Was das Schlimmste daran ist, wenn das Kind krank ist…

Es ist nicht die Tatsache, dass man seine Pläne über den Haufen werfen muss oder zu Hause fest sitzt, dass das Kind ständig nach einem ruft und hätte, dass man am Liebsten den ganzen Tag an seiner Seite sitzt und seine Hand hält…

Es ist dieses Gefühl von Hilflosigkeit. Dieses unglaublich schreckliche Gefühl gar nichts tun zu können. Man ist so sehr darauf angewiesen, dass das Kind einem erzählt, was ihm weh tut und es fällt ihm selber noch so schwer es genau zu definieren, so dass man sich aus den Informationen etwas zusammenbasteln muss, von dem man hofft, dass es in etwa das widerspiegelt, was es tatsächlich sein könnte.

Das Abwägen, ob man dem Kind den Stress eines Arztbesuches antut oder ob nicht ein zwei Tage Ruhe ausreichend sind, denn oft reicht es ja schon, wenn das Kind einfach mal ein paar Tage Ruhe bekommt und es gesundet von ganz alleine.

Diese Hilflosigkeit ist ein schreckliches Gefühl. So unglaublich große Verantwortung, die sich dahinter verbirgt, die richtige Entscheidung für dein Kind zu treffen…was ist das Beste…

Das ist für mich das Schlimmste am Krank sein des eigenen Kindes…

sari-unter

Kategorie Gedankenwelt, Heldenkinder

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

11 Kommentare

  1. Ich weiß, das sagt sich so leicht, aber ich habe aus eigener Erfahrung immer wieder festgestellt, dass es das Beste ist, auf sein Bauchgefühl zu hören. Ich selbst versuche mit meinen Kindern eigentlich eher, überfüllte Wartezimmer, in denen man sich womöglich noch anderes einfängt, zu vermeiden. Aber ich habe auch das große Glück, dass meine drei Jungs in zehn Jahren noch nie wirklich ernsthaft krank waren. Trotzdem kenne ich das Gedankenkreisen, weil man so gerne alles richtig machen würde. Bei mir ist es mittlerweile dann aber eher die Frage, ob ich sie zur Schule schicken soll oder nicht, da sie nun anfangen, sich auch gerne mal eine Auszeit zu Hause gönnen zu wollen ;-)

    Ich wünsche gute Besserung!!

    Herzliche Grüße,
    Maike

    • Es ist immer diese Angst vielleicht einmal zu wenig reagiert zu haben. Ich versuche eigentlich auch immer Arztbesuche zu vermeiden, weil 1. Stress, 2. Baktierienpool und 3. ist es meist nicht wirklich nötig. Aber was ist, wenn es dann doch nötig gewesen wäre….hachja…

  2. Oje :-(
    Bin dann auch immer ganz verzweifelt, weil man selber so hilflos ist und nicht weiß, was das Beste ist. Kann die Situation so gut nachvollziehen.
    Armer Knopf. Ganz Gute Besserung.

  3. Liebe Sari,

    das hört sich ja nicht schön an… Ich habe bisher das Glück, diese Erfahrung noch nicht gemacht zu haben. Ich hoffe ja, dass es noch laaaaange so bleibt! Sollte es bei dir aber gerade soweit sein: ich drücke die Daumen dass es bald wieder besser läuft! Gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Daniela

  4. das kann ich gut verstehen. aber ich denke, man kann nicht mehr tun, als man tut. das hat jede mama durchgemacht und wenn kinder so gut umsorgt wird, kann es sich glücklich schätzen. an einem gewissen punkt kann man halt nicht mehr helfen, aber solange man das mögliche versucht, ist das doch super!

  5. Du sprichst mir ja so aus der Seele… Ich finde es auch sehr schwer zu entscheiden wann ein Arztbesuch besser ist und wann man besser noch abwartet. Zum Glück sind wir aber auch noch nicht so erfahren, weil die kleine Lady noch nicht oft krank war.

    Beinahe genauso schwer ist es selbst krank zu sein während der kleine Wirbelwind fit ist und beschäftigt werden will.

    • Selber krank sein stecke ich besser weg, auch wenn ich mir manchmal Ruhe zum Gesunden wünsche, so weiß ich zumindest, was ich habe, wo es mir weh tut und wie dringend ich Hilfe brauche und meist merkt das Kind auch, wenn es einem nicht so gut geht…wenngleich es nicht immer das nötige Maß an Verständnis dafür hat ^^

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