches” fehlt eben noch in der Herstellung. Die Maschine ist allerdings viel zu schwer, sie runter zu tragen. Sie ist außerdem am PC angestöpselt. Sie hat sich devinitiv schon mehr mit meinem PC unterhalten als mit mir. Ich sehe ein, das muß sich ändern. Auf dem besten Weg bin ich schon. Ich habe es fest vor.

    1. Manchmal ist weniger mehr, oder? Ich bin froh mit meiner. Allerdings haben mich die vielen Knöpfe am Anfang auch verunsichert. Die davor hatte nur 8 Stiche und man drehte an einem Rad. Nun hat sie 10 Knöpfe und 250 Stiche…letztendlich benutzt man aber immer die gleichen *lach*

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